was ist los in Deutschland

 
 

Bundeskader 2012

Drei bayerische Einzelvoltigiererinnen und zwei Gruppen sind vom Disziplinbeirats Voltigieren des Deutschen Olympiade Komitees (DOKR) in den Bundeskader berufen worden. Im A-Kader stehen Regina Burgmayr und die Gruppe des VV Ingelsberg, Susanne Schmidt gehört dem B-Kader an. In den C-Kader der Junioren wurden Einzelvoltigiererin Miriam Esch und die Gruppe Ingelsberg Junior berufen.

A-Kader:
Damen : Kristina Boe (Husum/HAM), Regina Burgmayr (Kirchseeon/BAY), Pia Engelberty (Köln/RHL) und Sarah Kay (Sörup/SHO).
Herren : Viktor Brüsewitz (Garbsen/HAN), Jannik Heiland (Seevetal/HAN) und Torben Jacobs (Ganderkesee/HAN).
Gruppen : VV Ingelsberg I (Longenführer: Alexander Hartl, Gauting/BAY) und RSV Neuss-Grimlinghausen (Jessica Schmitz, Köln/RHL).

B-Kader:
Damen : Theresa-Sophie Bresch (Rottenburg/BAW), Antje Hill (Neuss/RHL), Susanne Schmidt (München/BAY) und Simone Wiegele (Grevenbroich/RHL).
Herren : Jannis Drewell (Steinhagen/WEF), Thorben Hoppe (Kriftel/HES), Eric Oese (Radebeul/SAC),
Gruppen : Mainz-Laubenheim I (Hanne Strübel, Main/RPF).

B2-Kader:
Damen: Pauline Riedl (Neuss/RHL) und Corinna Knauf (Köln/RHL)
Herren : Benjamin Kley (Salzmünde/SAN) und Alexander Schulten (Rhede/RHL).

C-Kader
Damen
: Miriam Esch (Schwarzach/BAY), Sophie Hofmann (Kemmenau/RPF), Natalie Kreuzer (Wettenburg/HES). Herren : Thomas Brüsewitz (Garbsen/HAN)
Gruppen : VV Ingelsberg Junior (Alexander Hartl, Gauting/BAY), Juniorteam TPZ Peiler Hamm (Jennifer Peiler, Hamm/WEF), Neuss-Grimlinghausen VIII (Jessica Schmitz, Köln/RHL), Juniorteam Hamburg (Kurt Isensee, Riede/HAM) und Juniorteam Schenkenberg (Katja Wagner, Leipzig/SAC).

 
     
     
 

Änderungen 2012

Zum 01.01.2012 ändert sich das FEI-Reglement Voltigieren. Unter anderem gibt es folgende Änderungen:

- die Altersgrenze bei den Junior-Gruppen erhöht sich auf 18 Jahre,

- die Junior- und S-Gruppen bestehen ab 2012 nur noch aus 6 Voltigierern.

Diese Änderungen müssen national angepasst werden und wurden dem Arbeitskreis der Geschäftsführer bereits am 28. September 2011 vorgestellt. Da diese aber durch den Beirat Sport, der erst im Mai 2012 tagt, verabschiedet werden müssen, kam die Empfehlung des Arbeitskreises der Geschäftsführer, die Änderungen bis zum  01.06.2012 per Ausschreibung zu genehmigen. Ab 01.06.2012 gelten diese dann offiziell.

Musterausschreibung der FN

Besondere Bestimmungen  

Junior-Gruppen: Die Voltigierer einer Junior Gruppe werden im laufenden Kalenderjahr höchstens 18 Jahre alt. Eine Junior-Gruppe besteht aus 6 Voltigierern.

S-Gruppen: Eine S-Gruppe besteht aus 6 Voltigierern.

Prüfungen

LP der Junior-Gruppen

Pferde: 6j. + älter. Voltigierer: Jahrg. 94 und jünger . Ausr.: 72; Richtv: 200, 204; getrenntes Richten. Pflicht und Kür werden getrennt ausgetragen. Die Pflichtzeit beträgt 6 Minuten.
Nenngeld: 30,00 €; Startgeld: 8,00 € (wenn Geldpreise ausgeschrieben sind)

LP der S-Gruppen

Pferde: 6j. + älter. Ausr.: 72; Richtv: 200, 204; getrenntes Richten. Pflicht und Kür werden getrennt ausgetragen. Die Pflichtzeit beträgt 6 Minuten.
Nenngeld: 30,00 €; Startgeld: 8,00 € (wenn Geldpreise ausgeschrieben sind)

Abzug in Gestaltungsnote bei verletztem oder nicht eingesetztem Voltigierer in der Kür:
1,0 wenn Voltigierer in Kür verletzt nicht dabei ist

Für Turniere in Bayern bleibt es bei sieben Voltigierern in der Pflicht und sechs in der Kür.

Kalenderveröffentlichungen 2012 - das ändert sich in Deutschland

  • Pflichtwertigkeit bei den A- bis M-Gruppen auf 1,5 heraufgesetzt
  • M-Gruppen Kür Schwierigkeiten max 8,0: S 0,4; M 0,3; L 0,2
  • Anforderungen A-Gruppen jetzt bundesweit abhocken statt Wende nach innen
  • Anforderungen L-Gruppen Wende nach innen
  • Anforderungen M-Gruppe mit Grundsitz, Flanke 2. Teil wird durch Wende nach außen ersetzt
    bleibt eine Note
  • neue Leistungsklasse im Einzelvoltigierern
    LK 1 = S
    Lk 2 = M**
    Lk 3 = M*
    Voraussetzungen für LK 3 DVA 3, wie bisher, kein Direkteinstieg mit DVA 2 in LK 2 möglich, Jeder beginnt in LK III, Mindestalter 12 Jahre, Höherstunfung durch Landesbeuaftragten in begr. Ausnahmefällen

    Anf LK 3 Kür Pflichtkür analog Technikprogramm:
    Standspagat vw
    Prinzensitz sw
    Stütz auf der Kruppe
    Rollbewegung
    Aufsprung in den Außensitz als Bodensprung

    Bewewrtung: 1,0 f Schwierigkeit, 5 weitere Elemente fließen ein, Schwierigkeit x 1, Gestaltung x 2, Ausführung x 3

    Aufstiegsregelung: LK 3 - 3 max 3 x 6,3; LK 2 mind 2 x 6,3; LK 1 mind 2 x 7,3
    Einstufung 2012 erfolgt wie bisher, wer 2011 gestartet ist, ist automatisch wieder M** oder S. Für 2013 müssen höhere Erhaltungsnoten erbracht werden.
 
     
     
 

Neues Aufgabenhfet verändert auch Abzeichnanforderungen

Ab 1. Januar gelten in Deutschland neue Aufgaben in der Dressur, im Springen, Fahren und Voltigieren. Das hat auch Konsequenzen für die Abzeichenprüfungen. So wird in der Prüfung zum Deutschen Voltigierabzeichen Klasse IV künftig statt der Wende nach innen das Stütz-Abhocken nach innen als siebtes und die Landung als achtes Element verlangt. Für das Voltigierabzeichen Klasse III muss künftig die Wende nach innen anstelle der Wende nach außen gezeigt werden. Für die Erlangung der Voltigierabzeichen Klasse II und I wird ab 2012 die Einzelvoltigierpflicht verlangt, die zusätzlich zu den bisherigen Elementen auch eine Note für den Freien Grundsitz vorsieht. Vorhandene Abzeichenurkunden, auf denen noch die „alten“ Elemente eingetragen sind, können aber noch weiter verwendet werden. Dazu sind lediglich kleine handschriftliche Änderungen erforderlich. fn-press

 
     
     
 

Die Daten der Voltigier-Trophy-Süd 2012 sind festgelegt:

1) Offenburg "badenClassics" 4./5.2.2012
2) Leonberg Voltigierturnier 21./22.4.2012
3) München "Pferd International" 17./18.5.2012

 
     
     
 

DJM Voltigieren in Krumke:
Zwei Titel für Neuss-Grimlinghausen

Das Juniorteam des RSV Neuss-Grimlinghausen und Pauline Riedl sorgten bei der DJM in Krumke für einen rheinischen Triumph. Thomas Brüsewitz dominierte bei den Herren. Die bayerischen Starter gingen zwar bei den Medaillen leer aus, überzeugten aber mit einem sehr guten Gesamtergebnis.

hier gehts zur Bildergalerie Danke an Sandra Schier für die tollen Fotos!
Mehr Bilder gibt es auf der Veranstaltungshomepage. Dort findet ihr auch Links zu weiteren Intent-Fotoseiten.

Eine kleine Revanche gelang dem RSV Neuss-Grimlinghausen bei den Gruppen. Beim CVI* im Juni unterlagen die Rheinländer an selber Stelle dem Juniorteam aus Hamburg mit lediglich 19 Tausendstel Punkten und verpassten die EM-Nominierung. Nach einigen Umstellungen in der Kürchoreografie im Vergleich zur bisherigen Saison überzeugten die Schützlinge um Longenführerin Katharina Steinberg nun und deklassierten das gesamte Feld. Auch der noch frische Europameister vom RVV Bad Oldesloe musste die anerkennen und unterlagen mit gut drei Zehnteln: Auf den dritten Rang schob sich überraschend der RVV Schenkenberg vor. Die Sachsen, die auf dem erst siebenjährigen Wallach Santaro starteten, verbuchten in der Endabrechnung 7,428 Punkte. Von Platz drei bis sechs lagen alle Team ganz eng beieinander. Als bestes bayerische Teams landeten der VV Ingelsberg und das Franken-Junior-Team in diesem Kopf-an-Kopf-Rennen auf Platz fünf und sechs. Sech bzw. acht Hunderstel trennten die Teams vom Bronzeplatz. Auch die anderen beiden bayerischen Teams landeten in der Endabrechnung ganz dicht beieinander, Gilching auf Platz zwölf (6.640), zwei Tausendstel und einen Platz dahinter Gut Waffenschmiede

Bei den U-18-Damen schaffte es lediglich eine Championatsteilnehmerin auf das Podest: Die EM-Fünfte Corinna Knauf sicherte sich mit der zweitbesten Kür im Finale noch den Bronzerang, trotz eines Sturzes zum Auftakt der Meisterschaft. Mit ihrer Endnote von 7,478 Punkten verpasste sie sogar nur um den Wimpernschlag eines einzigen Tausendstel Pünktchens die Silbermedaille. Die holte sich die Überraschungsstarterin dieser DJM, Natalie Kreuzer vom Landesverband Hessen, die sich mit ihrer Leistung auf Bill für den Bundes-C-Kader empfahl. Sie war bislang auf Bundesebene noch nicht in Erscheinung getreten. „Auch ich kannte Natalie nicht“, gestand Bundestrainerin Ramge.
Die Tageshöchstnote am Finaltag – 8,019 – erhielt erneut Pauline Riedl vom RSV Neuss-Grimlinghausen. Der 17-Jährigen gelang in ihrem letzten Juniorenjahr der DJM-Durchmarsch zum souveränen Gesamtsieg. Auf Lugano lag die Abiturientin am Ende über drei Zehntel vor Kreuzer. Nur ganz knapp an Bronze vorbei voltigierte Vanessa Hrastnik vom VV Ingelsberg auf Capucciono. Ganze drei Hunderstel langen zwischen ihrem Platz vier und dem Silberrang. Miriam Esch (Münsterschwarzach) voltigierte sich mit einem starken zweiten Durchgang immerhin noch auf Rang acht. Theresa Schmidt (Deggendorf), nach dem ersten Durchgang überraschend stark auf Platz sechs konnte diese Platzierung nicht ganz halten und wurde zehnte. Platz zwölf eroberte sich Maria Ludwig noch nach einem verpatzten Start und auch Stefanie Franz auf Platz 31 unter 42 Starterinnen machte ihre Sache ordentlich.

Nach dem Gold bei den Europameisterschaften in Le Mans sicherte sich der 17-Jährige Thomas Brüsewitz auf seinem Erfolgspferd Gustafsson den nächsten Titel bei der DJM. Seine abschließende Kürvorstellung benotete das sechsköpfige Richtergremium mit der Wertnote 8,679. Damit verwies der Titelverteidiger die Konkurrenz mit der Endnote 8,172 sowie riesigem Abstand auf die Plätze. Auf Rang zwei landete der Championatsteilnehmer Alexander Schulten. Benjamin Kley, Bronzemedaillengewinner der EM vor drei Wochen, musste sich nach einem Sturz im Finale mit Platz drei zufrieden geben.

Fn-press/ck
 
     
     
 

Deutsche Meisterschaft Elmshorn

Es war einer dieser seltenen Momente in dem einfach alles zusammenpasst: die Ingelsberger Voltigierer, ihr Pferd Arador und die Musik. Im Kürfinale um die Deutsche Meisterschaft gelang dem Team eine perfekte Kür, die bei Zuschauern und ganz offensichtlich auch bei dem einen oder anderen Richter eine Gänsehaut hinterließ und eine traute sich dann. Helma Schwarzmann vergab zum ersten Mal in der Geschichte der Deutschen Meisterschaften im Finale die Höchstnote Zehn in der Ausführung, Schwierigkeit und Gestaltung der Kür. Trotzdem reichte es für das Team aus Vaterstetten am Ende nicht mehr zum Titel.


foto: daniel kaiser

Wie schon in der ersten Kürrunde hatten die Ingelsberger zwar auch im entscheidenden Durchgang hauchdünn die Nase vor, der Vorsprung, den der alte und neue Deutsche Meister Neuss-Grimlinghausen, schon aus der Pflicht mitgenommen hatte, reichte zum Sieg. Trotzdem waren die Leistungen und Platzierungen der vier bayerischen Gruppen hervorragend. Mit Platz zwei (VVI 1), fünf (Gilching), acht (Pfaffenhofen) und neun (VVI2) beeindruckten die Bayern die Konkurrenz.

Die Einzelvoltigierer machten in Elmshorn den Auftakt am Finaltag. Bereits um 9 Uhr stand der Gesamtsieger fest: Erik Oese aus Sachsen. Dabei machte es der 23-Jährige noch einmal spannend. Der Überraschungs-Star dieser DM hatte sich im Verlauf der ersten drei Durchgänge auf seinem Pferd Prinz einen komfortablen Vorsprung herausgearbeitet, landete in der abschließenden Kür (Wertnote 8,536) allerdings mit drei Zehnteln Rückstand auf Viktor Brüsewitz (Garbsen/Kürnote: 8,836) auf Rang zwei. Für die höchste Punktzahl im Endklassement reichte es dennoch: Mit 8,109 Zählern holte Oese den ersten DM-Titel für seinen Landesverband. Der EM-Bronzemedaillen-gewinner Brüsewitz verbuchte auf Rockard (Lars Hansen) 8,094 Punkte und freute sich über Silber und seine Leistung im zweiten Umlauf. „Mit dem Technikprogramm und der zweiten Kür bin ich zufrieden“, kommentierte der Sportsoldat. Bundestrainerin Ursula Ramge konnte die Unsauberheiten zum Auftakt nachvollziehen: „Nach den Strapazen bei der Europameisterschaft in der vergangenen Woche war hier bei den Championats-Teilnehmern ein wenig die Luft raus.“


foto: daniel kaiser

EM-Silbermedaillengewinnerin Sarah Kay bestätigte bei den Frauen ihre derzeitige Vormachtstellung. Die 18-Jährige dominierte nach ihren Teilsiegen in allen drei vorangegangenen Umläufen auch die abschließende Kür und sicherte sich damit souverän ihren ersten DM-Titel bei den Seniorinnen. Mit deutlichem Abstand landete Regina Burgmayr auf Cappucino mit Alexander Hartl an der Longe auf Rang zwei. Die Mannschafts-Vizeweltmeisterin vom VV Ingelsberg sicherte sich mit 8,048 die Silbermedaille und kam zumindest in der letzten Kür Sarah Kay schon ein wenig näher. Auf dem dritten Platz Podestplatz landete Simone Wiegele, knapp vor Susanne Schmidt vom VV Ingelsberg (7,956). Lokalmatadorin Kristina Boe musste verletzungsbedingt auf eine DM-Teilnahme verzichten. Die 23-Jährige hatte sich vor der ersten Kür in le Mans in der vergangenen Woche den elften Brustwirbel angebrochen, den Wettbewerb aber dennoch mit Platz acht beendet. Auch Antje Hill, Vizeeuropameisterin aus Kentucky, brach ihren Wettkampf in Elmshorn verletzungsbedingt ab. Die Psychologiestudentin hatte sich in der ersten Mannschaftskür mit dem RSV Neuss-Grimlinghausen am Fuß verletzt und setzte die Priorität daraufhin auf ihren zweiten Auftritt im Team. Das zahlte sich schließlich aus.

Die Mannschaft von Jessica Schmitz voltigierte auf Arkansas zwar auch in beiden Kürrunden nur auf Rang zwei hinter dem VV Ingelsberg, in der Endabrechnung behielten die Rheinländer jedoch die Führung aufgrund ihres Vorsprungs in der Pflicht. Neuss sicherte sich den Meistertitel mit 8,504 Zählern. Ingelsberg (8,325) um Longenführer Alexander Hartl meldete sich aber eindrucksvoll zurück. Nachdem die Mannschaft zu Beginn der Saison große Rückstände auf die Neusser aufwiesen, setzten sie sich – zumindest in der Kür – zum Saisonhöhepunkt wieder knapp vor die stärkste deutsche Konkurrenz und eroberten Silber. Für Neuss war der Triumph in Elmshorn der sechste DM-Sieg in Folge. Auf Rang drei landete der Laubenheimer RV mit einer Gesamtnote von 7,739 Punkten.
fn-press Daniel Kaiser/ck

Alle Ergebnisse

 
     
     
 

"Der Voltigierzirkel e. V." stiftet Förderpreis "Beste Neustarter DM"

Theresa-Sophie Bresch, Torben Jacobs und die Gruppe RuFV Filsum gewannen in diesem Jahr den mit insgesamt 800,- Euro dotierten Förderpreis des Voltigierzirkels. Die Interessen- und Fördergemeinschaft „Der Voltigierzirkel e. V.“ stiftete anlässlich der Deutschen Meisterschaft im Voltigieren 2011 in Elmshorn (26. bis 28. August 2011) einen Ehrenpreis für die besten Neustarter.

Mit den Einzelvoltigierern Bresch und Jacobs erhalten in diesem Jahr zwei Voltigierer den Förderpreis, die eine Woche zuvor bereits international erfolgreich waren: Bei der Voltigier-EM in Le Mans gewannen sie im Doppelvoltigieren gemeinsam die Goldmedaille. Bei der DM errang Jacobs die Bronzemedaille im Einzelvoltigieren der Herren, Bresch belegte bei den Damen Platz 5.
Der und die jeweils Bestplatzierte erhalten nach der abschließenden Wertungsprüfung, wenn die Endnoten feststehen, einen Gutschein über 400,- Euro (Gruppe), bzw. 200,- Euro (Einzel).
Felix Bender

 
     
     
 

Europameister jetzt auch Bundessieger

Theresa-Sophie Bresch (Tübingen) und Torben Jacobs (Ganderkesee) sind die Bundessieger im Doppelvoltigieren. Die Entscheidung im Pas-de-Deux war das erste Finale bei den Deutschen Meisterschaften in Elmshorn.
Auf Cyrano gewannen das Paar, das vor einer Woche Europameister wurde, beide Umläufe. Moritz Wolf und Sophie Hofmann aus Mainz schoben sich nach Platz drei im ersten Durchgang noch auf den Silberrang vor. Auf Elevation kamen die Rheinland-Pfälzer insgesamt auf 7,994 Zähler. Zu Bronze reichte es für das Geschwisterpaar Anna und Florian Kraft. Die Rheinländer konnten im zweiten Umlauf nicht an ihre guten Leistungen des ersten Umlaufs anknüpfen. Das galt auch für das Bayerische Paar Diana Häusler/Florian Lohrmann auf Ikarus. Das Doppel vom PSV Augsburg lag nach dem ersten Durchgang überraschend auf dem Bronzerang. Im zweiten Umlauf lief es nicht mehr ganz so gut, am Ende wurde es Rang sieben.
Für Theresa-Sophie Bresch war es bereits der zweite Sieg im Pas-de-Deux bei einer DM in Folge. Im vergangenen Jahr hatte sie in Leipzig mit Daniel Rein triumphiert, der diesmal aufgrund einer Knieverletzung aussetzen musste.
Ergebnisse

 
     
     
 

EM Le Mans:
Der letzte frei Startplatz geht an - Miriam Esch!

Eigentlich waren die Junioren-Starter für die EM schon nach dem CVI in Krumke nominiert worden, aber einen Platz hatten der DOKR-Fachbeirat und die Bundestrainerin noch offen gelassen und den bekam jetzt Miriam Esch aus Münsterschwarzach. In Krumke konnte sie wegen einer Verletzung ihres Pferdes nicht starten, jetzt entschied sich die Bundestrainerin für die 15jährige Fränkin.
Der DOKR-Beirat hatte nach dem CVI Krumke im Einzel Corinna Knauf und Gianna Meier für die Junioren-EM nominiert. Bei den Herren starten Thomas Brüsewitz, Benjamin Kley und Alexander Schulten, Reserve ist Johannes Kay.
Bei den Juniorgruppen lieferten sich Teams aus Neuss und Hamburg in Krumke ein Kopf-an-Kopf-Rennen, am Ende wurde Hamburg für die EM in Le Mans nominiert.


Auf dem Sprung zur EM - Miriam Esch (foto: schier)

Für Regina Burgmayr hat es leider nicht gereicht. Die Vizeweltmeisterin mit der Gruppe fährt „nur“ als Ersatzfrau mit zur Europameisterschaft nach Le Mans. Auf Platz zehn beim CHIO in Aachen war sie viertbeste Deutsche, das reichte nicht für einen der drei internationalen Startplätze. Im Anschluss an die Voltigierwettbewerbe des CHIO nominierte der Disziplinbeirat Voltigieren des DOKR Kristina Boe (Hamburg) mit Le Beau, Pia Engelberty (Köln) mit Weltoni RS von der Wintermühle und Sarah Kay (Sörup) mit Klintholms Ramstein. Reserve ist Regina Burgmayr aus Kirchseeon mit Cappucino.
 
In der Herrenkonkurrenz setzten sich Viktor Brüsewitz (Garbsen) mit Gustafsson, Jannik Heiland (Seevetal) mit Dance of Gold und Torben Jacobs (Delmenhorst) mit Cyrano. Ersatzmann ist Thorben Hoppe (Kriftel) mit Lukas durch.

Vom 16. bis 21. August wird außerdem die Mannschaft des RSV Neuss-Grimlinghausen nach vier Jahren Pause für Deutschland an den Start gehen. Die Neusser hatten das EM-Ticket bereits im Mai beim Preis der Besten gelöst.
 
Im Pas-de-Deux-Wettbewerb starten für Deutschland: Theresa-Sophie Bresch/Torben Jacobs (Tübingen/Delmenhorst) mit Cyrano sowie Sophie Hofmann/Moritz Wolf (Mainz) mit Elevation. Ersatzpaar sind die Geschwister Florian und Anne Kraft (Essen) mit Rocky (Anne Sümnik).

Mehr zum CHIO unter international

 
     
     
 

Ersatz/Alternativvoltigierer

Aufgrund mehrfacher Anfragen sind wir darauf aufmerksam gemacht worden, dass in zahlreichen Internetforen und -plattformen eine "angebliche Klarstellung" der FN zum Thema Alternativ-/Ersatzvoltigierer (A-M) veröffentlicht wurde. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass diese Klarstellung seitens der FN nicht erfolgt und inhaltlich falsch ist.

Vielmehr hat der § 2021.1 nach wie vor noch seine Gültigkeit; es gab lediglich bei den S- und Juniorgruppen eine Änderung rückwirkend zum 01.01.2011 (siehe Kalenderveröffentlichung unter www.fnverlag.de bzw. www.pferd-aktuell.de .

§202
1.1 Zusammensetzung der Voltigiergruppe

Eine Gruppe (A-M) besteht aus:
- Pferd
- Longenführer
- acht Voltigierern und ggf. einem Ersatz-/Alternativvoltigierer

Bei Ausfall eines Voltigierers durch Verletzung während einer LP kann der Ersatz-/Alternativvoltigierer, wenn er als Mitglied der Gruppe gemeldet und eingelaufen ist, nach derjenigen Übung eingesetzt werden, bei welcher der Ausfall erfolgte. Vor einer evtl. Einwechslung muss der Ersatz-/Alternativvoltigierer auf seiner Position in der aufgestellten Gruppe verbleiben.

Bei LP (A-M) mit mehreren Durchgängen/Wertungsprüfungen darf der Ersatz-/Alternativvoltigierer von einem Durchgang zum nächsten eingewechselt werden. Der ausgewechselte Voltigierer darf in dieser LP nicht mehr zum Einsatz kommen, d. h. nicht mehr mit einlaufen.

 Somit darf bei Prüfungen der LP A-M bei zeitlich getrennter Durchführung von Pflicht und Kür der Ersatz-/Alternativvoltigierer eingesetzt werden.

Eine Gruppe (S und Junior) besteht aus:
- Pferd
- Longenführer
- sieben Voltigierern, von denen sieben die Pflicht und sechs die Kür zeigen

Bei LP (S und Junior) mit mehreren Durchgängen/Wertungsprüfungen darf der 7. Voltigierer in der Kür nicht zum Einsatz kommen. Einlaufen ist erlaubt.

Karin Terharen
Deutsche Reiterliche Vereinigung

 
     
     
 

Preis der Besten Voltigieren Darmstadt:
Seniorteam Neuss löst EM-Ticket

Das Seniorteam Neuss-Grimmlinghausen vertritt Deutschland auf der Europameisterschaft der Voltigierer in Le Mans vom 16. bis 21. August. Die Rheinländer gewannen klar alle drei Teilprüfungen und ließen der Konkurrenz aus Ingelsberg und Mainz-Laubenheim keine Chance.

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fotos: sandra schier

Die Wertnote 8,498 und über fünf Zehntel Vorsprung – die Vorstellung der Neusser Voltigiergruppe war ein Ausrufezeichen auf dem Weg nach Frankreich. Der Disziplinbeirat Voltigieren des DOKR strebte bereits im Vorfeld des Preis der Besten an, sich frühzeitig auf eine Team festzulegen, damit sich dieses gezielt auf die EM vorbereiten kann. Die frühzeitige Nominierung war daran gebunden, dass sich ein Team deutlich von der Konkurrenz absetzen würde. Und so kam es dann auch. Mit 7,959 Zählern sicherte sich Ingelsberg mit Arador und Longenführer Alexander Hartl den zweiten Rang, gefolgt von Mainz-Laubenheim, das mit 7,807 Punkten auf Elevation (Hanne Strübel) nur knapp dahinter landete. Die Ingelsberger mussten kurzfristig noch umdisponieren, da sich Vanessa Hrastnik am Freitag am Fuß verletzte und ausfiel.

Im Einzel setzte sich bei den Senior-Damen Pia Engelberty auf Weltoni durch. Die Kölnerin gewann zwar keinen der vier Durchgänge, zeigte in der Endabrechnung jedoch die konstanteste Leistung. Auf Rang zwei landete Ines Jückstock. Die Hamburgerin, mit 38 Jahren die mit Abstand Erfahrenste im Teilnehmerfeld, erturnte sich 7,632 Zähler und bekam nach drei Jahren erstmals wieder einen Platz auf der Longlist. Den hat auch Kristina Boe sicher. Die Hamburgerin glänzte mit einer Steigerung im zweiten Durchgang und schob sich damit in den Favoritenkreis für eine Nominierung. Ihr Pferd Le Beau konnte sich im ersten Umlauf nicht mit der Atmosphäre in der Darmstädter Reithalle anfreunden, von Rang sieben aus dominierte Boe dann mit einem wesentlich entspannteren Le Beau den zweiten Umlauf am Sonntag und schob sich auf Rang drei (7,586) vor.


alle fotos: sandra schier

Susanne Schmidt (Ingelsberg), nach Durchgang eins auf Cappucino noch führend, rutschte mit einem Sturz im Technikprogramm auf Platz fünf (7,515) ab. „Schade. Susanne hätte recht deutlich gewinnen können. Aber ich bin froh, dass ihr der Fehler hier passiert ist und nicht auf einem der wichtigen kommenden Wettkämpfe“, sagte ihr Trainer und Longenführer Alexandra Hartl. Jennifer Braun (Regensburg) überzeute bei ihrem ersten Seniorenstart vor allem im Technikprogramm und ereichte Platz sechs. Für die Longlist nominiert wurde Sarah Kay, die den Wettkampf wegen Pferdeproblemen vorzeitig beenden musste.

Der Sieger bei den Herren heißt Daniel Kaiser auf Airbus. Mit Rang vier war der Sachse in den Wettkampf gestartet und hatte sich dann Platz für Platz nach vorn gearbeitet. Viktor Brüsewitz, der die Ingelsberger Mannschaft im vergangenen Jahr bei den Weltreiterspielen verstärkt hatte, turnte erneut auf einem Pferd aus dem Landesverband Bayern. Cappucino (Alexander Hartl) verhalf dem Sportsoldaten zu 7,631 Punkten und damit Rang zwei. Auf Platz drei (7,362) landete „Neu-Senior“ Jannik Heiland (Seevetal) mit Gustafsson und Lars Hansen an der Longe. Der weitere Sichtungsweg führt nun für jeweils vier Damen und Herren über das CVI in Krumke zum CHIO in Aachen im Juli. Dort wird endgültig nominiert.

Nur zwei Doppel-Paare präsentierten sich in Darmstadt. Am Ende hatten die Geschwister Anna und Florian Kraft aus Essen die Nase vorn. Die Rheinländer dominierten beide Umläufe und sicherten sich die Startberechtigung beim CHIO Aachen, bei dem dann die beiden EM-Teilnehmer-Duos ermittelt werden. „Dort werden sich auch weitere Paare präsentieren“, kündigte Bundestrainerin Ramge an. In der Vergangenheit hatten sich für das Championat des Öfteren Bundeskader-Voltigierer zusammengetan. Das schließt Ramge auch in diesem Jahr nicht aus.

Bei den Junioren gewannen Neuss-Grimmlinghausen, Thomas Brüsewitz und Miriam Esch den Preis der Besten. Sieben Mannschaften empfahlen sich für die Teilnahme an der EM, vier davon – Ingelsberg, Hamburg, Neuss und Hamm – schafften den Sprung auf die Longlist. Unter ihnen fällt bei CVI Krumke die Entscheidung.

Der knappe Sieg der Neusser Junioren vor dem Hamm entschied sich erst im letzten Durchgang. Die Westfalen hatten nach der Pflicht einen hauchdünnem Rückstand, waren nach dem ersten Kürumlauf an den Neussern vorbeigezogen und mussten den obersten Podestplatz am Sonntag schließlich doch wieder abgeben. Auch auf den weiteren Rängen ging es eng zu. Das Hamburger Juniorteam vom RVV Bad Oldesloe erreichte mit einer Wertnote von 7,456 Punkten fünf Tausendstel mehr als die amtierenden Vize-Europameister des VV Ingelsberg auf Lazio. „Alle vier Mannschaften sind euro- und medaillenwürdig“, sagte Bundestrainerin Ursula Ramge.

Seine Souveränität bei den U18-Einzelvoltigierern unterstrich wieder einmal Thomas Brüsewitz (Garbsen). Der amtierende Junioren-Europameister erturnte sich mit der Note 7,722 einen klaren Vorsprung auf Alexander Schulten und Benjamin Kley. Während Brüsewitz wieder auf einem guten Weg Richtung EM ist, um seinen Titel zu verteidigen, wird es auf den weiteren Plätzen spannend.

Offen ist auch das Rennen bei den Juniorinnen. Gleich mehrfach wechselte in Darmstadt die Führung. Am Ende stand Miriam Esch vom DJK Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach ganz oben. Nach mäßigem Beginn setzte sie sich auf Carlos im zweiten Umlauf vor die versammelte Konkurrenz, knapp vor Corinna Knauf (7,325). Rang drei ging an Jana Linicus.

Longlist Damen: Kristina Boe, Regina Burgmayr (Kirchseeon/in Darmstadt Dispenz), Pia Engelberty, Ines Jückstock, Sarah Kay, Susanne Schmidt.

Longlist Herren: Viktor Brüsewitz, Jannik Heiland, Thorben Hoppe, Torben Jacobs (Ganderkesee), Daniel Kaiser.

Longlist Junior-Teams : Juniorteam Hamburg, Juniorteam Ingelsberg, Juniorteam Neuss-Grimmlinghausen und Juniorteam TPZ Peiler-Hamm.

Longlist Junior-Damen : Cindy Böhmer (Krumke), Miriam Esch, Sophie Hofmann (Heddesheim), Corinna Knauf, Jana Linicus, Gianna Meier (Lünen).

Longlist Junior-Herren : Thomas Brüsewitz (Garbsen), Benjamin Kley, Alexander Schulten, Johannes Kay.

FN-press/ck

 
     
     
 


Und weil es so schön ist, hier noch ein Video für Euch. Voltigieren bei Wetten dass...?

Christoph Lensing 1996 beim noch jugendlichen Thomas Gottschalk


 
     
     
 

Ein Voltigierer macht Karriere

Bis 2009 war er noch aktiver Voltigierer, jetzt startet Dennis Peiler bei der FN durch. Ab dem 1. Mai 2012 wird er neuer Geschäftsführer des Bereiches Sport und damit Nachfolger von Reinhard Wendt an, der nach 26 Jahren im Amt in den Ruhestand geht. „Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich auf die neue Herausforderung. Die nächsten Monate werde ich nutzen, um mich intensiv in die neuen Aufgabenfelder einzuarbeiten,“ so der designierte Geschäftsführer Peiler. „Ich bin in der glücklichen Situation, eine fast einjährige Einarbeitung durch Reinhard Wendt zu haben. Das erleichtert den Einstieg in diese anspruchsvolle Position.“ Der 32-Jährige wird bereits bei den Olympischen Spielen 2012 die deutschen Reiter als Chef de Mission begleiten. fn-press/ck

 
     
     
 

Gigantisches Wetter, leckere schwäbische Verpflegung und Leistungen auf höchstem Niveau - der Gesamteindruck der zweiten VTS-Station Leonberg: Da fährt man einfach gerne hin! In der Trophyprüfung kam Ingelsberg II auf Platz vier, im Normalprogramm waren die Voltigierer aus Weicht vertreten. Die zweite Trophystation ging wie bereits die erste in Offenburg an das Team aus Lütisburg, vor Mainz und Leonberg.

Einen guten Eindruck vom Turnier in Leonberg bekommt man mit den Fotos von Sanda Schier, die hier als pdf. Datei anzuschauen sind.


 
     
     
 

Sichtung zum Preis der Besten - Bayern stark vertreten

Mit dem VV Starnberg, dem Juniorteam Franken und dem VRC Weicht (ehemals Honsolgen) wagten sich gleich drei bayerische Gruppen ganz früh in die Saison und starteten bei der Sichtung Süd in Köngen, dazu kamen die Junioreinzelvoltigierer Maria Ludwig und Miriam Vogt. sie alle bekamen anschließend von den Richtern Ulla Ramge und Jochen Schliffahrt ein mündliches Protokoll, eine Platzierung gab es nicht.

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fotos (3): sandra schier

 

 
     
     
 

Vier deutsche Voltigierer im Weltcup-Finale

Regi Burgmayr und Susanne Schmidt scheitern an der Quotenregelung

Sechs Damen und Herren wurden gesucht für das erste Weltcupfinale im Voltigieren. In vier Qualifikationen in München, Dresden, Salzburg und Paris sammelten die Einzelvoltigierer fleißig Punkte. Zunächst herrschte noch Unklarheit darüber ob wirklich die sechs punktbesten Starter in Leipzig an den Start gehen dürfen, jetzt aber gibt es auch von der FEI grünes Licht.

Einziger Haken an der Sache: pro Nation sind nur die drei punktbesten Voltigierer startberechtigt und das bedeutet für die viertplatzierte Susanne Schmidt (VV Ingelsbeg), dass sie in Leipzig nicht dabei sein wird. Alle drei vor ihr liegenden Einzelvoltigiererinnen sind ebenfalls aus Deutschland. Am Ende entschied ein Punkt zugunsten von Antje Hill, die sich das Ticket gemeinsam mit ihrer Neusser Vereinskollegin Simone Wiegele und der Weltcup-Führenden, Pia Engelberty aus Köln, sicherte.


Simone Wiegel auf dem Sprung zum Weltcup-Finale, foto: sandra schier

Bei den Herren schaffte Viktor Brüsewitz mit Platz zwei in Salzburg und Rang vier in Dresden als einziger deutscher Starter den Sprung ins Finale. Als Topfavorit geht hier der Schweizer Patrick Looser ins Rennen. Der Weltmeister gewann alle drei Stationen, bei denen er an den Start ging.

Das Weltcupfinale findet gemeinsam mit Spring- und Dressurreiter sowie den Fahrern vom 27.4 - 1.5.2011 in den Leipziger Messehallen statt. Dafür werden noch zwei Wildcards an deutsche Starter vergeben.

 
     
     
 

Bundesweite Neuerung 201 - jetzt auch ganz offiziell
Rückwirkend zum 1.1.2011 wurden jetzt die Kaldernveröffentlichungen für die neue Saison weitergeben. Kurz zusammengefasst gibt es bundesweit folgende Änderungen:

  • in S und Junior turnen alle sieben Voltigierer die Pflicht, sechs von ihnen dürfen dann in der Kür eingesetzt werden. Fällt ein Voltigierer in der Kür aus darf er nicht mehr ersetzt werden
  • in der Einzelpflicht wird wie international der Grundsitz verlangt
  • für S und Juniorgruppen wird die erlaubte Pflichtzeit auf 7 Minuten angehoben
  • Technikprogramm: Felgaugsprung jetzt auch von außen möglich
  • neues Technikelement: Rolle vorwärts zum Sitzen vorwärts auf dem Hals (ersetzt das Rad)
    die Bewegungsbeschreibung zur Rolle vorwärts findet ihr hier.

Hier gibt es das die Änderungen noch mal hochoffiziell als pdf zum Ausdrucken

und den kostenlosen Download um euer Aufgabenheft zu aktualisieren

ACHTUNG: Die bayerischen Neuerungen 2011 und Pilotprojekte findet ihr unter bayern

 
     
     
 

Merkur ist tot

Merkur, das Erfolgspferd von Daniel Kaiser und den Schenkenberger Voltigierern ist tot. Der Wallach musste Anfang Januar nach einer weiteren OP eingeschläfert werden.
Seit einem Verkehrsunfall Ende September wurde Merkur in der Uni-Tierklinik Leipzig behandelt, schreibt Landestrainer Peter Wagner auf der Internetseite von Daniel Kaiser. Ein schmerz- und leidensfreies Leben sei für den 20jährigen Mecklenburger nicht mehr möglich gewesen.

 
     
     
 

Kader im Gruppen- und Einzelvoltigieren 2010/2011 benannt

Der Disziplinbeirat Voltigieren des DOKR hat die Bundeskader im Gruppen- und Einzelvoltigieren für die Saison 2010/2011 berufen. Den Kadern gehören folgende Einzelvoltigierer und Gruppen an:

A-Kader Gruppen: VV Ingelsberg I, RSV Neuss Grimlinghausen, Team Wintermühle der JRG Köln

A-Kader Herren: Viktor Brüsewitz (Garbsen), Daniel Kaiser (Delitzsch), Gero Meyer (Västerås/SWE), Kai Vorberg (Köln)

A-Kader Damen: Kristina Boe (Husum), Antje Hill (Neuss), Sarah Kay (Sörup), Simone Wiegele (Grevenbroich)

B-Kader Gruppen: RSG Rittergut Habighorst

B-Kader Herren: Thorben Hoppe (Kriftel), Eric Oese (Radebeul)

B2-Kader Herren: Jannik Heiland (Seevetal), Torben Jacobs (Ganderkesee)

B-Kader Damen: Regina Burgmayr (Kirchseeon), Janika Derks (Dormagen), Ines Jückstock (Hamburg)

B2-Kader Damen: Jennifer Braun (Regensburg), Theresa-Sophie Bresch (Tübingen), Lisa Freund (Hamm)

C-Kader Gruppen: VV Ingelsberg Junior, Juniorteam TPZ Peiler Hamm, Neuss Grimlinghausen VIII, Hof Nordpol, Juniorteam Schenkenberg

C-Kader Herren: Thomas Brüsewitz (Garbsen), Alexander Schulten (Rhede), Benjamin Kley (Salzmünde)

C-Kader Damen: Annika Dietrich (Mainz), Miriam Esch (Schwarzach), Clara Hartung (Mainz), Jana Linicus (Eppstein), Gianna Meier (Lünen), Pauline Riedl (Neuss)

 
     
     
 

M-Cup 2010 an der Küste

Hoch im Norden in Nordfriesland fand in diesem Jahr der zweite 8er Gruppen- und Doppelcup statt. Es trafen dort die Landesverbände Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland, Rheinland-Pfalz, Weser-Ems, Westfalen, Berlin-Brandenburg, Hannover, Sachsen-Anhalt, Hessen und Baden-Württemberg zusammen, wobei die Baden-Württemberger den weitesten Weg zurücklegten. Insgesamt gingen 27 Mannschaften und 14 Doppel an den Start. Aus der Pflicht am Freitag und der Kür am Samstag qualifizierten sich 14 Teams, die Samstagnachmittag ihre Kurzpflicht absolvierten. Am Sonntag zeigten sowohl die Mannschaften als auch die Doppel ihre Küren im Finale.
Der Wettergott hatte im Großen und Ganzen ein Einsehen und somit konnten Longierzirkel auf den Außenplätzen genutzt werden. Dank der guten Organisation lief das gesamte Turnier so ruhig und diszipliniert ab, dass die Teilnehmer ohne große Verletzungen das Wochenende genießen konnten.
Im Doppel gewann Schleswig-Holstein die ersten beiden Plätze. Rheinland-Pfalz, die auf einem Ersatzpferd starteten, das von Habighorst zur Verfügung gestellt wurde, besetzte den dritten Platz.
Mit einem Vorsprung von 0,162 gewann Salzmünde I den Cup bei den Gruppen, vor Krumbach I, gefolgt vom RV Rhede I.

 
     
     
 

DM Voltigieren Leipzig

Landesverband Rheinland gewinnt alle Titel

Die Voltigierer des Landesverbandes Rheinland haben bei den Deutschen Meisterschaften in Leipzig den Ton angegeben. Sowohl der Titel im Gruppenvoltigieren, als auch die Goldmedaillen bei den Einzelvoltigierern gingen an das Rheinland. Die neuen Deutschen Meister sind Kai Vorberg, Simone Wiegele und das Team Köln/Neuss.

Die erste Goldmedaille sicherte sich vor über 2.000 Zuschauern in der ausverkauften Wettkampfhalle auf dem Schlobachshof Simone Wiegele (8,616) mit Arkansas (Longenführerin Jessica Schmitz). „Das ist absolut genial, ich kann es noch gar nicht glauben“, so die frischgebackene Deutsche Meisterin, die ihren ersten Titel in der Damenkonkurrenz feierte. Spannend bis zum Schluss gestaltete sich der Kampf um Gold, denn Wiegeles Trainingskollegin Antje Hill (Neuss) lag der neuen Deutschen Meisterin während des Turnierverlaufs dicht auf den Fersen. Nachdem die 24-jährige Wiegele die erste Wertungsprüfung gewinnen konnte, schloss Titelverteidigerin Antje Hill noch auf und siegte im Technikprogramm. Die Entscheidung musste somit in der finalen Kür fallen, die erneut Simone Wiegele für sich entschied. Am Ende landete Antje Hill, die ebenfalls auf Arkansas unterwegs war, auf dem Silberrang (8,511). Bronze sicherte sich die erst 17-jährige Junioreneuropameisterin 2009, Sarah Kay (Sörup/8,234), mit Weltoni (Alexandra Knauf). Beste bayersche Starterin war Regina Burgmayr (Ingelsberg) auf Platz sechs. Stefanie Kreutmair (Pfaffenhofen) kam auf Platz 15, Monika Plendl, Beatrice Kelm und Sarah Sirch belegten die Plätze 16,29 und 31.

Bei den Herren unterstrich erneut Doppelweltmeister Kai Vorberg ( 8,619) mit Sir Bernhard (Kirsten Graf) seine Ausnahmerolle im deutschen Voltigiersport. Für Vorberg war es der achte DM Titel. Seit 2003 hat der gelernte Pferdewirt alle Deutschen Meisterschaften gewonnen. Lediglich für das Jahr 2007 weist seine DM-Bilanz eine Lücke auf, da er zum Zeitpunkt der DM bei den zeitgleich ausgetragenen Europameisterschaften im ungarischen Kaposvar am Start war. „Jeder Titel ist etwas Besonderes, vor allem, weil es immer schwieriger wird, zu gewinnen“, so der Seriensieger. Nur in der Finalkür zeigte Vorberg zum Ende des Programms kleine Ausführungsschwächen und musste sich in der zweiten Wertungsprüfung dem Lokalmatador Daniel Kaiser (Delitzsch) mit Merkur (Gerhard Kluger) geschlagen geben, der sich in der Meisterschaft Silber (8,515) sicherte. „Nach meinem Vorsprung aus dem ersten Umlauf wollte ich mein Ergebnis im Finale nur noch absichern. Mir war es wichtig, dass mein Pferd einen guten letzten Durchgang zeigt, so dass wie mit einem sicheren Gefühl zu den Weltreiterspielen nach Kentucky reisen können“, sagte der Kölner. „Der Schimmel hat sich super präsentiert, war entspannt und dennoch voll bei der Sache. Damit bin ich mehr als zufrieden.“ Bronze ging an den dreimaligen Vizeweltmeister Gero Meyer (Pfaffenhofen/8,171) mit Grand Gaudino (Dr. Silke Bartl).

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Bei den Teams gewann nicht der Topfavorit VV Ingelsberg, der die deutschen Farben bei den Weltmeisterschaften in Kentucky vertritt. Die Bayern, die mit Adlon (Alexander Hartl) an den Start gingen, mussten sich in Leipzig mit der Silbermedaille (8,255) begnügen. Wie bereits in den letzten Jahren holte sich das Rheinland Mannschaftsgold. Das Team Köln/Neuss mit Weltoni (Longenführerin Alexandra Knauf) beherrschte vor allem die ersten beiden Wertungsprüfungen, überzeugte durch eine technisch starke Pflicht und eine sichere Kürausführung. Die abschließende Finalkür dominierte der VV Ingelsberg. In der Meisterschaft kam das Team Bleyer Köln/Neuss, das erst kurz vor dem CHIO Aachen zusammengestellt wurde, auf 8,369 Punkte. Verletzungspech im Laufe der Saison führte dazu, dass keine der beiden Bundeskadermannschaften aus Neuss und Köln ein eigenes Team für die DM stellen konnte. Deshalb machten beide Gruppen aus der Not eine Tugend und bildeten für den CHIO und die DM ein neues Team. Über Bronze freute sich die Gruppe Habighorst-Bordenau mit Bobby (Lars Hansen/8,095).
als zweitebestes bayerisches Team erreichte der RVC Gilching Platz zehn, noch vor dem VV Ingelsberg II auf Rang 13. Unter den 21 Startern landete das Egbert Gymnasuim Münsterschwarzach auf Platz 17 und wurde damit wie bei den Juniorteams vom Voltigierzirkel als bester DM-Neustarter ausgezeichnet.
Daneben gewannen Sarah Kay und Thorben Hoppe (Kriftel) diese Auszeichnung.

Erstmalig wurde im Rahmen der Deutschen Meisterschaften auch der Bundessieger im Doppelvoltigieren gesucht. Bei der Premiere siegten die Tübinger Theresa-Sophie Bresch und Daniel Rein mit Cyrano (Longenführerin Doris Maquart). Mit 8,313 Punkten verwies das Duo Ines Jückstock/Ann-Christin Burmeister (Hamburg) mit Worldman (Ruth Jückstock/7,710) und die Rheinland-Pfälzer Vivien Morbe/Eva Moske (Saarburg) mit Sasu (Karin Krampe/7,210) auf die Plätze. Hannah Seidl und Jonas Müller-Cyron wurden gute vierte unter den insgesamt neun Paaren.

fn-press/dp

 
     
     
 

Fliegender Wechsel von EM zu DJM .13. - 15.8. .....

Eine Medaille und jede Menge guter Platzierungen brachte die DJM in Aachen für das Bayerische Team. Hinter den Kulissen war es aus bayerischer sicht allerdings eine Deutsche Meisterschaft mit Pleiten, Pech und Pannen, deshalb zählen die guten Platzierungen umso mehr. Allen voran der dritte Platz für das Team aus Münsterschwarzach, bei dem auch nicht alles nach Plan lief. Nach Rang acht in der Pflicht arbeiteten sie sich mit zweitbesten Kür auf den dritten Platz vor, also in der Finalkür ihr Pferd Carlos unbedingt zum Äppeln stehen bleiben wollte und zwei Mal abrupt ausfiel. Umso strahlender die Gesichter bei Trainerin Anette Müller-Kahler und ihren Voltigiererinnen als dann die Bronzemedaille fest stand. Den Platz ganz vorn sicherte sich überlegen das fehlerlose Team aus Neuss, vor der Gruppe aus Hamm.

Ganz vor fehlte der Name Ingelsberg. Der Vizeeuropameister startet auf dem Ersatzpferd Holsteins McLaren, genannt „Sam“. Zum Auftakt noch Zweite nach der Pflicht gab es in der Kür große Probleme mit dem Rappen, der buckelte immer mal wieder, so dass die Kür mit einigen unfreiwilligen Abgängen beendet wurde. Zwar liefen sowohl Sam als auch die Kür beim zweiten Mal deutlich besser, nur die Noten blieben identisch, das reichte am Ende nur zu Platz neun.

Zweibestes bayerisches Team war damit der RVC Gilching. Im ersten Kür Durchgang vielleicht noch etwas nervös, zeigte die Gruppe im Finale eine tadellose Leistung und kam am Ende auf Rang sieben. Auch der vierte bayerische Starter, die Mannschaft der RG Gut Waffenschmiede zeigte zwei saubere Kürdurchgänge, ein Sturz im Finale verhinderte eine noch bessere Platzierung als Rang elf der insgesamt 19 Teams.

Was mit der Pflicht am Freitag noch ganz hoffnungsvoll begann wurde für die bayerischen Einzelstarterinnen in den zwei Folgetagen zur großen Enttäuschung. Einzige Ausnahme: Miriam Esch, die sich neben der Bronzemedaille mit der Gruppe auch noch auch Platz fünf im Einzel sicherte. Auf Carlo gelangen blieb sie in beiden Runden konzentriert und zeigte saubere Pflicht- und Kürdurchläufe.

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gute Leistungen von Miriam Esch (li) und Vanessa Hrastnik (re)

Für die EM-Dritte, Jennifer Braun vom PSV Regensburg, war es von Beginn an eine Meisterschaft mit Ärgernissen. Bereits bei der ersten Pflicht verrechnete man sich zu ihren ungunsten, so dass sie schlechter platzierte wurde als sie eigentlich war, kurz vor dem Start zur zweiten Pflicht wurde sie dann von der Aufsicht des Vorbereitungsplatzes aufgefordert ihr Pferd Pivo zurückzuziehen, da der Fuchs nicht taktrein ginge. Die Serie der Pannen setzte sich bei Vanessa Hrastnik, vom VV Ingelsberg nahtlos fort. Direkt vor dem Start zur ersten Kür klemmte der Reißverschluss ihres Trikots und ließ sich nicht schließen. Nach einigen vergeblichen Versuchen lieh ihr spontan die gerade gestartete Theresa Brescher ihren Anzug.

Schon nach dem ersten Durchgang musste Maria Ludwig (Honsolgen) ihre Hoffnungen auf eine vordere Platzierung begraben. Ihr Brauner Claudius gab in der ungewohnten Umgebung erst einmal richtig Gas, so dass an eine ordentliche Kür nicht zu denken war. Zwar wäre am Ende noch ein wenig mehr drin gewesen als Platz 27, aber da war es auch schon egal.
Deutlich bessere Bedingungen hatte da Annika Zach (Pfaffenhofen), die auf der Bayerischen Meisterschaft noch mit zwei sauberen Umläufen geglänzt hatte. In Aachen dagegen unterliefen ihr ungewohnt viele Fehler, am Ende reichte das nur zu Rang 29.

Die drei EM-Starter machten bei den Herren die Treppchenplätze unter sich aus. Dieses Mal in umgekehrter Reihenfolge zur EM eine Woche zuvor. Fehlerlos kam keiner der drei Hannoveraner durch die zwei Pflicht- und Kürwertungen, am Ende holte sich Jannik Heiland mit den wenigsten Fehlern den Titel, vor Torben Jacobs und Europameister Thomas Brüsewitz. Mit nur acht Startern war dieser Juniorenwettbewerbe äußerst dünn besetzt.

Aauf der Internetseite der DJM gibt es alle Ergebnisse aus Aachen.

 
     
     
 

Auch ein Weltmeister irrt mal

Die rheinische Landesmeisterin im Einzel 2010 heißt überraschend Antje Hill. Die Neusserin siegte vor dem Favoriten Kai Vorberg. Dem unterlief im Technikprogramm ein ärgerlicher Regelfehler. National muss das Technikelement Felgaufsprung von innen gezeigt werden, bei internationalen Wettbewerben ist die Richtung freigestellt. Das ist einer der wenigen kleinen, aber feinen Unterschiede zwischen den beiden Reglements. Also blieb Kais Aufsprung von außen in diesem nationalen Wettbewerb ohne Bewertung, was ihn im Technikprogramm auf Rang drei zurückwarf, insgesamt reichte es aber noch zum Vizetitel. Aber ärgerlich wars schon...

Bei den Gruppe siegte zum ersten Mal In den Auen, vor Equus und Essen. Allerdings fehlten die beiden Topgruppen aus Köln und Neuss.

 
     
     
 

Gute Platzierungen für bayerische Gruppen bei der Süddeutschen Meisterschaft 2010

Die M**-Gruppen aus Münsterschwarzach und Büchenbach haben bei der Süddeutschen Meisterschaft gut Platzierungen belegt. Hinter dem neuen Süddeutschen Meister Mainz-Laubenheim und Fortuna Saarburg kamen sie auf die Plätze drei und vier. Das Team aus Dingolfing gewann das Süddeutsche Championat der M*-Gruppen, das Team aus Herrieden kam auf Platz acht. Im Junioren-Einzel landete Stefanie Franz (Dingolfing) auf Rang 10.
Süddeutscher Meister der S-Gruppe wurde Mühlacker, im Senioren-Einzel heißen die neuen Titelträger Rebecca Puchinger und Thorben Hoppe.

 
     
     
 

Juniorteam Ingelsberg fährt zur EM

Pfingstferien in Bayern und Turnierpause beim VV Ingelsberg, aber trotzdem gab es Grund zum Jubeln. Nach dem Seniorteam wurde jetzt auch das Juniorteam für das international Championat – in diesem fall die Europameisterschaft – nominiert. Nachdem auf dem Preis der Besten nicht alle in Frage kommenden Gruppen gesichtet werden konnten starteten die Teams aus Hamm und Neuss beim CVI in Belgien. Das Juniorteam des TPZ Peiler Hamm (7,331) gewann in Belgien mit Letitia vor den schweizer Gruppen Calimero (6,760) und Athleta (6,627). Verletzungsbedingt mussten die Voltigierer aus Neuss, die noch nach dem Pflichtumlauf auf Rang zwei gelegen hatten, den Wettbewerb vorläufig beenden.
Im Anschluss nominierte der DOKR-Beirat das U16-Team aus Vaterstetten für die Junioren-EM in Stadl Paura. Beim Preis der Besten in Kurtscheid hatte die Gruppe trotz eines kurzfristigen Wechsels auf ein fremdes Pferd einen überzeugenden Wettkampf gezeigt.

überzeugten auf fremdem Pferd - VVI Juniorteam

Ihre EM-Tickets bereits sicher hatten nach dem Preis der Besten die U18-Einzelvoltigierer Thomas Brüsewitz, Jannik Heiland und Torben Jacobs. Wer die deutschen Farben bei den U18-Damen vertritt, entscheidet sich beim internationalen Voltigierturnier in Krumke vom 25. bis 27. Juni. Da heißt es aus bayerischer Sicht noch Daumen drücken für Jenny Braun aus Regensburg!

 
     
     
 

Köln vor Ingelsberg beim Pfingstturnier 2010 in Wiesbaden

Die Voltigierer der Jugendreitergruppe Köln haben gleich zwei Siege beim internationalen Kürturnier in Wiesbaden feiern können. Die Rheinländer dominierten sowohl die Teamprüfung als auch das Einzelvoltigieren der Herren. Bei den Damen war Europameisterin Joanne Eccles aus Großbritannien nicht zu schlagen.

Das Wiesbadener Pfingstturnier nimmt seit vielen Jahren einen festen Platz im Turnierkalender der internationalen Voltigierspitze ein und ist das einzige internationale Voltigierturnier unter "freiem Himmel". Diese Umstellung von der Reithalle auf das Parkviereck gelang den Voltigierern der Jugendreitergruppe Köln besonders gut. Das Kölner Team trug sich 2010 zum fünften Mal, ihr Trainer und Einzelvoltigierer Kai Vorberg bereits zum siebten Mal ganz oben in die Siegerliste ein.

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fotos Julia Rau

Dabei war der Ausgang des diesjährigen Wettkampfes, der jeweils aus zwei Kürumläufen bestand, alles andere als eindeutig. Die JRG Köln mit Weltoni RS von der Wintermühle lieferte sich mit dem Weltmeister aus Ingelsberg, der mit Adlon an den Start ging, ein Kopf an Kopf-Rennen. Nachdem sich die Bayern im ersten Umlauf noch an die Spitze setzen konnten, gewannen die Rheinländer den zweiten Umlauf und die Gesamtwertung. Köln siegte mit 8,945 Punkten hauchdünn vor Ingelsberg (8,889) und dem niederländischen Team De Molen (7,826).


Nach seinem Erfolg beim Preis der Besten Anfang Mai bestimmte Doppelweltmeister Kai Vorberg auch das Kürturnier in Wiesbaden. Mit Sir Bernhard (9,017) verwies er den Kürspezialisten Daniel Kaiser (8,900) mit Merkur und seinen Stallgefährten Patric Looser aus der Schweiz (8,747) mit Harry Potter auf die Plätze. Dabei profitierte Vorberg vor allem von seiner sicheren Kürausführung im zweiten Umlauf. In der Damenkonkurrenz mussten sich die deutschen Teilnehmerinnen mit den Plätzen zwei und drei begnügen, denn an diesem Wochenende führte kein Weg an Joanne Eccles vorbei. Zweite wurde die Deutsche Meisterin Antje Hill aus Neuss (8,663), gefolgt von ihrer Trainingskollegin Simone Wiegele (8,567). Beide starteten auf Airbus.
fn-press / dp

 
     
     
 

Drei bayerische Siege beim Preis der Besten 2010

Der VV Ingelsberg hat sein Ticket für die Weltmeisterschaft in Kentucky gelöst! Das Team hat damit die Chance, den 2008 im Brno gewonnenen WM-Titel zu verteidigen. Beim "Preis der Besten" in Kurtscheid gewann das Team aus Vaterstetten souverän und darf jetzt für die Weltreiterspiele planen.

In einem spannenden Mannschaftswettkampf, bestehend aus einer Pflicht und zwei Kürdurchgängen, setzte sich die Gruppe um Trainer Alexander Hartl mit dem Pferd Adlon gegen die starke Konkurrenz durch. Mit insgesamt 8,090 Punkten verwies Ingelsberg die beiden Teams aus dem Rheinland, Neuss-Grimlinghausen (7,677) mit Arkansas und die JRG Köln (7,525) mit Weltoni, auf die Plätze zwei und drei. "Ingelsberg hat das Turnier an beiden Tagen dominiert und wird deshalb auch in Kentucky an den Start gehen", sagte Bundestrainerin Ulla Ramge. "Diese frühzeitige Festlegung auf ein Team ist deshalb notwendig, damit die nominierte Gruppe die nötige Planungssicherheit im Hinblick auf die Weltmeisterschaften hat. Es ist durchaus möglich, dass Ingelsberg noch personell verstärkt wird", so Ramge weiter.


für Deutschland nach Kentucky - VV Ingelsberg, foto: C. Ostermaier

Auch Kai Vorberg hat WM-Startplatz sicher
Bereits vor der endgültigen Nominierung der Einzelvoltigierer im Rahmen des CVIO Aachen legte sich der DOKR-Beirat auch auf Doppelweltmeister Kai Vorberg fest, der in Kurtscheid den Wettkampf der Herren für sich entscheiden konnte. Mit 8,284 Punkten siegte er mit seinem Schimmelwallach Sir Bernhard vor dem dreifachen Vizeweltmeister Gero Meyer (8,227) mit Grand Gaudino und Viktor Brüsewitz (8,087). Kai Vorberg hat sich im WM-Jahr wieder etwas Neues einfallen lassen und geht zur Musik "Wind of Change" an den Start. Er erinnert in seiner "Berlin-Kür" unter anderem an den Fall der Berliner Mauer. Bei der finalen WM-Sichtung in Aachen streiten sich jetzt Gero Meyer, Viktor Brüsewitz und Daniel Kaiser um die weiteren WM-Tickets. Daniel Kaiser, der frischgebackene Vater, musste aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start beim Preis der Besten verzichten.

Auch die drei Erstplatzierten Damen sicherten sich ihren Startplatz in Aachen. Neben Simone Wiegele, Antje Hill und Sarah Kay wird dann auch die achtplatzierte Kristina Boe am start sein. Gerade auf den ersten beiden Rängen ging es bei den Damen in Kurtscheid eng zu. Die beiden Vereinskolleginnen Simone Wiegele und Antje Hill lieferten sich bis zum Schluss einen spannenden Wettkampf. Am Ende hatte Wiegele mit 8,091 Punkten knapp die Nase vorne, denn Hill kam auf 8,085 Punkten. Sarah Kay landete trotz eines unvorhergesehenen Abgangs in der letzten Kür auf dem dritten Platz.

Auf fremdem Pferd zum Sieg
In Kurtscheid ging es nicht nur für die Senioren um die Championatstickets, sondern auch für die U16-Gruppen und die U18-Einzelvoltigierer. Die Junioren-EM finden Anfang August im österreichischen Stadl Paura statt. Der Wettkampf wurde zunächst dadurch geprägt, dass gleich drei Pferde die Verfassungsprüfung nicht passierten. Passen musste das mitfavorisierte Juniorteam des TPZ Peiler Hamm. Dagegen wechselte das Juniorteam des VV Ingelsberg nach einmaligem Test auf Grand Gaudino aus Pfaffenhofen, den Silke Bartel spontan zur Verfügung stellte. Trotz dieses Handicaps zeigte das Team eine souveräne Leistung und entschied den Preis der Besten mit 7,827 Punkten für sich. Platz zwei ging an das westfälische Juniorteam aus Büren, vor Neuss-Grimlinghausen.
Pech hatte das Juniorteam Franken. Nach gutem ersten Pflicht- und Kürdurchgang lag die Mannschaft aus Münsterschwarzach auf Platz zwei. Allerdings musste ihr Pferd Carlos am zweiten Wettkampftag passen.


ungewohnte Zusammensetzung: das VVI Juniorteam mit dem Pfaffenhofener
Ersatzpferd Grand Gaudino vorgestellt von Silke Bartel, foto: C. Ostermaier

Welches Juniorteam letztendlich bei der EM an den Start gehen darf, entscheidet sich nach dem CVI Ende Mai in Belgien. Der DOKR-Beirat nominierte für diese letzte Sichtung die Teams aus Ingelsberg und Neuss. Darüber hinaus wurde auch Hamm nach Belgien eingeladen. "Aufgrund der Leistungen bei der vorhergegangenen Regionalsicht in Münster möchten wir die Gruppe aus Hamm in Belgien sehen", begründete Ulla Ramge ihre Entscheidung.

Jenny Braun gewinnt Junior-Einzel
Auch im Einzel war Bayern ganz vorn. Jennifer Braun erhielt auf Pivo 7,232 Punkte und damit mehr als der Rest der Starterinnen in der U 18 Damenkonkurrenz. Damit ist die Regensburgerin erste Anwärterin auf einen EM-Startplatz. Die Plätze zwei und drei an Lisa-Christine Freund und die erst 14-jährige Gianna Meier. Bis die EM-Tickets vergeben werden müssen die U18-Damen noch bei einer weiteren Sichtung im Rahmen des CVI Krumke Ende Juni antreten. An dieser Sichtung nehmen die drei Erstplatzierten sowie die Bundeskadervoltigiererinnen Jana Linicus und Pauline Riedl teil.

Ihre EM-Tickets in der Tasche haben die drei erstplatzierten U18-Einzelvoltigierer des Landesverbandes Hannover: Tomas Brüsewitz, Jannik Heiland und Torben Jacobs. Der Titel "Sieger Preis der Besten" ging mit 7,674 Punkten an Thomas Brüsewitz, der wie sein Trainingskollege Jannik Heiland (7,581) auf Dance of gold voltigierte.

Einen Sieger beim Preis der Besten gab es auch im Doppelvoltigieren zu küren. Der Titel ging an das Paar Theresa-Sophie Bresch/Daniel Rein (Tübingen). Das Duo aus Baden-Württemberg erhielt 7,520 Punkte und darf auch beim CVIO Aachen an den Start gehen. Die Hamburgerin Ines Jückstock erreichte mit ihrer Partnerin Ann-Christin Burmeister Platz zwei (7,443), gefolgt von den Rheinländern Ines Klophaus/Jennifer Leitlof (7,343). Insgesamt waren fünf Paare am Start.

Dennis Peiler/ck

Videos vom Preis der Besten findet ihr auf youtube. mehr Fotos gibt es hier.

 
     
     
 

Startberechtigung Doppel 2010

In Doppelwettbewerben startberechtigt sind Paare bei denen ein Voltigierer mindestens 16 Jahre alt und in Besitz des DVA III ist oder 14 Jahre und dazu dann DVA II.
Der zweite Voltigierer muss 16 Jahre alt sein und eine FN-Personennummer haben (als Mitglied einer Gruppe), oder 14 Jahre mit DVA II und ebenfalls einer Personennummer.
Einer von beiden Startern braucht dazu einen Einzelausweis, der für die Nennung zwingend erforderlich ist.

 
     
     
 

Schiedsspruch JRG Köln - DM-Silbermedaille aberkannt

(fn-press/dp). Das Team Bleyer der Jugenreitergruppe Köln muss die bei den Deutschen Voltigiermeisterschaften 2009 gewonnene Silbermedaille wieder abgeben. Das entschied jetzt das Große Schiedsgericht der FN. Grund ist ein Verstoß gegen den Paragraphen 18.4 Leistungs-Prüfungsordnung (LPO) in Verbindung mit der Ausschreibung zur Deutschen Meisterschaft Gruppenvoltigieren in Klein Partwitz.

In den Allgemeinen Bestimmungen der Ausschreibung für die Meisterschaften hieß es, dass die gennannten Voltigierer mit Abgabe der Nennung für den jeweiligen Verein bei der FN registriert sein müssen. Dies war bei der Jugendreitergruppe nicht der Fall, denn ein Teamvoltigierer war zum Zeitpunkt des Nennungsschlusses noch kein Mitglied der Jugendreitergruppe Köln.

 
     
     
 

Überraschend Voltigiermeisterin

Früher war sie für die Titel selbt verantwortlich, 26 an der Zahl holten die deutschen Voltigierer unter Bundestrainerin Helma Schwarzmann bei Welt- und Europameisterschaften. Jetzt wurde die Sammlung durch einen besonderen Titel vervollständigt. Helma Schwarzmann wurde im Rahmen der German Classics 2009 in Hannover der Titel einer Voltigiermeisterin verliehen.
Ursprünglich kam die 61jährige zu einer Sitzung der Deutschen Richtervereinigung in Hannover. Unter dem Vorwand unbedingt ein Schaubild bei den German Classics anschauen zu müssen, lockte man sie dann in die Messehalle.
Nach der Vorführung der Gruppe der PSG Rittergut Habighorst wude Helma Schwarzmann in die Arena gebeten. Vor großem Publikum überreichte FN-Vizepräsdentin Madeleine Winter-Schulze ihr die Urkunde. Die Laudatio hielt der Vorsitzende des FN-DOKR-Voltigierausschusses, Jochen Schilffarth. Auch die Ehrenvorsitzende des Pferdesportverbandes Hannover Erika Cordts und Longenführer Lars Hansen freuten sich über die gelungene Überraschung! Nov.2009

 
     
     
 

DJM 2009 - tolle Leistungen und prima Stimmung in München-Riem

Gold für VV I Juniorteam - Jennifer Braun holt Bronze im Einzel

Von der ersten Pflicht an setzte sich Jenny Braun aus Regensburg in der Spitze fest und wurde am Ende belohnt. Bronze im Einzel, hinter den EM-Starterinnen Jana Linicius aus Kriftel und der Neusserin Pauline Riedl. Die frischgebackene Europameisterin Sarah Kay fehlte in München. Letztes Jahr bei der DJM noch auf Platz 13 zeigte Jenny Braun, dass ihr zweite Platz beim Preis der Besten zu Beginn der Saison keine Eintagsfliege war. Nach dem ersten Durchgang lag auch Elisabeth Dräxel vom VV Ingelsberg als siebte noch gut noch gut im Rennen, verpasste ein bessere Platzierung mit der letzten Kür und wurde 13. Marie Mückstein (VRV Memmingen) landete auf Platz 20., Alexandra Hambsch aus Daglfing wurde 26. und Annika Zach aus Pfaffenhofen 28 im Feld der 36 Starterinnen.

Strahlender Sonnenschein – und trotzdem ein ganzes Wochenende lang gut gefüllte Ränge in der Münchener Olympiareithalle. Die Deutsche Juniorenmeisterschaft lockte jede Menge Fans an und irgendwie hat man das Gefühl selten eine solch entspannte Stimmung auf einem Championat erlebt zu haben.

Die frisch renovierte Olympiareithalle mit ihrem lichtdurchfluteten Glasdach sorgte für freundliche Stimmung, das durch zwei CVIs erprobte bayerische Organisationsteam erledigte mit seiner professionellen Arbeit den Rest. Also optimal Bedingungen für die Aktiven und so gab es überall zufriedene Gesichter und von allen Seiten Lob für den Veranstalter und die schöne, weitläufige Anlage.

Beste Bedingungen und ausgelassene Stimmung auf den Rängen dann auch beim Höhepunkt, den Juniorengruppen. Selbstgemalte Plakate und bayerische Fahnen begleiteten den frischgebackenen Junioreneuropameister, den VV Ingelsberg, in den Zirkel. Mit zwei souveränen Kürdurchgängen konnte das Team den kleinen Rückstand aus der ersten Pflicht in einen deutlichen Vorsprung auf das Team Neuss ausbauen. Einen tollen Wettkampf zeigte auch der VV Starnberg. In den Tagen vor der DJM noch super nervös, war davon im Wettkampf überhaupt nicht mehr zu spüren. Eine solide Pflicht und zwei fehlerfreie Kürdurchgänge wurden am Ende mit Platz fünf belohnt. Pech hatte der VV Ingelsberg, der den siebten Voltigierer – wie in Bayern und international gefordert – in der Pflicht einsetzte, auf deutscher Ebene wird aber nur mit sechs Voltigierern geturnt, daher folgte die Disqualifikation.

Nach Agnes Werhahn (Neuss) ist Alexander Hartl der zweite Trainer im Voltigiersport, der mit dem "Voltigiermeister" geehrt wurde. Um diese Auszeichnung zu erhalten, muss ein Trainer herausragende Leistungen im Longieren, langjährige herausragende Ergebnisse als Ausbilder von Spitzenvoltigierern und Voltigierpferden sowie nachahmenswertes Engagement für den Voltigiersport nachweisen. Alexander Hartl ist damit nicht nur einer von zwei Voltigiermeistern, sondern befindet sich in Gesellschaft von weiteren 27 Reit- und Fahrmeistern in Deutschland

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Der VV Starberg (li) überraschte mit Platz fünf, der VV Ingelsberg (re) holte sich nach dem Europameistertitel jetzt auch noch den Deutschen Meistertitel.

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Kai Vorberg war auf der Durchreise nach Salzburg und schaute am Sonntag in München vorbei. Die Fans sorgten drei Tage lang für beste Championatsstimmung.

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Pause nach getaner Arbeit - das Helferteam in München war spitze! Nach zwei CVIs ist die Mannschaft hinter den Kulissen eingespielt und in jeder Situation souverän. Petra Niemeyer (Foto rechts) fungierte als eine von erstmals sechs Richterinnen.

 
     
     
 

Zwei Titel für Hessen, einer bleibt in Bayern

Als erstes mussten die Herren in das Kürfinale. Wie auch in den vorhergegangenen drei Teilprüfungen war der Junioren-Europameister Thorben Hoppe mit seinem Pferd Lukas (Longenführer Myriam Pfeiffer) nicht zu schlagen und sicherte sich seinen ersten DM-Titel. Dieser wird für den 17-jährigen Hessen allerdings auch der einzige Titel im Juniorenbereich bleiben, denn Hoppe feiert im September seinen 18ten Geburtstag und muss sich im kommenden Jahr mit den Senioren messen. Am Ende hatte der Hesse 8,457 Punkte auf seinem Konto, rund fünf Zehntel-Punkte mehr als der zweitplatzierte EM-Reservist Torben Jakobs (Ganderkesee/7,988) mit Guldenburg (Irina Lenkeit). Nur knapp dahinter folgte der Westfale Jannis Drewell (Steinhagen/7,940) mit Diabolus (Simone Drewell), der sich über Bronze freuen konnte: "Eine DM-Medaille war mein Ziel und das habe ich mit Platz drei erreicht." Bis zum Finale war nicht abzusehen, welche Herren Silber und Bronze gewinnen würden, denn neben Jannis Drewell hatten auch die EM-Teilnehmer Thomas Brüsewitz (Garbsen/Platz vier mit 7,788) und Jannik Heiland (Seevetal/Platz fünf mit7,630) gute Chancen auf Edelmetall. "Ich hatte das Gefühl, dass nach der EM bei Thomas und Jannik die Kraft im letzten Durchgang etwas fehlte", analysierte Ramge den Wettkampf.

Jennifer Braun holt bei den Damen Bronze

Kraftvoll uns ausdrucksstark präsentierten sich die EM-Teilnehmer bei den Damen. Allen voran Jana Linicus, die in München wie ihr Vereinskollege Hoppe mit Lukas an den Start ging. Die EM-Achte dominierte alle Teilprüfungen und beendete die Deutschen Jugendmeisterschaften mit 8,279 Punkte. "Der Druck war vor der letzten Kür sehr hoch, weil ich natürlich meine Führung verteidigen wollte und die Konkurrenz sehr stark war. Aber ich bin glücklich, dass es gereicht hat", so die Siegerin. Silber ging an die EM-Fünfte Pauline Riedl (Neuss/8,139) mit Lugano (Jessica Schmitz). Riedl, die bereits mit dem Seniorteam des RSV Neuss-Grimlinghausen Deutscher Mannschaftsmeister 2009 in Klein Partwitz wurde, verstärkte auch das Juniorteam ihres Vereins in München, mit dem sie DM-Silber gewann. Bronze ging an die bayrische EM-Reservistin Jennifer Braun (Regensburg/8,053) mit Pivo (Maria Wycislo).

Europameister holt sich auch den nationalen Titel

Gleich 18 Juniorteams aus 13 Landeverbänden wetteiferten in München um den Titel bei den U16-Gruppen. "Da wir ja erst in der zweiten DM-Saison bei den Juniorteams sind, ist das ein tolles Teilnehmerergebnis. Es ist schön zu sehen wie sich auch die Leistungen im Nachwuchsbereich der Gruppen in so kurzer Zeit entwickelt haben", so Ramge. Ein Heimspiel hatte der VV Ingelsberg, der mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Europameisterschaften der Junioren in Malmö auch als Favorit bei den Deutschen Jugendmeisterschaften antrat. Während in der Pflicht das Juniorteam Neuss-Grimlinghausen noch auf Augenhöhe mit dem Europameister lag und die erste Teilprüfung sogar knapp gewinnen konnte, wurde das bayrische Team um den frisch "geadelten" Voltigiermeister Alexander Hartl (Gauting) mit dem Pferd Arador seiner Favoritenrolle in den folgenden Wertungsprüfungen voll gerecht. Die Ingelsberger waren in der ersten sowie auch in der Finalkür tonangebend und sicherten sich die Goldmedaille mit 8,183 Punkten. Platz zwei ging an das Juniorteam Neuss-Grimlinghausen mit Lugano (Jessica Schmitz/8,009). Über Bronze konnten sich die U16-Voltigierer aus Krumke mit Genion (Marion Schulze/7,853) freuen. dp/fn-aktuell

 
     
     
 

Voltigiermeistertitel für Alex Hartl


Zum Abschluss des zweiten Wettkampftagesder DJM wurde es feierlich. Alexander Hartl, Erfolgstrainer des VV Ingelsberg wurde mit dem Titel eines Voltigiermeister ausgezeichnet. Bislang erreichte er in seiner 26-jährigen Ausbildertätigkeit im Voltigieren mit der Mannschaft drei Weltmeistertitel (2000, 2004, 2008) und gewann mit dem Team bei Europameisterschaften einen vollständigen Medaillensatz. (Gold 2007, Silber 2005, Bronze 2009). Wie breit aufgestellt der Voltigierverein Ingelsberg unter seinem Cheftrainer Alexander Hartl ist, zeigen die gerade erst zu Ende gegangenen Europameisterschaften im schwedischen Malmö. Hier gewann er mit dem Seniorteam Bronze und zugleich auch mit dem Juniorteam (U16) seines Vereins die Goldmedaille. Darüber hinaus führte er seine Erfolgsvoltigiererin Anja Barwig (München) zu drei EM- und WM-Medaillen sowie fünf weiteren DM-Medaillen. dp/fn aktuell 2009
 
     
     
 
 

Neue LPO oder besser: Alles Neue macht - 2008

Macht Euch auf was gefasst und sagt nicht ihr habt es nicht gewusst! Die weitreichenden LPO-Änderungen sind endgültig abgesegnet und werden in der nächsten Saison eingeführt - also fangt am besten jetzt schon mal an Euch Gedanken zu machen was euch davon betrifft.

Neues Wettkampfsystem:

Als ausführliche PDF-Datei gibt es den Überblick hier. (jetzt geht es auch wieder!)

 
     
     
 
 

Änderungen in der Praxis und die Auswirkungen

Bodensprung Einzel
wird der Bodensprung oder der Ansatz dazu gezeigt gibt es zwei Punkte Abzug in der Schere

1/2 Mühle in den 6er Gruppen alterslimitiert und C-Gruppe
E s gibt zwei Phasen mit maximal einem Taktfehler, der rw Schwung muss also nicht im Takt ausgeführt werden

Aufsprung und Fahne in den 6er Gruppen alterslimitiert
Aufsprung analog zur Bewegungsbeschreibung bei den C-Gruppen (Einsitzen von oben in der Mitte des Pferderückens). Bei der Fahne dürfen Bein und Arm nach einander geöffnet werden (C-Fahne).
Ausnahme ist das NW-Championat, dort wird nach internationalen Bestimmungen gerichtert., also Aufgang wie in A/B und Fahne gleichzeitig öffnen.

Notengebung in den 6er Gruppen alterslimitiert = es gibt nur halbe und ganze Noten

Basisnote für die Nadel im Technikprogramm = 90Grad Winkel zw. den Beinen = Wertnote 4,0 bis 135 Grad = Wertnote 7,0

 
     
     
 
 

Änderungen 2005

Änderungen bei den derzeitigen Wettbewerbsformen

1) Einzel
- Der Bodensprung in der Einzelpflicht entfällt
- Im Technikprogramm wird das einbeinige Knien seitwärts durch die Nadel seitwärts ersetzt

2) Die Kürbewertung bei den A und B-Gruppen (8-er Gruppen) ändert sich wie folgt:
– Es werden nur die 25 schwersten Übungsteile gewertet
– Neue Wertigkeit: S = 0,4, M = 0,3, L = 0,2
– Schwierigkeit wird mal 1, Gestaltung mal 2, Ausführung mal 3 gewertet

3) Die Altersgrenze entfällt bei den A- und B-Gruppen

4) C-Pflicht: Aufgang, freier Grundsitz vw., halbe Mühle, rw. Stützschwun gmit anschl. Abgang nach innen,
2. Block: Fahne, Stehen vw., Stützschwung vorlings mit geöffneter Beinhaltung, Wende nach außen

Neue Prüfungsformen

1) alterslimitierte 6er-Gruppen
– Für Voltigierer im Alter von 16 Jahren und jünger
– Für sechs Voltigierer plus ein Ersatzvoltigierer
– Die Voltigierer einer Gruppe müssen nicht demselben Verein/Verband angehören
– Die Pflichtzeit 6 min, Kürzeit: 4
– Pflichtübungen, 1. Block: Aufsprung, Freier Grundsitz vw., Halbe Mühle, Stützschwung rücklings mit anschl. Abgang nach innen, 2. Block: Fahne, Stehen vw., Stützschwung vorlings mit geöffneter Beinhaltung, Wende nach außen
– Kür wird wie folgt bewertet:
- Nur sechs statische Dreier-Übungen sind erlaubt (werden mehr Dreier-Übungen gezeigt, so wird in der Gestaltung ein Punkt abgezogen)
- Die 20 schwersten Übungsteile werden gewertet (S = 0,5/M = 0,4/L = 0,3 Punkte)
- Schwierigkeit wird mal eins, Gestaltung mal zwei und Ausführung mal drei gewertet
– Einführung eines Nachwuchschampionates (Sichtung für Junioren-EM)

2) alteroffenen 6er-Gruppen
- Wettbewerbe für 6er-Teams altersoffen
– Für alle Voltigierer- ohne Altersbeschränkungen
– sechs Voltigierer plus ein Ersatzvoltigierer
– Die Voltigierer einer Gruppe müssen nicht demselben Verein/Verband angehören
– Die Pflicht entspricht dem neuen internationalen Reglement: 1. Block: Aufsprung, Freier Grundsitz vw., Fahne, Mühle,
2. Block: Schere, Stehen, Flanke,
– Es wird auf der linken Hand voltigiert
– Die Pflichtzeit: sechs Minuten betragen, Kürzeit: 4 Minute
– Die Kür wird wie folgt bewertet:
- Es werden nur die 25 schwersten Übungsteile gewertet
- S = 0,4, M = 0,3, L = 0,2
- Schwierigkeit wird mal eins, Gestaltung mal zwei und Ausführung mal drei gewertet

3) Junior-Einzel-Wettbewerb
• Startberechtigt sind Einzelvoltigierer im Alter zwischen 14 und 18 Jahren (14 und 15jährige mit DAV Kl. II)
• Die Pflicht erfolgt in einem Block: Aufsprung, Freier Grundsitz vw., Fahne, Mühle, Schere, Stehen, Flanke
• Die Kürzeit beträgt höchstens 1 Minute
• Einführung eines Nachwuchschampionates (Sichtung für Junioren EM)

     
     
   
 

Deutsche Meisterschaften 2003:
In Aachen war die Hölle los

Was für ein spannender Kampf um die Goldmedaille in Aachen. Die Gruppen Mainz-Laubenheim und Ingelsberg I boten sich drei Tage lang ein Kopf an Kopf rennen. Am Ende konnte der VV Ingelsberg zwei von drei Prüfungen für sich entscheiden und im Endergebnisse mit einem Vorsprung von 0,035 die Deutsche Meisterschaft für sich entscheiden. Nach der dritten Prüfung musste die Note für Ingelsberg noch mal korrigiert werden und sorgte bei den Zuschauern für einen kurzen Schreck. Die Note wurde abernur nach oben korrigiert und der VV Ingelsberg gewann auch den dritten Umlauf.

Videoimpressionen von der Siegerehrung

Auch die Einzelvoltigierer aus Bayern konnten mit einem vierten und fünften Platz in der Gesamtwertung bei den Damen mit Erfolg glänzen. Bei den Herren belegte Robin Mayer den sechsten Platz im Gesamtergebniss und Michael Karg auf Platz neun. Die Gruppe aus Starnberg belegte den 17. Platz und der VV Ingelsberg II den 14. Platz.

Grandiose Stimmung herrschte in der Aachener Albert-Vahle-Halle und ließ die Voltigierer zu Höchstleistungen auflaufen. Am Finaltag war die Halle mit gut 2.000 Zuschauern bis auf den letzten Platz besetzt. Für besondere Spannung sorgte der neue Austragungsmodus, der den seit 1963 unveränderten alten Ablauf der Meisterschaften ablöste. „Bisher stand am zweiten Wettkampftag, also Samstag, immer nur die Pflicht auf dem Programm. Das war für alle Beteiligten nicht zufriedenstellend“, erklärte Kersten Klophaus, Sprecher des Fachbeirats Voltigieren , mit dem neuen Modus wollen wir Veranstaltung für die Aktiven und die Zuschauer attraktiver machen.“
Zu absolvieren waren erstmals drei statt bisher zwei Wertungsprüfungen, für die Einzelvoltigierer bestehend aus Pflicht und Kür am ersten, Technikprogramm an zweiten und Kürfinale am letzten Tag. Ganz neu war dabei das Technikprogramm, das bei der alte und neuen Deutschen Meisterin Nadia Zülow prima ankommt: „Ich finde das Technikprogramm Spitze, wir haben hier eine tolle Möglichkeit, Pflicht und Kür zu verbinden.“ Die deutsche „Volti-Queen“ beherrschte einmal mehr das Starterfeld in der Damenkonkurrenz. Souverän voltigierte sie in allen drei Wertungsprüfungen, ohne der Konkurrenz eine Chance zu lassen. In einem neuen „Outfit“ für Kür und Technikprogramm zeigte die Titelverteidigerin Voltigieren in Perfektion: Sprünge auf das und auf dem Pferd wechselten sich mit choreographisch gestalteten ausdruckstarken Elementen ab. Damit fügte die 26-jährige ihren drei Welt- und Europameistertiteln in Aachen den sechsten Deutschen Meistertitel hinzu. Nicola Ströh (Hamburg), die ewige Zweite, sicherte sich mit einer sehr schwierigen Kür ihre inzwischen vierte Silbermedaille. Ines Jückstock (Hamburg), Deutsche Meisterin 1999, die bereits seit 1995 auf diesem Spitzenniveau voltigiert, gewann zum dritten Mal Bronze. Auch wenn die drei Medaillenträgerinnen das übrige Feld mit deutlichem Vorsprung distanzierten, war die Bundestrainerin mit den Leistungen der insgesamt 31 Starterinnen zufrieden: „Bei den Einzelvoltigiererinnen haben wir gute Nachwuchstalente gesehen, nun gilt es, sie in der Winterpause zu fördern“, so Ulla Ramge.

In der Herrenkonkurrenz dominierte der frischgebackene EM-Bronzemedaillengewinner Kai Vorberg aus Köln. „Hier hat alles gepasst. Ich freue mich, dass ich bei diesem Turnier endlich zeigen konnte, was wir über den Winter erarbeitet haben. Das Pferd ging an allen drei Tagen sehr gut“, freute sich der neue Deutsche Meister. Titelverteidiger Jan Bayer (Oldenburg) hatte sich eine Fersenbeinprellung zugezogen und konnte nicht mit „voller Kraft“ voltigieren. Daher war der amtierende Vize-Europameister auch mit der Silbermedaille in Aachen nicht unzufrieden. Tim-Randy Sia (Osnabrück), der wegen Ausfall seines Pferdes bei der EM in Saumur seinen ersten Championatseinsatz verpasst hatte, avancierte in Aachen zum Publikumsliebling und sicherte sich hinter Vorberg und Bayer die Bronzemedaille.

Nicht nur die Einzelvoltigierer, auch die Gruppen waren vom neuen Austragungsmodus betroffen. So war ihr DM-Programm, auch mit dem Gedanken an die Belastung der Pferde, ebenfalls gestrafft worden. In der ersten Wertungsprüfung wurde nur die Pflicht gezeigt, wobei sich die Mannschaft des VV Ingelsberg, Weltmeister des Jahres 2000, mit einer homogenen Leistung an die Spitze des 24 Gruppen starken Feldes setzte. In der zweiten Wertung zeigten die Gruppen eine Kurzpflicht aus Aufsprung, Fahne, Schere, Stehen und zweiter Teil Flanke mit anschließender Kür. Hier dominierte die für ihre Kürstärke bekannte Mannschaft des Titelverteidigers und amtierenden Welt- und Europameisters Mainz-Laubenheim. Im Finaldurchgang wurde dann nur noch die Kür gezeigt. Beiden Spitzengruppen war klar, dass sich keine einen Fehler erlauben durfte. Und am Ende wurde es auch eng: Mit nur drei Tausendstel Vorsprung siegten die Ingelsberger vor der Mainzer Mannschaft in der Kürwertungsprüfung und damit zugleich in der Gesamtwertung. Das bedeutete den Titel für die Bayern und Silber für Mainz-Laubenheim. Die Bronzemedaille ging an die Mannschaft des VfR Essen, die sich in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert hat, und sich nun in diesem Jahr ihre erste Medaille holte. fn-aktuell
Hier sind alle Ergebnisse im Überblick.

1. Wertung 2. Wertung 3. Wertung Gesamt
Gruppen Gruppen Gruppen Gruppen
Einzel Einzel Einzel Einzel



 
   
   
 
 
     
 
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