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Patrick Looser dominiert auch in Leipzig
Lisa Wild und Patric Looser haben die fünfte und somit letzte Weltcup-Station in Leipzig gewonnen. Der 27-jährige Titelverteidiger aus der Schweiz und das erst 16-jährige österreichische Nachwuchstalent setzten sich im Rahmen der Partner Pferd in zwei Umläufen jeweils mit deutlichem Abstand durch. Den einzigen deutschen Podestplatz erreichte Viktor Brüsewitz.
Gewohntes Bild am Ende: Patric Looser dominierte die internationale Konkurrenz auch bei seinem letzten Deutschland-Start nach Belieben. Mit 9,25 Punkten im Endklassement lag der amtierende Welt- und Europameister auf Record RS von der Wintermühle knapp einen Punkt vor Viktor Brüsewitz (8,258). Der WM-Bronzemedaillengewinner erhielt auf Airbus in beiden Durchgängen die zweitbeste Tageswertung und verwies den Franzosen Ivan Nousse damit auf Rang drei. Thomas Brüsewitz, der jüngere Bruder von Viktor, schaffte es per Wildcard auf Platz vier. Der 17-jährige Junioren-Europameister – Sieger der ersten Station in Kiel – verbaute sich die Chance auf eine noch bessere Platzierung mit einem Sturz im ersten Durchgang. Er war ebenfalls auf Airbus angetreten. Wildcard-Inhaber und Weltcup-Debütant Erik Oese aus Moritzburg konnte sein Potenzial in der Leipziger Messehalle nicht ausschöpfen. Der amtierende Deutsche Meister hatte vor allem mit der Nervosität seines Pferdes Mol-Mockup zu kämpfen und musste sich schließlich mit Platz neun zufrieden geben.
Nach seinem dritten Sieg beim dritten Weltcup-Auftritt reist Looser nun in zwei Wochen als klarer Favorit zum Weltcup-Finale nach Bordeaux. Dort wird der Schweizer seine über 20-jährige Laufbahn als aktiver Voltigierer offiziell beenden. Die Verabschiedung hingegen gab es schon in Leipzig. Auf Initiative von Volker Wulff, Chef des Veranstalters EnGarde, bereiteten die Voltigierer aller anwesenden Nationen ihrem derzeit erfolgreichsten Vertreter einen würdigen Abschluss. Inklusive eines Ausmarsches im Sessel, bei dem Looser von seinen Mitstreitern sprichwörtlich auf Händen getragen wurde.
Während sich die Karriere des einen zielstrebig dem Ende nähert, gewinnt die Laufbahn einer anderen immer mehr an Fahrt. Einmal mehr hieß die Siegerin des Damenwettbewerbs Lisa Wild. Die Österreicherin hatte bereits per Wildcard in München gewonnen und wiederholte dieses Kunststück in Leipzig mit einer Gesamtpuktzahl von 8,393. Ebenfalls auf Record RS von der Wintermühle (Longe: Alexandra Knauf) am Start, verwies sie die Italienerin Anna Cavallaro (8,183) sowie die Dänin Rikke Laumann (8,180) auf die Plätze. Beste Deutsche Vertreterin wurde Sarah Kay (Sörup) auf Platz sechs (7,567). Die Vize-Eropameisterin war auf Leonardo – longiert von Mutter Andrea – in den Zirkel eingelaufen. Daniel Kaiser/fn-press
Alles weitere rund um den Weltcup findet ihr inzwischen auch auf der Internetseite der FEI
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FEI Weltcup Salzburg: Eccles und Looser dominieren
Einmal mehr stellte Welt- und Europameister Patric Looser seine Beständigkeit unter Beweis. Auf seinem WM-Pferd Record RS von der Wintermühle setzte sich der Schweizer im ersten Umlauf mit der Wertnote 8,673 und nur wenigen Tausendstel Vorsprung an die Spitze des Feldes. Im zweiten Durchgang steigerte sich Looser auf 9,086 und siegte auf dieser dritten Weltcupstation souverän mit 8,88 Zählern. Rang zwei ging an den Österreicher Stefan Csandl, der auf dem Münchner Pferd Cappucino startete. Platz drei ging an Loosers Trainingskollegen Lukas Kloude (8,083). Der Tscheche trainiert ebenso wie der Schweizer in Köln und voltigierte auf dem deutschen Pferd Rossini RS von der Wintermühle.
Bei den Damen führte erneut kein Weg an Joanne Eccles vorbei. Die Engländerin gewann auf ihrem Erfolgspferd W H Bentley beide Durchgänge. 8,720 lautete ihre Note im Endresultat. Am ehesten Mithalten konnte da die Lokalmatadorin und Wildcard-Inhaberin Lisa Wild (8,5). Das 16-jährige Ausnahmetalent belegte auf Robin an beiden Wettkampftagen Platz zwei und verwies die Italienerin Anna Cavellaro auf Harley auf den dritten Rang (8,413). Deutlich steigern konnte sich im Finale Regina Burgmayr vom VV Ingelsberg. Vom siebten Rang in Umlauf eins schob sich die deutsche Vize-Meisterin auf Cappucino noch auf Platz vier vor (8,243). Pia Engelberty von der Jugendreitergruppe Köln wurde siebte.
Weiter geht es im Weltcup am kommenden Wochenende in Paris. Im Januar dann die letzte Station in Leipzig, bevor am ersten Februarwochenende das Finale in Bordeaux steigt. Leider gibt es auch in diesem Jahr noch kein offizielles Ranking von der FEI.
D aniel Kaiser (fn-press)/CK
Fotos und Ergebnisse gibt es unter www.amadeushorseindoors.at
hier geht's zur Fotogalerie vom Weltcup in München.

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Munich Indoors: Voltigier-Weltcup 2. Auflage
Die Weltcup-Voltigierer haben sich schon langsam daran gewöhnt Teil einer großen Reitsportveranstaltung zu sein und trotzdem sind Turnier wie die Munich Indoors immer noch ein besonderes Erlebnis. Für voltigiergerechte Stimmung in der am Samstagmittag noch spärlich besetzten Halle sorgten drei bayerische Vereine auf der Tribüne. Jeweils 20 Fans aus Gießenbach, München-Daglfing und vom VV Ingelsberg traten im Voltigier-Fan-Cup gegeneinander an und versuchten die Stimmung in der Halle zumindest ansatzweise auf Voltigierniveau zu bringen. Von den selbst gestalteten Plakaten, Anfeuerungsrufen bis zur Heiserkeit und dem rhythmischen Klatschen waren die Aktiven in der Arena richtig begeistert. Der ein oder andere Reitsportfan rümpfte aber auch die Nase ob der "lauten" Voltigierfans. Den drei Fanblöcken war das egal sie gaben ihr bestes,genau wie die Athleten unten im Zirkel. Am Ende kürte eine Jury den RVV München-Daglfing zum Fan-Cup-Sieger. Dafür wurden sie mit mit Schleifen, einer Pferdedecke und Karten für den Weltcup im Januar in Leipzig belohnt.

Der Dominator der Sommersaison unterstrich auch beim ersten Auftritt im Weltcup seine derzeitige Ausnahmestellung. Mit fünf Zehntel Punkten Vorsprung knüpfte Patric Looser nahtlos an seine Leistungen der diesjährigen Europameisterschaft in Le Mans an und deklassierte das hochkarätige Feld. In beiden Umläufen ließ der 27-jährige Sympathieträger seinen Konkurrenten in der Münchner Olympiahalle keine Chance, verbuchte mit Rossini RS von der Wintermühle und Longenführerin Alexandra Knauf im Endergebnis schließlich die Höchstnote 8,856. "Ich genieße das jetzt mehr," meinte der Titelverteiger nach den zwei Kürrunden. Looser bestreitet im Weltcup seinen letzten Turniere, nach dem Finale, das vorraussichtlich im Februar in Bordeaux stattfinden soll, ist endgültig Schluss mit dem Spitzensport. Mit seinem Trikot blickt der Patrick Looser bereits zurück auf seine Karriere im Voltigieren.

Am dichtesten schob sich Sportsoldat Viktor Brüsewitz (8,353) an den Topfavoriten auf den Gesamtsieg heran. Der EM-Bronzemedaillengewinner kam zwar in beiden Wertungsdurchgängen nur auf Platz drei, landete auf Cappucino (Alexander Hartl) im Gesamtergebnis aber vor den Franzosen Yvan Nousse (8,29), der sich auf Carlos (Elke Schelp) im Finaldurchgang einige Schwächen in der Bewegungsausführung leistete. Torben Jacobs aus Ganderkesee musste sich mit Rang fünf (7,823) zufrieden geben.
Bei den Damen sorgte die junge Österreicherin Lisa Wild für eine kleine Überraschung. Das 16-jährige Ausnahmetalent aus Salzburg entschied einen finalen Krimi mit drei potenziellen Sieger-Kandidatinnen mit hauchdünnem Vorsprung für sich. Nach dem ersten Platz zum Auftakt reichte der mit spektakulären Kombinationen auftrumpfenden Pferdeakrobatin ein dritter Rang im abschließenden Umlauf. 8,63 Punkte – und damit lediglich 23 Hundertstel mehr als Simone Jaiser aus der Schweiz – rettete Wild auf Robin ( Nina Rossin) ins Ziel. Nach Platz zwei in Kiel führt die Österreicherin die Cupserie nun an. Für Sarah Kay , in Kiel noch siegreich, reichte es diesmal nur für Platz drei. Die 18-Jährige erzielte auf ihrem Pferd What’s That und Mutter Andrea Kay an der Longe 8,533 Zähler.

Aus deutscher Sicht freute sich auch die Kölnerin Pia Engelberty auf Rang sechs noch über Weltcuppunkte. Susanne Schmidt und Regina Burgmayr vom VV Ingelsberg durften mit einer Wildcard an den Start gehen. Trotz einer verletzungsbedingten Trainingspause belegte Susanne Schmidt auf Cappuccino am Ende Rang sieben und Regina Burgmayr freute sich über eine gelungene Premiere des Nachwuchspferdes Alanus und Rang neun.
fn-press/Daniel Kaiser
Christine Kellermann
Ergebnisse unter turniere und Fotos vom gesamten Turnier findet ihr hier |
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Patric Looser erobert Peking
Der Weltcupsieger und Weltmeister der Voltigierer, Patric Looser, hat in Peking die Herzen erobert. Der Schweizer – auch in Europa Sympathieträger und Aushängeschild des Voltigiersports, wurde von Volker Wulff (EN GARDE Marketing) zur letzten Station der ersten chinesischen Weltcup-Serie der Springreiter eingeladen. Zwei Tage vor Beginn des Events im National Stadium of Art and Performance reiste Looser an und begann unverzüglich mit dem vorsichtigen Antrainieren eines Voltigierpferdes. Zwei Showeinlagen für das chinesische Publikum kamen riesig gut an und gerieten zur puren Werbung für den Voltigiersport. In China ist Turnkunst hoch angesehen und macht erst Recht auf einem galoppierenden Pferd mächtig Eindruck!
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Baltic Horse Show trifft Weltcup
Deutscher Doppelsieg beim Weltcup-Auftakt
Lokalmatadorin Sarah Kay und Neuling Thomas Brüsewitz haben den Auftakt der FEI Weltcup-Serie bei den Voltigierern gewonnen. Im Rahmen der Baltic Horse Show wiederholte die 18-Jährige Lokalmatadorin in der Ostseehalle ihren Vorjahreserfolg. Der Junioren-Europameister sicherte sich seinen ersten Sieg bei den Senioren.
Thomas Brüsewitz ist derzeit nicht aufzuhalten. Bereits in der Sommersaison dominierte der 17-Jährige die Junioren-Konkurrenz bei allen nationalen und internationalen Wettbewerben nach Belieben. Zum Auftakt des Weltcup-Winters bewies der Ausnahmeturner aus Hannover, dass er bereits ein gewichtiges Wort bei den Senioren mitreden kann. Nach dem ersten Durchgang rangierte Brüsewitz auf seinem Erfolgspferd Gustafsson und Lars Hansen an der Longe auf Rang zwei. Lediglich der Tscheche Lukas Klouda, Gewinner des diesjährigen CVIs in Wiesbaden, hatte sich auf Rossini sieben Tausendstel mehr erturnt.
Beim Finale zu später Stunde setzte sich Brüsewitz dann am Samstag mit der Tageshöchstnote 8,667 und einem Totalergebnis von 8,524 Punkten an die Spitze des Feldes. Rang zwei des Umlaufs (8,540) eroberte EM-Bronzemedaillengewinner Viktor Brüsewitz (Garbsen). Der ältere Bruder von Thomas war mit Rockard im Zirkel unterwegs. Für den Sportsoldaten reichten 8,384 Zähler in der Gesamtwertung allerdings nicht aus, um an Klouda (8,404) vorbeizuziehen. Auch Rang vier ging nach Deutschland: Torben Jacobs (Ganderkesee) lag auf Airbus mit 7,92 Punkten jedoch deutlich außer Reichweite des Podests.
Bei den Damen wurde der Start der Weltcup-Serie von zwei U-18-Teilnehmerinnen dominiert. Vize-Europameisterin Sarah Kay gewann auf ihrem Pferd What’s That den ersten Durchgang und verteidigte ihren Vorsprung mit einer Gesamtnote von 8,65 Zählern. Lisa Wild aus Österreich lag zunächst auf Rang drei, schob sich aber mit der besten Kür im Finale auf den zweiten Platz vor. Sie erturnte sich auf Rossini 8,503 Punkte. Komplettiert wurde das Podest von Rikke Laumann aus Dänemark, die am Ende 8,28 Punkte verbuchte. Platz vier ging mit 8,12 Zählern an Pia Engelberty aus Köln. Insgesamt waren in Kiel 14 Einzelvoltigierer aus acht Nationen am Start. Daniel Kaiser/fn-press
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Goldene Zeiten in Le Mans
Zwei Mannschaftstitel, ein kompletter Medaillensatz im Einzelvoltigieren und noch einmal Gold im Doppel, das ist die beachtliche Ausbeute der deutschen Voltigierer bei den Europameisterschaften in Le Mans. Die beiden EM-Titel im Team sorgten für Jubelstürme, denn vor allem das Team Neuss bei den Senioren siegte in einem Wimpernschlagfinale gegen die Schweiz.
Als einzige bayerische Starterin war Miriam Esch im Junioreneinzel vertreten. Ihre EM-Premiere hat Daniel Kaiser in einigen tollen Bildern festgehalten.
Gold nach schlafloser Nacht
Mit der besten Finalkür überholte das nervenstarke Seniorteam des RSV Neuss-Grimlinghausen Gold in der Endabrechnung die Schweiz, die sich nach der ersten Kürrunde vor die Deutschen gesetzt hatte, dabei gelang sogar der Sprung über die Neuner-Grenze. Am Ende reichten hauchdünne 0,053 Punkte Vorsprung zu Gold. „Wir waren heute nicht perfekt, aber viel besser als gestern“, sagte Jessica Schmitz, die nach dem unerwarteten gestrigen Absturz eine schlaflose Nacht hinter sich hatte. Auf dem Rücken von Arkansas kämpften sich ihre Sportlerinnen – darunter - z „Wir haben uns zusammengerissen und richtig gut durchgezogen“, kommentierte Einzel-Vizeweltmeisterin Antje Hill. Die Psychologiestudentin lieferte zugleich den Grund für den unerwartet schwachen ersten Kürumlauf: „Nach dem Sturz am Anfang der Kür waren wir komplett raus und vor allem uneinig, wer welche Elemente weiterturnt. Dadurch haben wir keine Sicherheit mehr bekommen.“ Platz drei ging an den Titelverteidiger aus Österreich.
Für den goldenen EM-Abschluss in Le Mans sorgten Theresa-Sophie Bresch und Torben Jacobs im Doppel. Mit einer nahezu fehlerfreien Finalkür auf Musik des Balletts Schwanensee zogen sie mit 8,546 Punkten aber noch an den führenden Geschwistern Joanne und Hannah Eccles aus Großbritannien vorbei. Lediglich acht Tausendstel trennten die Konkurrenten in der Endabrechnung. „Ich kann es noch gar nicht glauben“, freute sich Bresch. Platz drei ging nach Österreich an Lukas Wacha und Jasmin Lindner. Das zweite deutsche Paar, Sophie Hofmann und Moritz Wolf (beide Köln), verzeichnete mit einer der schwersten Choreografien der gesamten Konkurrenz einen Sturz und blieb dadurch auf dem fünften Rang.
Silber und Bronze im Einzel
Im Einzel holte sich Sarah Kay die EM-Silbermedaille. Nach ihren Juniorentiteln 2008 und 2009 war es die erste Medaille bei den Senioren für die 18-Jährige, die sich Weltmeisterin Joanne Eccles um nur zwei Hundertstel Punkte geschlagen geben musste. Erst in der letzten Kür entschied die Britin den Wettkampf zu ihren Gunsten. „Sarah hat leider ein wenig mit angezogener Handbremse geturnt und nicht alle Höchstschwierigkeiten gezeigt“, analysierte Bundestrainerin Ursula Ramge. Die weiteren deutschen Starterinnen Kristina Boe (Husum) und Pia Engelberty (Köln) rangierten in der Endabrechnung in Frankreich auf den Rängen acht und zehn.

Ungewohnt klein war die bayerische Fraktion dieses Mal. Miriam Esch mit Trainerin Anette Müller-Kahler und dem Schimmel Carlos bestanden ihre internationale Premiere trotz einiger Probleme. Nachdem Carlos in der ersten Kür nicht wie erhofft mitspielte könnte Miriam zumindest im Finaledurchgang noch einmal zeigen wie die Kür wirklich aussehen sollte. Am Ende landete sie auf Platz acht. foto: Daniel Kaiser
Bei den Herren reichte dem amtierenden Weltmeister Patric Looser die zweitbeste Finalkür zum Sieg vor Titelverteidiger Nicolas Andreani. Viktor Brüsewitz sorgte als Dritter für die deutsche Vertretung auf dem Treppchen. In der ersten Saison seines Pferdes Rockard gelang ihm nach durchwachsenen Leistungen auf vorangegangenen Turnieren die Überraschung. Der Sportsoldat durfte sich mit seinem Trainer und Longenführer Lars Hansen über Bronze freuen. „Ich war gekommen, um meinen fünften Platz von der letzten EM in Schweden zu verteidigen“, sagte Brüsewitz. Der 21-Jährige hatte der hervorragenden Platzierung nicht gerechnet: „Ich hätte es vorher nicht geglaubt.“ Mit der zweitbesten Abschlusskür verbuchte er am Ende 8,443 Punkte. Seine Mannschaftskollegen Jannik Heiland und Toren Jacobs konnten sich beide im Finale noch verbessern. Und landeten am Ende auf Rang sechs bzw. zehn.
ck / fn-press Daniel Kaiser
Alle Startlisten und Ergebnisse der EM finder ihr hier.
Die deutschen Junioren haben bei der Europameisterschaft in Le Mans mit einer überragenden Leistung im zweiten Kürumlauf Gold im Teamwettbewerb geholt. Die Mannschaft erhielt im abschließenden Durchgang die Tageshöchstnote 8,773 und setzte sich mit der Gesamtpunktzahl 7,886 im Endresultat klar vor Österreich (7,624), Italien (7,376) und die Schweiz (7,346).
Am Samstag bebte im Pferdesportzentrum Boulerie Jump in Le Mans bereits die Westtribüne. Die deutschen Fans hielt nichts mehr auf ihren Sitzen während sich die jungen Damen und Herren vom Hamburger Juniorteam in der Kiss-and-Cry-Zone um den Hals fallen. Die Voltigierer von Trainer Hendrik Brühl haben es schwarz auf weiß auf der Anzeigetafel: Deutschland ist Europameister. Auf Pferd Ecestelli, dirigiert von Kurt Isensee an der Longe, behielten die deutschen Vertreter die Nerven und steigerten sich deutlich im Vergleich zur ersten Kür. „Jeder ist heut ein kleines Stück über sich hinausgewachsen“, freute sich Bundestrainerin Ursula Ramge. Nach dem Triumph von Thomas Brüsewitz im Einzelwettbewerb haben die Deutschen somit schon das zweite höchstrangige Edelmetall in der Tasche.
Für die Norddeutschen war das Finale vor allem aus psychologischer Sicht eine Herausforderung. Die Vorjahressieger aus Österreich vom Club 43 hatten mit einer nahezu fehlerfreien Leistung auf Dionysos (Longenführerin Karen Asmera) eine 8,19 vorgelegt und sich damit im Vergleich zu ihrem ersten Kürumlauf verbessert, in dem sie die Hamburger geschlagen hatten. Doch die Deutschen legten nach und steigerten sich ihrerseits um fast acht Zehntel. Der daraus resultierende souveräne EM-Triumph ist für Brühl die „schönste Belohnung für eine lange und harte Saison“. Der 30-Jährige war nach der Flower-Zerominie überwältigt: „Ich bin so stolz auf das, was wir geschafft haben.“ Seine U16-Equipe, die sich bei der bundesinternen Qualifikation in diesem Jahr nur knapp gegen die Rheinländer aus Neuss durchgesetzt hatte, war in Le Mans erstmals auf einem Championat am Start.
Hinter den zweitplatzierten Österreichern schafften die Italiener den Sprung auf den verbleibenden dritten Rang auf dem Podium. Die Südeuropäer schoben sich auf Creval Lugano (Longenführerin Laura Carnabucci) mit einer Kürnote von 8,11 noch an den Schweizern (7,777) vorbei, die auf Pady de Jean Bel (Rita Blieske) angetreten waren.
Für den Traumstart in die Finals hatte zunächst Thomas Brüsewitz mit Gold im Junioreneinzel gesorgt. Der 17-Jährige aus Garbsen siegte in allen vier Durchgängen und sicherte sich mit 8,22 Punkten in der Gesamtwertung und fast vier Zehntel Vorsprung souverän seinen zweiten Titel bei kontinentalen Meisterschaften.
Gustafsson, Longenführer Lars Hansen und Thomas Brüsewitz – das Erfolgsteam aus der Nähe von Hannover ließ im französischen Pferdesportzentrum Boulerie Jump zu keinem Zeitpunkt Zweifel an der erfolgreichen Titelverteidigung aufkommen. Mit 8,55 Punkten in der abschließenden Kür untermauerte das Ausnahmetalent Brüsewitz seine Ambitionen, in naher Zukunft einer der erfolgreichsten seiner Zunft zu werden. „Er könnte bereits jetzt ohne Weiteres erfolgreich bei den Senioren starten“, kommentierte Kirsten Graf, selbst ehemalige erfolgreiche deutsche Voltigiererin und zuletzt langjährige Longenführerin von Doppelweltmeister Kai Vorberg. Auch Nervenstärke wird dem jungen Mann nachgesagt. „Unter diesem Druck keine Fehler zu machen, ist wahnsinnig schwer. Aber auf Thomas ist eben Verlass“, fügte Disziplintrainer Christian Peiler an.
Viktor Brüsewitz, Bruder des Titelträgers und selbst noch mit Medaillenchancen bei den Senioren, war einer der ersten Gratulanten. Benjamin Kley aus Salzmüde unterstrich die gute Nachwuchsarbeit des Verbandes mit dem Bronzerang. Der 18-Jährige schob sich mit seinem finalen Auftritt auf Kontra (Longenführerin Franziska Mauff) ganz dicht an den Silberrang heran. Mit 8,3 Kürpunkte und 7,803 Zähler in der Endabrechnung verfehlte er einen deutschen Doppelerfolg um lediglich 33 Tausendstel. Simon Rahimi Ramin aus Österreich hatte seinen Vorsprung aus der Pflicht in einem Kopf-an-Kopf-Rennen verteidigt. Komplettiert wurde der starke Auftritt der deutschen U18-Equipe von Alexander Schulten (Rhede). Er zeigte im Finale mit 8,09 Punkten auf Pafur (Birgit Zeitz) seinen besten Umlauf und verbesserte sich noch vom sechsten auf den fünften Rang (Wertnote 7,669).
Die deutschen Damen schafften es in Le Mans nicht in die Medaillenränge. Die Bilanz nach vier Durchgängen lautete Rang fünf für Corinna Knauf, Platz sechs für Gianna Meier und Rang acht für Miriam Esch (Schwarzach). Knauf, vor dem Finale noch mit Medaillenchancen, konnte ihre Kür heute nicht so sicher wie im ersten Umlauf auf dem Rücken von Weltoni RS präsentieren. Die Kölnerin, die gemeinsam mit ihrer Schwester und Longenführerin Alexandra Knauf im Zirkel aufgelaufen war, bekam vom sechsköpfigen Richtergremium 7,625 Punkte und fiel damit im Klassement zurück. Auch Meier blieb mit 7,535 Zählern aufgrund ihres sichtlich nervösen Pferdes Letitia hinter ihren Möglichkeiten. Mit 7,425 Punkten im Endergebnis musste auch sie einen Platz an die Konkurrenz abtreten. Die beste U18-Dame aus deutscher Sicht war im Finale Miriam Esch. Die 15-Jährige bekam für ihre Choreografie auf Carlos (Annette Müller-Kaler) 7,96 Punkte und verbesserte sich damit im Endergebnis auf 7,331 Punkte.
Die neue Europameisterin bei den Juniorinnen heißt Silvia Stoppazzini. Die Vizemeisterin aus dem vergangenen Jahr schrieb auf ihrem stets zuverlässigen Pferd Harley in Le Mans Geschichte, holte den ersten Championatstitel für ihr Land. Mit der Tagesbestwertung von 8,505 Punkten für ihre Kür sicherte sie sich am Ende 7,872 Zähler und damit den knappen Sieg vor ihrer stärkste Konkurrentin, Vorjahressiegerin Daniela Fritz (7,847) aus Österreich. Rang drei ging überraschend an Sheena Bendixen (7,769) aus Dänemark.
FN-Press/Daniel Kaiser
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Am Ende triumphieren doch die Favoriten – Patric Looser und Joanne Eccles siegen in Aachen – Deutschland I gewinnt den Nationenpreis
Die Generalprobe ist gelungen: Es wurde knapp, doch in der Endabrechnung rückten die Favoriten beim Voltigieren die Verhältnisse zurecht. Nach dem Samstag war auch der Voltigier-Sonntag beim CHIO Aachen 2011 ausverkauft, die Stimmung in der Albert-Vahle-Halle riesig.
„Das hat mal wieder richtig viel Spaß gemacht mit unseren Voltis“ bilanzierte ein zufriedener Turnierdirektor Frank Kemperman. „Der Sport war hochklassig, teilweise dramatisch und die Stimmung wie immer überragend.“ Angefeuert von dieser Atmosphäre rückte Patric Looser die Kräfteverhältnisse in Europa und der Welt zurecht. Der Weltmeister aus der Schweiz, der seine neue Kür in Aachen präsentierte, gewann das Einzel-Voltigieren der Männer mit der Gesamtpunktzahl 8,180 vor dem französischen WM-Dritten und Europameister von 2009, Nicolas Andréani (8,151), und dem deutschen Youngster Jannik Heiland (Maschen/8,028).
„Nach dem Astronauten-Kostüm und der dazu passenden Musik im vergangenen Jahr wollte ich in diesem Jahr etwas ganz anderes machen“, erläutert Looser, der beim deutschen Vize-Weltmeister Kai Vorberg in Köln trainiert. Das spiegelte sich auch in seinem neuen, weißen Kostüm wider: „Dort finden sich viele Elemente, die für mich wichtig sind, aber auch im Voltigiersport eine Bedeutung haben“, verriet der Schweizer.
Deutlicher fiel der Sieg der britischen Weltmeisterin Joanne Eccles aus. Mit 8,206 Gesamtpunkten gewann die hübsche Blondine vor der Kölnerin Pia Engelberty (7,929), Die Schülerin von Kai Vorberg, die schon die beiden EM-Sichtungen gewonnen hat, hatte in der zweiten Wertungsprüfung die hohe Favoritin überrascht und knapp geschlagen. Nach der US-Amerikanerin Mary McCormick (7,901) folgte Kristina Boe (Hamburg/7,893). Dass sie als Top-Favoritin zur EM reist, weiß die Britin auch. „Aber ich muss auch erst einmal eine fehlerfreie Kür zeigen“, sagt Eccles in der Pressekonferenz mit einem Seitenblick auf Pia Engelberty. Wie Looser erhielt auch sie das traditionelle grüne Sakko der Aachen Sieger - überreicht von ALRV-Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Mainz).

foto: ALRV Presse
Bundestrainerin Ursula Ramge und die Voltigier-Kommission hatten angesichts der Leistungen ihrer jungen Schützlinge eigentlich keine größeren Schwierigkeiten, die Tickets für die EM in Le Mans zu verteilen. Der Nachwuchs muss ran, da bei den Herren Vize-Weltmeister Kai Vorberg (Bandscheiben-OP) und Daniel Kaiser (beendete die Saison vorzeitig aufgrund gesundheitlicher Probleme) sowie bei den Frauen die WM-Dritte Simone Wiegele und Antje Hill (konzentrieren sich 2010 auf das Team Neuss-Grimlinghausen, das bereits für die EM qualifiziert ist) in diesem Jahr nicht zur Verfügung stehen. Neben Neuss-Grimlinghausen, in Aachen unter dem „Label“ Deutschland I am Start, werden Jannik Heiland, Viktor Brüsewitz, Pia Engelberty und Kristian Boe die deutschen Farben bei der EM in Le Mans vertreten.
Den „Preis der Sparkasse“ für die Teams, die nicht am Nationenpreis teilnahmen, gewann Dänemark II (7,743) vor den USA II (7,205) und Großbritannien (6,950). Abschließendes Highlight der dreitägigen Voltigierwettbewerbe war vor begeisterten Zuschauern der Nationenpreis. Erwartungsgemäß setzte sich Deutschland I mit dem Team Neuss-Grimlinghausen und den Einzelvoltigierern Pia Engelberty (Köln) und Jannik Heiland (Maschen) mit der Gesamtnote 25,420 vor dem Team Deutschland II (25,016) und Österreich (23,511) durch.
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Eure Vorschläge bitte!
In fünf Kategorien verleiht die FEI seit 2009 den FEI-Award. Unter feiawards.org könnt ihre eure Vorschläge abgeben. Eine Jury wählt dann die Sieger. Folgen Kategorien sind zu wählen:
Best Athlete - bester Sportler: Reiter, Fahrer oder Voltigierer oder deren Pferde , die im vergangen Jahr durch Leistung und Erfolg, aber auch durch Sportlichkeit, Fairness und Horsemanship aufgefallen sind
Best – Development – beste Entwicklung: ein Reiter oder eine Organisation, der/die sich mit besonderen Fähigkeiten, Engagement und Einsatz um die Entwicklung des Pferdesports verdient gemacht hat. Auch Trainer, Betreuer, Eigentümer, Reiter oder Projekte können vorgeschlagen werden, insbesondere wenn sie sich um die Förderung des Nachwuchses verdient gemacht haben
Rising Star (Aufsteiger des Jahres): Welcher Jungstar im Alter zwischen 14 und 21 Jahren hat im vergangenen Jahr besonders auf sich aufmerksam gemacht?
Against all Odds (Gegen alle Widrigkeiten): Welcher Pferdesportler seinen Weg verfolgt ohne sich von widrigen Umständen, wie z.B. Verletzungen oder besonderen Schwierigkeiten, davon abbringen zu lassen?
Groom - beste/r Pfleger/in: Welche/r gute Geist hinter den Kulissen hat besonderen Einsatz oder besondere Leistungen gebracht und sein Pferd außergewöhnlich gut betreut?
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CVI Krumke: Junioren für EM nominiert
Das Juniorteam Hamburg hat das CVI in Krumke/Sachsen-Anhalt gewonnen und wurde im Anschluss vom Disziplinbeirat Voltigieren des DOKR für die Europameisterschaften in Le Mans (16. bis 21. August) nominiert. Drei Tickets verteilten Bundestrainerin Ulla Ramge und ihr Gremium zudem an die Junioren-Herren. In der Damen-Konkurrenz überzeugten derweil nur zwei Turnerinnen. Bei den Senioren wurden die Startberechtigungen für das CHIO in Aachen vergeben.
Es war keine eindeutige und deshalb keine leichte Entscheidung für das Sichtungsgremium. Nach drei Umläufen trennten die beiden U16-Teams aus Hamburg und Neuss lediglich 19 Hundertstel Punkte. Das von Hendrik Brühl trainierte und von Kurt Isensee longierte Gespann aus dem Norden sicherte sich mit der besten Abschluss-Kür auf Ecestelli und einer Endnote von 7,786 Zählern den Gesamtsieg und zugleich die EM-Nominierung. „Bei einer annähernd gleichen Leistung in der Pflicht war letztlich die stärkere Kür von Hamburg, insbesondere in der Gestaltung, ausschlaggebend“, sagte Ramge. Die Rheinländer aus Neuss, vorgestellt auf Remake von Katharina Steinberg, mussten sich nach dem zwischenzeitlichen Sprung auf Rang eins nach dem ersten Kürumlauf mit 7,767 Punkten geschlagen geben. Ebenso die Voltigierer vom TPZ Peiler-Hamm, die sich als Longlist-Kandidatinnen auf Letitia nach dem Sieg in der Pflicht ebenfalls Hoffnungen auf die EM-Teilnahme gemacht hatten. Am Ende landeten die Europameister von 2008 mit 7,482 Punkten aber nur auf Rang vier und mussten der Mannschaft aus Bad Friedrichshall auf Alando den Vortritt lassen (7,492).
Bei den Junioren konnte Thomas Brüsewitz seine Souveränität diesmal nicht so deutlich unter Beweis stellen wie beim Preis der Besten in Darmstadt. Der Habighorster setzte sich auf Gustafsson zwar mit 7,955 Zählern an die Spitze des Feldes. Benjamin Kley war dem amtierenden Europameister aber nach seinen beiden Durchgängen auf Kontra mit 7,850 Punkten dicht auf den Fersen. Beide Voltigierer erhielten das EM-Ticket. Ebenso Alexander Schulten, der von Karin Bäumgärtel auf Centuro vorgestellt wurde und auf Rang drei landete. Reserve bei den kontinentalen Titelkämpfen wird Johannes Kay sein.
Bei den U18-Damen wurde lediglich das Kölner Familiengespann Knauf, bestehend aus Turnerin Corinna und Alexandra an der Longe, mit Weltoni RS von der Wintermühle sowie Gianna Meier auf Don’t Touch für die Fahrt nach Frankreich bestimmt. Eine Besetzung des dritten Startplatzes zu späterem Zeitpunkt ließ das DOKR-Gremium offen. „Wir haben bei jeder Nominierung den Anspruch auf eine Championats-Medaille. Das ist unserer Meinung derzeit nur bei Corinna und Gianna im Rahmen des Machbaren“, erläuterte Ramge die Entscheidung.
Bei den Senioren setzte sich in Krumke die Mannschaft aus Mainz-Laubenheim durch. Das von Hanne Strübel longierte Team gewann auf Elevation alle drei Umläufe und sicherte sich mit 7,965 Punkten den deutlichen Sieg. Mit 7,503 Punkten und zweimal der zweitbesten Kür landeten die Gastgeber aus Krumke auf Genion auf Rang zwei, gefolgt vom PSC Riedmühle und den Landesverbands-Kollegen aus Salzmünde. Die Startberechtigung für das CHIO in Aachen und damit die Chance auf die EM-Nominierung erturnten sich die vier erstplatzierten Damen: die Kölnerin Pia Engelberty , die Hamburgerin Kristina Boe, Sarah Kay aus Sörup und Regina Burgmayr (Cappucino/Alexander Hartl/7,899) aus Kirchseeon. Bei den Herren werden die Deutschen Farben in Aachen vertreten von den drei Erstplatzierten in Krumke, Jannik Heiland , Viktor Brüsewitz und Torben Jacobs. Auch Thorben Hoppe wird in der Aachener Soers um das Le-Mans-Ticket kämpfen. In Krumke schied der Junioren-Europameister allerdings mit zwei Stürzen nach der ersten Kür aus. Bundestrainerin Ramge: „Ein solcher Aussetzer darf zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich nicht mehr passieren. Aber wir glauben an Thorbens Potenzial.“
Auch die beiden erstplatzierten Doppelpaare haben eine Einladung nach Aachen erhalten: Moritz Wolf und Sophie Hofmann setzten sich mit 8,213 Punkten auf Elevation (Longenführerin Hanne Strübel) in beiden Durchgängen durch und verwiesen Thorben Jacobs und Theresa Bresch auf Cyrano (Doris Marquard) mit 7,913 Punkten auf Rang zwei.
Daniel Kaiser/fn-press
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Wenn Akrobaten Pferde treffen.
Weltmeister Patrik Looser aus der Schweiz musste sich in Wiesbaden mit Platz zwei in der Gesamtwertung im Preis der Nassauischen Sparkasse begnügen. Ein ,Abrutscher' in Runde eins, den er sich selbst ,nicht erklären konnte', war schuld daran. Die zweite Wertungsprüfung gewann Looser zwar, der im Schlosspark wieder seine Weltmeister-Kür im Astronauten-Stil präsentierte, aber der Vorsprung zu dem Tschechen Lukas Klouda war für ihn nicht mehr einzuholen. Auch Klouda ist zurzeit in Deutschland stationiert und trainiert mit dem zweifachen Weltmeister Kai Vorberg, der ihn auch in Wiesbaden als Longenführer begleitet hat.
"Das ist die Schwester der Weltmeisterin." - so wird sie häufig angekündigt und so wurde sie auch in Wiesbaden begrüßt. Nervt das? "Nein, überhaupt nicht. Ich bin stolz darauf", erklärte sie strahlend und gewann die internationale Zwei-Sterne-Voltigierprüfung vor dem Wiesbadener Schloss: Hannah Eccles aus Schottland. Mit Vater John Eccles an der Longe und mit ihrem Pferd Bentley erreichte Eccles die Wertnote 8,527 und verwies damit Sarah D'Auriol aus den USA, die auch bei der WM in Kentucky am Start war, auf Platz zwei.

foto: WRFC, Holger Schupp
Bei den Voltigiergruppen bestätigten die Neusser ihre Topform. Anfang Mai hatten sie beim Preis der Besten in Darmstadt bereits die Vizeweltmeister aus Ingelsberg auf Rang zwei verwiesen, so auch im Biebricher Schlosspark. Die Sieger aus Wiesbaden werden Deutschland auch bei den Voltigier-Europameisterschaften in Frankreich vertreten. Longenführerin Jessica Schmitz erzählte von den gezielten Vorbereitungen für Wiesbaden. Man habe sogar versucht, mit Spotlights das Wiesbadener Flutlicht zu imitieren, um wirklich optimal vorbereitet anzutreten. auf Platz zwei sicherte der VV Ingelsberg den deutschen Doppelsieg vor dem Team Schottland und den Niederlanden.
Bundestrainerin Ursula Ramge ist bekennender Wiesbaden-Fan, auch weil Wiesbaden einst den historischen Anstoß zu den Master Class-Prüfungen im Voltigiersport gab und damit letztendlich auch zum Voltigier-Weltcup.
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CVI Stadl Paura:
Erfolgreiche Gastgeber
150 Einzelstartern, 20 Mannschaften, zwölf Nationen - das CVI Austria in Stadl Paura platzte in diesem Jahr aus allen Nähten. Die Gastgeber sicherten sich mit sechs Siegen den Großteil der goldenen Schleifen. Lediglich Anna Cavallaro bei den Seniorinnen (Italien) und Benjamin Kley (Sulzatal) bei den Junioren konnten die Dominanz der Alpenrepublik durchbrechen.
Lediglich im abschließenden Kür-Durchgang stand die Nummer eins nicht hinter dem Namen von Benjamin Kley, dafür im Endklassement. Mit dem Sieg hatte Kley nicht gerechnet. „Das kam überraschend“, sagte der junge Mann, der mit dieser Leistung auf der großen internationalen Bühne einen weiteren Schritt in Richtung EM-Teilnahme gemacht hat. „Das ist in diesem Jahr mein großes Ziel“, verriet das Nachwuchs-Talent.
Die Dominanz der Gastgeber in Stadl Paura verdeutlichte sich am stärksten bei den Einzel-Juniorinnen. Unter die ersten 13 Plätze konnte sich lediglich eine Nicht-Österreicherin schieben: Vize-Europameisterin Silvia Stoppazzini aus Italien mit Rang zwei und 7,770 Punkten. Am Sieg der amtierenden Europameisterin Daniela Fritz führte bei diesem CVI aber kein Weg vorbei. Die 15-Jährige siegte in beiden Umläufen auf ihrem Pferd Caramel und verbuchte am Ende 8,045 Zähler.
Den Auftakt des österreichischen Triumphzuges hatte das Juniorteam VG Club 43 gemacht. Die U16-Mannschaft um Longenführerin Karen Asmera lag bereits nach der Pflicht an der Spitze des Feldes. Mit dem Sieg im finalen Kür-Umlauf sicherte sich der amtierende Junioren-Europameister auf Dionysos mit einer Wertnote von 7,303 Punkten den Gesamtsieg vor „La Camilla“ aus Italien (7,193) und dem Team „Harlekin“ aus der Schweiz (7,150). Auf Medaillenkurs lag zwischenzeitlich auch das deutsche Team des RVV Schenkenberg. Die sächsischen Voltigierer um Longenführerin Tanja Mazur hatten sich nach Rang fünf in der Pflicht mit einem souveränen Sieg im ersten Kürumlauf auf Platz zwei des Feldes geschoben. Im abschließenden Durchgang am Sonntag konnten die jungen Damen die Leistung auf ihrem 14-jährigen Hannoveraner-Schimmel Gerold jedoch nicht bestätigen und rutschten im Endergebnis auf Platz vier ab (7,043). Der zweite Vertreter aus der Bundesrepublik, das Juniorteam Büren, landete mit einer Wertnote von 6,927 Zählern auf Rang sechs.
Elf Mannschaften wetteiferten bei den Senioren, mit den Medaillen-Platzierungen hatten Krumke, Salmünde (beide Sachsen-Anhalt) und Hollen (Westfalen) am Ende aber nichts zu tun. Aufgrund zweier souverän gewonnener Kürdurchgänge sicherte sich die österreichische Mannschaft Wildegg den Sieg vor Salzburg/Freisaal.
Den größten Anteil an deutschen Teilnehmern verbuchte der Senioren-Wettbewerb der Einzel-Herren mit vier Startern. Allesamt konnten sie den beiden Österreichern Stefan Csandl und Lukas Wacha bei diesem Turnier aber nichts entgegensetzen. Csandl gewann auf seinem Pferd Power Rush beide Umläufe souverän und voltigierte sich mit einer Gesamtpunktzahl von 8,340 Punkten zugleich in den Favoritenkreis der Medaillenkandidaten bei der diesjährigen Europameisterschaft. Hinter Wacha sicherte sich Daniel Kaiser den verbleibenden dritten Platz auf dem Treppchen.
Auch beim Doppel-Voltigieren untermauerten die Gastgeber ihre Dominanz mit den Plätzen eins bis drei. Den Sieg holten sich Jasmin Lindner und Lukas Wacha. Nur knapp geschlagen geben mussten sich Katharina Nell und Daniela Slomka, die nach Durchgang eins noch in Front lagen. Das einzige deutsche Duo, Jenny Spillmann und Allesia Raskop, erturnte sich Rang neun.
FN-press/Daniel Kaiser
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EM 2011 in Frankreich
Es ist geschafft: Der Austragungsort für die Voltigier-EM steht fest! Die Europameisterschaft 2011 für senioren und Junioren wird vom 16. bis zum 21. August in LeMans in Frankreich stattfinden.
Die 150.000-Einwohner-Stadt, die vielen durch das 24-Stunden-Rennen im Autorennsport ein Begriff ist, liegt 200 km südwestlich von Paris. Eine ganz schöne Strecke aus deutscher Sicht, aber immer noch besser als Kentucky bzw. Mitbewerber Moskau, den Le Mans im Rennen um die Austragungsehre "geschlagen" hat.
Wegen des Termins wird die Deutsche Meisterschaft um eine Woche verschoben und findet jetzt vom 26. - 28.8. statt.
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Patric Looser und Simone Wiegele schreiben Voltigiergeschichte
Die Anspannung war groß, die Freude ist noch größer: Patric Looser aus der Schweiz und Simone Wiegele aus Grevenbroich haben am vorletzten Tag der PARTNER PFERD Geschichte geschrieben. Der Schweizer Weltmeister und die deutsche Bronzemedaillengewinnerin der WM 2010 haben als erste den FEI World Cup Vaulting, presented by Sparkasse gewonnen und die Bühne Leipzig genutzt, um pure Werbung für ihren Sport zu machen.
Hier gehts zum Interview mit Weltcupsiegerin Simone Wiegele.

foto: Thomas Hellmann / engarde
„Es fühlt sich gut an“, erklärten Looser und Wiegele unisono. Die zierliche Simone Wiegele konnte schon die erste Runde des FEI World Cup Final Vaulting auf dem Leipziger Messegelände für sich entscheiden und turnte sich am zweiten Tag ebenfalls ganz nach vorn. Looser, der hinter dem Franzosen Nicolas Andreani am ersten Tag Rang zwei belegt hatte, merzte „zwei kleine Fehler vom Vortag“ aus. Genießen wollen beide Sieger, Simone Wiegele und Patric Looser. „Das ist für uns Voltigierer noch ein bißchen ungewohnt, wir sind hier ViP und es gibt leckeres Essen, wir sind eingeladen – das ist schon schön,“ gab Looser verschmitzt zu verstehen.
Nicht nur stolz, sondern „extatisch“ sei er, räumte Ian Williams vom Weltverband FEI in Lausanne ein. Leipzig sei der perfekte Standort für diese Premiere einer Disziplin im FEI World Cup gewesen. „Wir haben letztes Jahr gesagt, wir sollten es als Test betrachten, dann wurde daraus gleich ein FEI World Cup Final – es ist unglaublich wie schnell diese Entwicklung gelaufen ist,“ lobte Williams auch mit Blick auf den PARTNER PFERD Veranstalter Volker Wulff, der die Disziplin Voltigieren nicht nur schon vor drei Jahren nach Leipzig geholt hatte, sondern maßgeblich das Projekt FEI World Cup Vaulting „angeschoben“ hatte.
Einen kurzen Bericht vom Turnier und spziell über Daniel Kasier findet ihr hier
Ergebnis FEI World Cup Final Vaulting presented by Sparkasse
1. Patrick Looser (Schweiz), Alexandra Knauf (Longenführerin), Record, Note 8,710
2. Nicolas Andreani (Frankreich), Maina Joopten Dupont, Idefix de Braize, 8,513
3. Viktor Brüsewitz (Hannover), Irina Lenkert, Airbus, 8,017
4. Lukas Klouda (Tschechien), Kai Vorberg, Sir Bernhard, 7,527
5. Yvan Nousse (Frankreich), Elke Schelp-Lensing, Carlos, 7,51
6. Daniel Kaiser (Delitzsch), Katja Rutzke, Down Under 6,817
1. Simone Wiegele (Grevenbroich), Agnes Wehrhahn, Arkansas, 8,467
2. Antje Hill (Neuss), Agnes Wehrhahnm, Arkansas, 8,240
3. Anna Cavallaro (Italien) Nelson Vidoni, Harley 7,623
4. Pia Engelberty (Köln), Kai Vorberg, Sir Bernhard, 7,453
5. Simone Jäiser (Schweiz), Margit Blieske, Luk, 7,360
6. Stefanie Kowald (Österreich), Hannelore Leiser, Alando, 7,337
7. Ines Jückstock (Hamburg), Ruth Jückstock, Lamenticus, 6,98
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Weltcup-Voltigieren Damen 2010/11 |
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Voltigierer |
München |
Dresden |
Salzburg |
Paris |
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gesamt |
| 1. |
Pia Engelberty * |
11 |
9 |
9 |
0 |
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29 |
| 2. |
Simone Wiegele * |
15 |
x |
x |
11 |
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26 |
| 3. |
Antje Hill * |
13 |
x |
x |
13 |
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26 |
| 4. |
Susanne Schmidt |
9 |
13 |
3 |
x |
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25 |
| 5. |
Simone Jäiser * |
x |
7 |
15 |
x |
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22 |
| 6. |
Ines Jückstock |
5 |
11 |
5 |
x |
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21 |
| 7. |
Stefanie Kowald * |
7 |
x |
11 |
x |
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18 |
| 8. |
Regina Burgmayr |
3 |
15 |
0 |
x |
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18 |
| 9. |
Joanne Eccles * |
x |
x |
x |
15 |
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15 |
| 10. |
Hannah Eccles |
x |
x |
x |
9 |
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9 |
| 11. |
Janika Derks |
x |
x |
x |
7 |
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7 |
| 12. |
Jana Sklenarikova |
x |
5 |
x |
x |
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5 |
| 13. |
Anne-S. Musset-Agnus |
x |
x |
x |
5 |
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5 |
| 14. |
Hélène Manale |
x |
x |
x |
3 |
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3 |
| 15. |
Julia Urich |
1 |
x |
x |
x |
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1 |
* qualifiziert für das WC-Finale
alle Ergebnisse und Berechnungen ohne Gewähr
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Weltcup-Voltigieren Herren 2010/11 |
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Voltigierer |
München |
Dresden |
Salzburg |
Paris |
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gesamt |
| 1. |
Patrick Looser SUI* |
15 |
15 |
15 |
x |
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45 |
| 2. |
Ivan Nousse FRA* |
9 |
13 |
|
13 |
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35 |
| 3. |
Nicolas Andreani FRA * |
x |
11 |
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15 |
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26 |
| 4. |
Nikolaus Luschin AUT * |
11 |
x |
11 |
x |
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22 |
| 4. |
Viktor Brüsewitz * |
x |
9 |
13 |
x |
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22 |
| 6. |
Lukas Klouda CZE * |
x |
13 |
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7 |
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20 |
| 7. |
Vincent Haennel F |
x |
x |
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11 |
|
11 |
| 8. |
Rémy Hombecq F |
x |
x |
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9 |
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9 |
| 9. |
Gero Meyer |
7 |
x |
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x |
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7 |
| 10. |
Jacques Ferrari F |
x |
x |
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7 |
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7 |
| 11. |
Josef Celinka CZE |
x |
5 |
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x |
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5 |
* qualifiziert für das WC-Finale
alle Ergebnisse und Berechnungen ohne Gewähr
| Punkteverteilung |
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| The Winter Series – Phase 1 |
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| 1st |
15 |
| 2nd |
13 |
| 3rd |
11 |
| 4th |
9 |
| 5th |
7 |
| 6th |
5 |
| 7th |
3 |
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The top 6 Male and FemaleVaulters go through to the final. In the final all start from scratch.
Should a tie for points exist betweenparticipants for any placing in theoverall classification after phase 1,the competitor with the greatest numberof wins will be decisive. In case of afurther tie the competitor with the greatestnumber of second places will be decisiveand so on until there are no competitors Equal on points.
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Kentucky – die Weltreiterspiele aus einer anderen Sicht

Als die Idee für Kentucky geboren wurde, waren wir gerade in der Mittagspause als ehrenamtliche Helfer auf den Deutschen Jugendmeisterschaften 2009 in München. Daß man mich nehmen würde, daran hätte ich im Traum nicht gedacht und hielt es auch erst für eine Spam-Mail, als der erste Kontakt geknüpft wurde. Und ohne die liebenswürdigen Aufforderungen von meinen Kindern und meinen Freunden – Du fliegst da rüber und wenn wir Dich persönlich in den Flieger setzen! – hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht.
An dieser Stelle: D A N K E !!! an meine Kinder (Mutti, mach es und flieg rüber) und an meine Freunde, die mir drohten, mich in den Flieger zu setzen, falls ich kneifen sollte. Ihr habt mir eine unvergessliche Zeit von 2 ½ Wochen auf den World Equestrian Games 2010 in Kentucky ermöglicht!!!
Geflogen bin ich dann mit Kathi aus Cuxhaven, kennengelernt über Facebook und das erste Mal persönlich – nach einigen Schwierigkeiten meinerseits das richtige Terminal zu finden – getroffen in Frankfurt am Flughafen. Angenehmer Flug und die ersten zögerlichen Versuche, wieder Englisch zu sprechen. Zwischenlandung in Detroit und Sicherheitskontrollen (Kathi hat mir dann versprochen, auf dem Heimflug keine Jeans mit Nieten anzuziehen) und schließlich Weiterflug und Landung in Cincinnati, wo wir unseren Mietwagen organisierten, verdutzt feststellten, dass da ein Pedal fehlte und uns schließlich – nach zwei Vollbremsungen (die Amerikaner sind da gottseidank sehr tolerant) – mit dem Automatik anfreundeten!
Den Kentucky Horse Park lernten wir noch am selben Abend kennen, als wir unseren Camp Ground suchten und auch merkten wir recht schnell, dass in USA andere Dimensionen herrschten! Wir residierten ca. 20 Min. entfernt im Camp Ground Midway, umgeben von den Orten Versailles, Paris, Francfort, Verona und Florence, im einen riesigen Trailer, der Kathi und mir ganz alleine zur Verfügung stand. Er kam einer kleinen 3-Zimmer-Wohnung gleich. Die kleinen Probleme, dass wir heißes Wasser in unserem Trailer erst am 2. Tag zur Verfügung hatten, wurden dadurch gemildert, dass am Camp Ground ein Duschcontainer zur Verfügung stand.

Der erste Tag führte uns nach Lexington, wo wir unsere Uniformen abholen durften, den Rest verbrachten wir im Kentucky Horse Park und orientierten uns schon mal. Ich weiß nicht, wie viele Kilometer wir gelaufen sind, aber ich denke, die einfache Strecke hatte leicht ihre 4 Km. Blasen an den Füßen wurden ignoriert und sind auch angesichts der vielen Eindrücke, wie die Wettkämpfe in Dressur, Vielseitigkeit, Springen und als die Voltigierer eingetroffen sind, sehr schnell wieder verheilt.
Es hieß, die Halle herzurichten. Der Boden wurde ausgetauscht unter Aufsicht einer deutschen Firma, wir waren bei den Trainingszeiten dabei, hatten – bis auf die Ställe (hier bekamen wir zusätzlichen einen besonderen Ausweis) überall freien Zutritt und was die Sache noch angenehmer machte, Sonne pur – der berühmte Indian Summer.
An unserem freien Tag kam auch die Kultur ein wenig an die Reihe und wir unternahmen einen Ausflug mit unserem Wagen in die Tropfsteinhöhlen im Nationalpark bei Elizabethtown und besichtigten den Birthplace von Abraham Lincoln.
Ansonsten waren wir auf dem Gelände des Kentucky Horse Parks, erlebten die Ankunft der Pferde mit, das erste Training der Voltigierer, ob Einzel oder Gruppen. Das Mitzittern, als ein Pferd durchdrehte und sich auch in den ersten Tagen nicht beruhigte, ob der ganze Weg für diese Gruppe umsonst gewesen sein könnte. Beim Training stellte sich dann recht schnell heraus, dass es einen packenden Endkampf zwischen den Favoriten geben würde.
Michael – mit Wohnsitz in Wien – und Sintje, eine liebe Richterkollegin aus Berlin, als Stewards dabei und dann schließlich auch Kersten Klophaus als Boss des Show Office, einige wenige Deutsche, zu denen sich dann auch noch der Nic Schober und Steffen als Team der Rechenstelle gesellen sollten. Nicht zu vergessen Anna und Tina und Carina – mit Wohnsitz in Lausanne – die leider einen Magen-Darm-Virus erwischte und ein paar Tage flach lag. Die Rechenstelle wurde dann so manches Mal zum „Deutschen Eck“ erklärt. Wobei es mit dem Englisch nach anfänglichem Zittern und Worten wie: „Please speak slowly with an old lady on the early morning“ doch gut klappte und keine großartigen Verständigungsschwierigkeiten mehr vorkamen.
Wir erhielten unsere Einweisung als Rechenteam, das für den Wettkampfzirkel zuständig war und die Hauptanweisung war: Egal was kommt – always smile !!! Ich kann nur sagen, wir waren ein Super-Team und hatten riesigen Spaß miteinander, allen voran mit unseren Supervisern Kathryn und Susie. Das Kehren des grünen Teppichs rund um den Wettkampfzirkel – Don’t walk on the green carpet – fly !! – waren genauso Schlagwörter wie „… walk in the line and when Kathi say OUT, then you must go out of the circle and walk in the line back !!!” Dies alles mit einem Lächeln und einer ewig gut gelaunten Susie.
„The best of rakers“ 
Wir durften die Freude der Teilnehmer und auch die Tränen der Enttäuschungen, wenn das Pferd nicht wollte, weil es vor der Kamera scheute (wie es dem schwedischen Team passierte) oder es einfach nicht so klappte, wie man es sich erträumt hatte. Genauso wie Fehlentscheidungen von Richtern diskutiert wurden oder man zitterte, dass das Publikum, das begeistert dabei war, vielleicht mitten in der Kür klatschen und damit das Pferd irritieren könnte. Das Gänsehautfeeling, als Team Ingelsberg an den Start ging und dann so knapp gegen die Amerikaner die Goldmedaille verloren. Ebenso das Zittern bei den anderen Favoriten, die Freunde, wenn jemand verdient vorne war, gemeinsames Kopfschütteln, wenn es anders ausging.
Aber ich muß sagen, die Amerikaner sind offen, freundlich, hilfsbereit und lernfähig. Es wurde getobt und geklatscht, genauso wie beim Dressur- und Springreiten so auch beim Voltigieren, aber wenn es darauf ankam, waren sie um Ruhe bemüht. Voltigieren wurde in Kentucky so begeistert aufgenommen, wie man es sich zu Hause manchmal wünschen würde und es hat nur noch der rote Teppich gefehlt, wenn man hier in Kentucky jemand erzählt hatte, dass man als Volounteer beim Voltigieren ist und dann dazu noch aus Old Germany angereist war.
XXXXX 
Zwei Wochen, in denen Kathi und ich uns überlegten, ob wir wirklich in Kentucky sind oder das Ganze träumen. Wo wir grinsend über Facebook – Microsoft hatte einen Internetshop im Kentucky Horse Park – unsere Freude neidisch machten und die Daheimgebliebenen, die eigentlich auch mitwollten und dann aus welchen Gründen auch immer nicht mit konnten, bedauerten.
Die vielen Kilometer, die wir im Horse Park zurücklegten, wurden dann unterbrochen, indem man sich einfach als Anhalter bei den vielen Golf-Carts verdingte, die dort ständig hin und herfuhren.

Der letzte Abend am Camp Ground Midway war international besetzt mit Amerikanern, Kanadiern, Holländern und unsere Wenigkeiten. Wir wurden eingeladen in einen Kreis von Freunden, wo es selbstverständlich war, die Pizza zu teilen und zum Abschluß ein Kentucky Ale zu trinken.
Das Fazit kann man einfach mit den Worten der MasterCard Werbung beschreiben:
Flug …. EURO, Unterkunft ….. EURO – live beim Geschehen dabei und ein Teil des Ganzen gewesen sein zu dürfen, Gänsehautfeeling pur während der Wettkämpfe, viele NEUE Freunde gewonnen und ALTE wiedergesehen - U N B E Z AH L B A R !!!!!
Ich bin gerne wieder nach Hause gekommen, aber ich werde diese Zeit in Kentucky nicht vergessen !!
Christine Klein-Berger
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Weltmeisterin siegt in Paris
Die vierte Weltcupstation der Voltigierer in Paris hat eine Neuauflage der Weltreiterspiele in Kentucky erlebt. In einem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld setzte sich die frischgebackene Weltmeisterin Joanne Eccles mit W.H. Bentley gegen die Konkurrenz durch. Wie bereits bei der WM verwies die Britin die beiden deutschen Voltigiererinnen Antje Hill und Simone Wiegele auf die Plätze zwei und drei. Beide gingen mit Arkansas und Longenführerin Jessica Schmitz an den Start.
Anders als bei den Weltreiterspielen in Kentucky, bei denen es eine Kopf an Kopf-Entscheidung um den Titel gab, feierte Joanne Eccles in Paris einen ungefährdeten Sieg. In beiden Kürumläufen erhielt sie Wertungen knapp unter der Neun-Punkte-Marke, so dass sie am Ende 8,920 Punkte auf ihrem Konto hatte. Für die Welt- und Europameisterin war es der erste Weltcupstart in dieser Saison. Vizeweltmeisterin Antje Hill konnte noch im ersten Umlauf Eccles unter Druck setzen, schaffte es aber in der zweiten Runde nicht ganz, an die Punkte der ersten Kür anzuknüpfen. Insgesamt kam sie auf 8,733 Punkte und hatte damit über zwei Zehntel-Punkte Vorsprung auf die WM-Dritte Wiegele (8,487). Erfreulich aus deutscher Sicht war auch der fünfte Platz von Janika Derks (8,150), die ebenfalls mit Arkansas an den Start ging. Der Damenweltcup sah in seiner ersten Saison bei vier Weltcupqualifikationen in München, Dresden, Salzburg und Paris vier unterschiedliche Siegerinnen.
Ganz anders verliefen die bisherigen Weltcupetappen der Herren. Bei den ersten drei Stationen ging der Sieg immer an den schweizer Weltmeister Patric Looser, der aber in Paris auf einen Start verzichtete. In Abwesenheit des Weltmeisters und der deutschen Herren voltigierte der Europameister und WM-Dritte Nicolas Andreani mit deutlichem Abstand auf Platz eins. Während der Franzose noch in Dresden auf einem Ersatzpferd Probleme hatte und sich mit dem dritten Rang zufrieden geben musste, fand er mit seinem Pferd Idefix de Braize zur gewohnten Kürstärke (8,937). fn-pres/dennis peiler |
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Weltcup zweiter Teil
Es winkt das große Finale und Regina Burgmayr ist nach ihrem Sieg in bei der zweiten Weltcup-Station in Dresden so gut wie qualifiziert. Beim Weltcupauftakt in München Anfang November musste sie sich noch mit dem siebten Platz begnügen, jetzt holte sie sich mit Cappucino und Longenführer Alexander Hartl beim Adventsturnier einen ungefährdeten Sieg und wurde mit der Note 8,060 belohnt.
Direkt dahinter Susanne Schmidt, die bei ihrem zweiten Einzelstart des Jahres ebenfalls wertvolle Punkte auf dem Weg nach Leipzig sammelte und in der Zwischenwertung nach zwei Stationen das Ranking anführt. Dafür verzichteten die beiden Vizeweltmeisterinnen mit der Mannschaft und ihr Trainer auch auf den Championatsball in Warendorf, der eigentlich schon fest im Terminkalender stand. Dritte wurde Ines Jückstock auf Dallmers Little Foot.
Der Schweizer Patric Looser dominierte nicht nur den Weltcupauftakt in München, sondern auch das Turnier in Dresden. Mit seinem WM-Pferd Record RS von der Wintermühle und Ersatz–Longenführerin Ines Nawroth glänzte er insbesondere im zweiten Umlauf. Am Ende gewann er mit fast fünf Zehntel-Punkten Vorsprung auf den Franzosen Yvan Nousse. Der Europameister und WM-Dritte Nicolas Andreani aus Frankreich ging nicht mit seinem WM-Pferd Idefix de Braize an den Start und fand auf Flashlight RS von der Wintermühle nicht zu seiner gewohnten Kürstärke. Nach zwei Kürumläufen reihte sich der Franzose mit 7,477 Punkten auf Rang drei ein. Einziger deutscher Starter bei den Herren war Viktor Brüsewitz, der sich nach Problemen im ersten Umlauf mit einer deutlich verbesserten zweiten Kür vom letzten auf den vierten Platz vorarbeiten konnte.
ck/dp fn-press
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Premiere im Voltigiersport: Weltcup-Auftakt in München
Nach der erfolgreichen Weltmeisterschaft sind sie jetzt auch Weltcupgewinner: Patric Looser und Simone Wiegele siegten im ersten Weltcupturnier des Voltigiersports. Der Weltmeister und die Bronzemedaillengewinner von Lexington zeigten auch bei der ersten Qualifikation in München noch ihre bestechende WM-Form. Die Bedingungen in der Münchener Olympiahalle knüpften nahtlos an die in Kentucky an. Ein tolle Rahmen für den Voltigiersport um sich erstmals in München zu präsentieren.
Für mehr Fotos einfach auf die Bilder klicken.
 
Die Neusserin Simone Wiegele zeigte auf Arkansas mit Agnes Werhahn an der Longe zwei sichere, fast fehlerfreie Kürdurchläufe und verwies mit der Wertnote 8,750 ihre Vereinskollegin Antje Hill auf Platz zwei. „Es war ein tolles Erlebnis in dieser Halle zu starten", war Simone Wiegele vom Weltcupauftakt begeistert.
Multimedial wie diese Seite ist gibt es hier ein Interview mit den frischgebackenen Weltcup-Siegern Simone Wiegele und Patrick Looser nach ihrem Start in München.
Antje Hill, der Vizeweltmeisterin gelangen ebenfalls zwei saubere und ausdrucksstarke Küren, im ersten Umlauf kämpfte sie zum Ende der Kür allerdings mit dem Gleichgewicht, blieb aber ohne Sturz und erhielt eine 8,373. Pia Engelberty aus Köln gelang nach einem Sturz am Freitag bei zweiten Mal eine deutlich bessere Leistung, die am Ende mit Platz drei belohnt wurde. Der Spontanstart von Susanne Schmidt, die sich in der Saison ganz auf die Mannschaft konzentriert hatte und kurzfristig nachrückte, wurde auf Capuccino mit Platz vier belohnt.
Weltmeister dominiert bei den Herren
Der „kölsche Schweizer“ Patrick Looser war bei den Munich Indoors auf Record RS von der Wintermühle mit Alexandra Knauf an der Longe eine Klasse für sich und dominierte mit seiner Weltraumkür beide Durchgänge. Die ersten 15 Punkte auf demWeg zum Weltcupfinale in Leipzig sind gesichert. Die anderen vier Starter im Feld schlugen sich wacker, aber man merkte ihnen an, dass keiner auf seinem gewohnten Pferd voltigierte. Am besten gelang die Umstellung noch dem Tschechen Lukas Klouda, der ebenfalls auf Record startete und nach einigen Unsicherheiten im ersten Durchgang eine elegante und fast fehlerfreie zweite Runde zeigte. Gero Meyer, nach dem ersten Durchgang auf dem tapfer kämpfenden Flashlight noch auf Platz zwei, gelange am zweiten Tag nur bis zur Hälfte eine saubere und ausdrucksstarke Kür. Dann musste der Wahlschwede gleich zwei Mal vom Pferd und fand sich auf Platz fünf wieder. Sein WM-Pferd Grand Gaudino ist zurzeit nicht fit und ohne Training auf dem fremden Pferd ist es eben schwer seine risikoreiche Kür zu zeigen.
Platz drei blieb dann für den Österreicher Nikolaus Luschin, ebenfalls auf Flashlight mit Ines Nawroth an der Longe, vor Yvan Nousse (Frankreich), der eindrucksvoll zeigte, wie sich Stürze ganz geschickt als Bodensprünge in die Kür einbauen lassen.
Insgesamt eine ausbaufähige Premiere der Voltigierer, die von Turnierveranstalter Volker Wulf mit viel Herzblut unterstütz werden. Allerdings ist auch nach dem Start noch offen wie genau der Weltcup weiter geht. Feste Stationen sind nach aktuellem Stand Dresden und Salzburg im Dezember. Auch in Paris soll das CVI eine Weltcupstation werden. Interesse haben auch Zürich und Basel sowie Göteborg, aber so lange man weiter nur auf den Einsatz engagierter Turnierveranstalter angewiesen ist und von der FEI nichts offizielles veröffentlicht wird, bleibt alles Spekulation. |
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Weltreiterspiele 2010 Kentucky
Herzschlagfinale ohne Happyend
Die Krönung blieb aus bei der Weltmeisterschaft in Kentucky. Keine Goldmedaille für die deutschen Voltigierer. Nach Antje Hill und Kai Vorberg reichte es auch für die Gruppe vom VV Ingelsberg nur zu Platz zwei. Im Kürfinal der besten 12 Gruppen klappte die Kür zwar mit einer einzigen Ausnahme gut, aber das reichte nicht.

foto: julia rau
Die USA legten nervenstark eine fehlerfreie Kür vor, turnten harmonisch und sicher – vielleicht ein wenig zu theatralisch, das ist Geschmackssache. Größtes Manko der Kür: Devon bestreitet drei der vier Minuten als Steher. Dafür gab es Noten zwischen 9,0 und 9,3. Palatine bekam die Pferdenoten 7,5 und 6,8. Insgesamt gingen die USA also mit 8,029 in Führung.
Direkt danach die Ingelsberger. Perfekter Auftakt, exakt und auf die Musik von Art of Noise geturnt. Bis zum Rad von Regi und Victor eine fehlerfreie Kür. Dann aber kurzer Verlust des Gleichgewichts und ein noch relativ elegant geretteter Absturz. Auch danach lief es wieder perfekt und reibungslos, aber der Patzer war passiert. Wie man den bewerte sorgte bei den Richtern für Uneinigkeit. Noten zwischen 8,8 und 9,7 kamen heraus. Adlon ging die gesamte Kür sehr verhalten und bekam Pferdenoten von 5,8 und 6,8. Heraus kam die bis dahin zweitbeste Kür und 8,010 in der Gesamtnote, 19 Tausenstel, also nicht mal zwei Hundertstel hinter den USA.

foto: sandra schier
Die Schweiz machte ihre Sache ordentlich blieb aber mit 7,721 klar hinter dem Führungsduo.
Gleich zwei Komplett-Abstürze machten Frankreichs Medaillenhoffnungen zunichte, auch wenn die französische Richterin ihr Bestes gab um die Gruppe nach vorn zu richten. Mit 9,082 gelang ihren Noten nach „ihrer“ Gruppe die zweitbeste Kür. Zum Glück sahen die anderen drei Kollegen das anders.
Silber oder Bronze für das deutsche Team, das entschied sich mit dem Start der Österreicher. Vor dem Finale hauchdünn hinter den Deutschen auf Platz zwei war mit einer sauberen Kür alles drin. Aber auch hier zeigte sich, dass eine WM und dann noch vor einer Kulisse von 6000 Zuschauern die Voltigierer nicht kalt lässt. Kleine Unsauberkeiten bei Auf- und Übergängen, ein Zusammenbruch beim Handstand auf der Brücke, zwei Mal beim Abgang in den Sand gefasst und aus war der Traum vom Gold. Aber auch über Bronze freute sich das Team der VG Pill sichtlich. Mit 7,990 hatten sie am Ende zwei Hundertstel Rückstand auf Deutschland. Erste Gratulanten beim neuen Weltmeister USA waren die sieben Voltigierer vom VV Ingelsberg, die da schon wieder lächeln konnten.
Ergebnisse
Kentucky-Splitter
Fotos von der Kür der Ingelsberger findet ihr hier. Danke dafür an Julia Rau! Andres Fotos haben wir leider noch nicht bekommen, veröffentlichen sie aber gerne!
Wer die WM-Entscheindung bei den Gruppen verpasst hat oder sie gern noch einmal sehen möchte, der kann das im Internet auf der Seit des WDR tun.
Interviews direkt nach dem Wettkampf mit Alexander Hartl und eine Bilanz von Bundestrainerin Ulla Ramge könnt ihr euch hier anhören. Die Interviews führte Dennis Peiler. Danke dafür!
Wie 2008 holte Kai Vorberg Silber, dieses Mal hinter Patrick Looser - seine Reaktion könnt ihr euch hier anhören.
Der Blog der Ingelsberger hat einen Nerv getroffen. Bilder und Informationen von der WM schickt die T1 so über den Atlantik, immer aktuell. Der Blog liegt auf der großen Plattform von wordpress.de aktuell in der Liste der am häufigsten gelesenen Blogs auf Platz zwei.
Radio-Tipp: Voltigieren - vom Breiten- zum Leistungssport" ist der Titel eines Hörfunkbeitrags im Fitnessmagazin auf B5 aktuell. Die Sendung ist als Podcast unter b5aktuell.de nachzuhören.
Eigener WM-Song: "Catch the dream" , geschrieben und gesungen von Kai Vorberg brachte die richtige WM-Stimmung und wurde der Song für die gesamte deutsche Equipe. Den Song könnt ihr Euch hier anhören. "German Team, catch the dream" wurde zum Schlachtruf in allen acht Disziplinen.
Eindrücke der ersten Wettkampftage
zwei Mal Silber, ein Mal Bronze:
Wimpernschlagfinale bei den Männern, Spannung bis zuletzt bei den Frauen
Mit einer furiosen Aufholjagd im zweiten Durchgang hat sich Joanne Eccles noch die Goldmedaille bei den Einzelvoltigiererinnen gesichert. Nach der Bestnote im Technikprogramm reichte die zweitbeste Kür um mit der Endnote 8,413 Antje Hill auf Distanz und damit Platz zwei zu halten. Auch Simone Wiegele schaffte nach ihrem verpatzen Technikprogramm die Wende, zeigte ein saubere Kür und verteidigte Rang drei hauchdünn mit einem Vorsprung vom elf Tausendstel gegenüber der Amerikaner Mary McCormick. Auch Sarah Kay turnte eine gute letzte Kürrunde und wurde am Ende elfte.
Ergebnisse
Bei den Männern geht Gold in die Schweiz. Nach viele Aufs und Abs im ersten Durchgang und im Technikprogramm wurde noch einmal hart um die Medaillen gekämpft. Patrick Looser, der in Köln trainiert, verwies am Ende seinen Vereinskollegen Kai Vorberg auf Platz zwei. Drei Hundestel trennten die beiden am Ende. Auch nach hinten wurde es eng: ganze neun Tausendstel Vorsprung rettete Vorberg auf den Franzosen Nicolas Andreani. Gero Meyer gelang zum Abschluss noch eine versöhnliche Kürleistung, aber mehr als Platz vier war nicht mehr zu holen. Das gilt ebenso für Daniel Kaiser, der schon mit der ersten Pflicht seine Titelträume begraben musste, sich aber immerhin noch von Rang sieben auf Platz fünf vorkämpfte.
Ergebnisse
1. Gruppenkür geht an Ingelsberg 8.10.
Das wird ein Herzschlagfinale am Sonntag bei den Gruppen. Mit 7,697 führt das deutsche Team vom VV Ingelsberg hauchdünn vor Österreich (7,664) und den USA 7,654. Bei allen drei Gruppen gab es noch kleinere Unsicherheiten und damit auch Steigerungsmöglichkeiten wenn es um die Wurst geht. Bei den Richtern übrigens auch…
Erfreuliches auch vom zweiten deutschen Pferd im Wettbewerb. Mit Diva aus Gilching und Bettina Groß an der Longe galoppierte das brasilianische Team auf Rang sieben. Diva bekam die insgesamt beste Pferdenote von den zwei Pferderichtern. Ergebnisse
Gemischtes Technikprogramm
Da gehen die Noten und Rangierungen jetzt aber schon deutlich auseinander. Das Technikprogramm geht bei den Frauen an Joanne Eccles, ein Zehntel vor Antje Hill. Auf Platz drei Megan Benjamin. Alle drei mit sehr sauberen, fast ein wenig bedächtigen Technikprogrammen. Doch nicht mal hier waren sich die Richter einige. Antje mit Noten zwischen 7,9 und 9,1 landete bei zwei Richtern auf Platz eins, ein Mal auf Platz drei, fünf und acht. Pech hatte Simone Wiegele, die zum Ende des Programms Unsicherheiten beim Stehen zeigte, das völlig misslungene Rad aber geistesgegenwärtig einfach noch einmal turnte und den Abgang zwar nicht ganz sauber, aber in der Zeit hinten drauf setzte. Das reichte noch zu Platz neun.
In der Zwischenwertung nach Pflicht, Kür und Technikprogramm führt jetzt Joanne Eccles mit 8,327 vor Antje Hill (8,207) und Simone Wiegele 8,180.
Sarah Kay turnte ein ordentliches Technikprogamm, dass mit Platz 13 vielleicht ein wenig unterbewertet wurde. Sie liegt insgesamt auf Platz elf.
Interessant auch wie weit die Richteransichten bei den beiden amerikanischen Starterinnen auseinander gingen. Beim deutschen Richter Jochen Schilffahrt lag Megan Benjamin gemeinsam mit Antje Hill auf Platz eins, bei der französischen Kollegin nur auf Rang sieben. Ergebnisse
Die Herren habe ich leider verpasst. Kai rückt mit dem besten Technikprogramm auf Platz zwei vor. Nicht mal zwei Hundertstel trennen ihn jetzt von Partick Looser auf Platz eins. Mit ebenfalls einer 8,3 belegt der Franzose Nicolas Andreani in der Zwischenwertung Platz drei. Gero Meyer mit 8,091 auf Platz fünf hauchdünn vor Daniel Kaiser auf Rang sechs. Ergebnisse.
Super Kürdurchgang im Einzel 7.10.2010
Die Pflicht war schon ganz in Ordnung, aber in der ersten Kür haben die deutschen Mädels gezeigt wo es hingehen soll. Simone Wiegele mit der besten Kür aller 28 Starterinnen kommt nach dem ersten Durchgang auf 8,344 und hat damit einen Vorsprung von sieben Hundertsteln auf Titelverteidigerin Joanne Eccles (8,274). Dahinter folgt schon Antje Hill mit 8,121 auf Platz drei. Sarah Kay liegt mit 8,01 derzeit auf Rang sieben. Sieben Starterinnen über 8,0 – das ist ziemlich eng, da kann noch alles passieren. Auch die drei deutschen Starterinnen hatten kleine Fehler, es ist also noch mehr drin im Finale der besten 15. Die Ergebnisse vom ersten Umlauf findet ihr hier.
Enttäuschte Gesichter gab es bei den deutschen Herren. Nach dem starken Auftritt in der Pflicht und der Doppelführung durch Gero und Kai, mussten die beiden Rückschläge hinnehmen. Beide hatten mit ungleichmäßig galoppierenden Pferden zu kämpfen. Gero Meyer fiel auf von Platz eins auf vier (8,288) zurück und Vorberg von zwei auf drei (8,366).
„Das fühlte sich heute nicht so an wie es sollte. Ich habe versucht, das beste aus der Situation zu machen“, so Vorbergs erste Reaktion. Einen deutlich besseren Tag erwischte Daniel Kaiser. Er meldete sich nach verpatzter Pflicht mit der drittbesten Herrenkür zurück und liegt mit insgesamt 8,119 wieder im Nähe zu den Medaillenplätzen. dp/fn-press Ergebnisse
Gruppen
haben heute Pause :-)
Das war ein ordentlicher Auftakt in der Pflicht für das deutsche Team. Zwei kleine Wackler im Stehen bei Thorben und Ann-Sophie, dazu knickte Michi im ersten Teil Flanke ein wenig ein. Insgesamt aber eine ausgeglichene Pflichtleistung.Besser war nur der Gastgeber. Die USA profitierten dabei vor allem von ihren guten Pferdenoten (an der Mühle von Devon kann es jedenfalls nicht liegen) und führen mit 7,207. Dahinter Ingelsberg und Pill fast gleichauf 6,997 zu 6,990.
Und auch die Schweiz ist stark dabei. 6,880 - das werden spannende Kürdurchgänge. Bestes nicht europäisches Team ist Brasilien mit bayerischem Pferd. Sie starten auf Diva aus Gilching mit Bettina Groß an der Longe und liegen auf Platz sieben unter den zwölf Teams.
Ergebnisse findet ihr hier.
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Europameisterschaft Junioren und Doppelvoltigieren 2010 in Stadl-Paura
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...........................................................................................Fotos von den Gruppen
Fünf Medaillen gab es für die deutschen Voltigiererer bei den Europameisterschaften der Junioren und im Doppelvoltigieren in Stadl-Paura. Damit war die Gesamtausbeute zwar nicht ganz so gut wie im vergangenen Jahr in Schweden, aber trotzdem zeigten alle deutschen Starter gute Leistungen. Aus bayerischer Sicht herausragend waren natürlich die Silbermedaille für das Team Ingeslsberg und Bronze für Jennnifer Braun im Einzel.
Gekämpft und Bronze geholt
Bis zum letzten Abgang wurde im Wettbewerb der Einzelvoltigierinnen um die Medaillen gekämpft und am Ende hielt Jennifer Braun Bronze in den Händen. Die Regensburgerin hatte sich für ihre Championatspremiere einen Platz unter den besten zehn vorgenommen und überraschte sich selbst mit Platz drei. Dabei hatte die EM mit einem Schreck begonnen als ihr Pferd Willow bei der Verfassungsprüfung nicht klar ging und sie kurzfristig auf ein Ersatzpferd umsteigen musste. Longenführerin Doris Marquard bot spontan ihren Cyrano an, mit dem kam Jenny sofort zurecht, setzte sich nach dem ersten Durchgang auf Platz drei fest, sogar mit Chancen auf Silber. Doch die Italienerin Silvia Stoppazzini gewann nach einen Patzer in der Pflicht gleich beide Kürdurchgänge und behauptete bis zum Schluss einen Vorsprung von acht Hundertsteln.
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alle Fotos: C. Ostermaier
Von Beginn an ganz vorn lag die Österreicherin Daniela Fritz. Im vergangenen Jahr verpasste sie die EM wegen einer Knieverletzung, heuer holte sie sich mit einer beeindruckend sauberen Pflicht und einer eleganten sehr flüssige geturnten Kür. Auf Platz vier und fünf landeten die beiden anderen deutschen Starterinnen, Gianna Meier und Jana Linicus, die ebenfalls zwei gute Pflicht- und Kürrunden zeigten.
Dreifach Erfolg der deutschen Männer
Den Wettbewerb bei den Herren dominierten die drei deutschen Starter. Schon nach dem ersten Durchgang lagen Thomas Brüsewitz, Jannik Heiland und Thorben Jacobs auf den Plätzen eins bis drei. Die drei coolen Jungs aus Hannover ließen auch im finale nichts anbrennen. Wie gestern gewann Thorben Jacobs die Kür, insgesamt allerdings hatte Thomas Brüsewitz mit der besseren Pflicht den Grundstein für seinen Sieg gelegt. Mit der Endnote 8,016 holte er sich die EM-Titel vor Jannik Heiland und Thorben Jacobs. Platz vier behauptete der Schweizer Lucas Heppler vor Florian Heidegger aus Österreich.
Bilder vom Einzel gibt es hier
Österreich dominiert auch das Doppel
Im Doppelwettbewerb lagen nach dem ersten Durchgang gleich fünf Paare nah beieinander. Mit ihrer fehlerfreien „Goldfinger-Kür“ überzeugten Daniela Slomka und Katharina Nell die Richter. Gespickt mit vielen Höchstschwierigkeiten 5. Waren die beiden bei der EM im vergangenen Jahr. Von Platz drei vor auf den zweiten Platz schoben sich im Finale noch Joanne und Hannah Eckles (Großbrianien). Sie verdrängten das zweite österreichische Paar, Lisa Wild und Christina Leitgeb auf Platz drei. Ohne Medaillen blieben die beiden deutschen Paare. Erik Oese/Kristina Boe belegen Platz nach einer sehr harmonischen Kür Platz fünf und ließen sich im Finale auch nicht von einem kleinen Freundsprung ihres Pferdes aus der Ruhe bringen. Pech hatten Kristina Boe und Erik Oese. Nach wackeligem Kürauftakt geriet Kristina endgültig aus dem Gleichgewicht, so dass Erik sich nicht mehr halten konnte und abspringen musste, trotzdem hielten sie ihren vierten Platz. Insgesamt waren elf Doppel aus acht Nationen am Start. Publikumslieblinge aber waren Barbie und Ken. Balazs Bence und Eszter Somogyi aus Ungarn zeigten während ihrer zwei Minuten-Kür ihr schauspielerisches Talent und begeisterten die Zuschauer.
Fotos vom Doppel gibt es hier
EM-Titel bei den Juniorgruppen geht nach Österreich
Das war ein fehlerfreier Wettkampf des Österreichischen Juniorteams, denen man selbst im entscheidenden Kürfinale nicht den Druck sondern den Spaß ansah. Ohne Wackler kamen sie durch ihre Kür zu Musik verschiedener Popdiven. Beim VV Ingelsberg gelang die Kür zwar deutlich besser als gestern, einige kleine Unsicherheiten unterliefen aber auch heute. Da halfen die besten Pferdenoten für den 11jährigen Braunen Adlon auch nur wenig weiter.

Foto: C. Ostermaier
Trotzdem gelang dem Team mit Antonia Fahle, Stefanie Ostermaier, Caroline Wenzel, Alexandra Gottswinter, Clara Hartung, Philipp Quest und Annika Dietrich ein versöhnliche EM-Abschluss – auch wenn sie davon erst noch überzeugt werden mussten. Mit 7,811 holte sich Österreich den Titel, vor Deutschland (7,483) und Italien, das sich mit 6,954 souverän die Bronzemedaille sicherte.
Samstag
Erster Titel an Österreich
Im Doppelwettbewerb lagen nach dem ersten Durchgang gleich fünf Paare nah beieinander. Mit ihrer fehlerfreien „Goldfinger-Kür“ gespickt mit vielen Höchstschwierigkeiten überzeugten Daniela Slomka und Katharina Nell die Richter. Von Platz drei vor auf den zweiten Platz schoben sich im Finale noch Joanne und Hannah Eckles (Großbrianien). Sie verdrängten das zweite österreichische Paar, Lisa Wild und Christina Leitgeb auf Platz drei.
Ohne Medaillen blieben die beiden deutschen Paare. Erik Oese/Kristina Boe belegen Platz nach einer sehr harmonischen Kür Platz fünf und ließen sich im Finale auch nicht von einem kleinen Freundsprung ihres Pferdes aus der Ruhe bringen. Pech hatten Kristina Boe und Erik Oese. Nach wackeligem Kürauftakt geriet Kristina endgültig aus dem Gleichgewicht, so dass Erik sich nicht mehr halten konnte und abspringen musste, trotzdem hielten sie ihren vierten Platz. Insgesamt waren elf Doppel aus acht Nationen am Start. Publikumslieblinge aber waren Barbie und Ken. Balazs Bence und Eszter Somogyi aus Ungarn zeigten während ihrer zwei Minuten-Kür ihr schauspielerisches Talent und begeisterten die Zuschauer.
Einzelkür:
Jenny Braun ist weiter vorn dabei
„Es ist mehr als perfekt und besser als richtig“ das bekam Jenny Wolf von den zahlreichen und vor allem lautstarken deutschen Fans mit auf den Weg in ihre zweite Pflicht. Zwar gelangen die acht Übungen dann doch nicht ganz perfekt, aber sehr gut. Mit 7,519 zeigte die Regensburgerin die zweitbeste Pflicht und schob sich bis auch ein Hundertstel an die zweitplatzierte Italienerin Silvia Stoppazzini heran. Der gelang nach einer wackeligen ersten Pflicht eine deutliche Leistungssteigerung und gestern zeigte sie dazu, dass ihre Stärke in der Kür liegt. Ganz vorn steuert Daniela Fritz dem EM-Titel entgegen. In einer durch enorme Bewegungsweite beeindruckenden Pflicht glänzte sie mit einer perfekten Mühle und führt jetzt mit 7,910. Gianna Meier und Jana Linicus gelang ebenfalls eine gute Pflicht, sie liegen vor der abschließenden Kür auf den Plätzen vier und fünf.
Thomas Brüsewitz baut Führung aus
Die zwölf Einzelvoltigierer mussten als erste ran am Finaltag der Junioren-Europameisterschaft in Stadl-Paura und die alle drei deutschen Starter machten einen ausgeschlafenen Eindruck. Sie steigerten sich alle - zumindest von den Noten her – noch einmal zur ersten Pflicht am Freitag. Die Reihenfolge aber bleibt gestehen. Thomas Brüsewitz kratze mit der besten Pflicht an der 8,0, zwei Zehntel dahinter Jannik Heiland, der wiederum drei Zehntel Vorsprung auf Thorben Jacobs hatte. In der Gesamtwertung baute Thomas Brüsewitz seinen Vorsprung auf zwei Zehntel aus (7,967), seine beiden Mannschaftskollegen trennen vor der entscheidenden Kür etwas mehr als ein Zehntel.
Juniorgruppen: 1:0 für Österreich
Das ewige Duell bei den Juniorgruppen heißt Österreich gegen Deutschland und heute war es ganz klar der Tag der Gastgeber. Als erste der acht Gruppen musste das Team vom Club 43 in den Zirkel und legte eine fast fehlerfreie Kür vor. Hier und da ein kleiner Wackler oder ein kurz verzögerter Aufbau der Übungen, ansonsten lief das Programm vier Minuten lang genau so rund wie der Schimmel Dionysos. Ganz anders als bei der deutschen Gruppe vom VV Ingelsberg. Verstärkt mit den Mainzerinnen Annika Dietrich (Pflicht) und Clara Hartung und ausgestattet mit neuen Anzüge in türkis und blau herrschte beim Einlaufen noch das große Strahlen. Auf dem Pferd brachte das neue Outfit kein Glück. Kleine Unsicherheiten mischten sich mit zwei größeren Patzern. Am Ende gab es für die Kür 7,736 Punkte, was nach dem ersten Durchgang zusammen mit der Pflicht 7,260 bedeutete. Das sind gut drei Zehntel Rückstand auf Österreich. Auf Platz drei folgt Italien, das eine Richterin in der Kür bereits vor dem VVI sah. Mit ihren bunten Trikots boten die Italiener einen interessanten Kontrast zu den sonst eher klassisch gekleideten Gruppen. Insgesamt beträgt der Ingelsberger Vorsprung auf Platz drei vier Zehntel.
Auch die Teams aus Ungarn, Schottland, Holland und der Schweiz zeigten sauber geturnte Küren und ansprechende Leistungen. Pech hatte dagegen das Team aus Russland, das Pferd ging im Zirkel nicht klar und wurde von den Richtern abgeklingelt.
Junioren Einzel: Drei deutsche Männer vorn
Der Wettbewerb bei den Herren ist fest in deutscher Hand. Schon nach der Pflicht führten Thomas Brüsewitz, Jannik Heiland und Thorben Jacobs und nach der Kür hat sich auch an dieser Reihenfolge nichts geändert. Zwar gewann Thorben Jacobs die Kür mit 8,210, vor Jannik Heiland und Thomas Brüsewitz, aber alle drei machten keine Fehler und lagen ganz eng zusammen. Mit 7,957 führt Thomas Brüsewitz, vor Jannik Heiland (7,794) und Thorben Jacobs (7,745).
Auf Platz vier der Schweizer Lucas Heppler vor Florian Heidegger aus Österreich. Insgesamt sind nur 12 Starter bei dieser EM dabei.
Jenny Braun auf Medaillenkurs
Wer auf einem fremden Pferd mit der unglücklichen Startnummer eins strahlend aus dem Zirkel kommt, der hat alles richtig gemacht. Als allererste Starterin musste Jennifer Brauns aus Regensburg bei der EM zur Kür einlaufen und meisterte diese schwierige Aufgabe auf ihrem Ersatzpferd Cyrano ohne mit der Wimper zu zucken. Unterstützt von einer lautstarken Deutschen Fanfraktion turnte sie ihre Kür sauber und selbstbewusst. Der Sprung sicher in den freien Stand, den Handstand mit aller Kraft drei Galoppsprünge gehalten und bis zum Ende super gekämpft. Einzig die Musik reichte nicht ganz bis zum Schluss, dafür gab es einen kleinen Abzug in der Gestaltung. Mit 7,830 gelang ihr die drittbeste Kür.
Auch die erst 14jährige Gianna Meier (Hamm) zeigte auf Massimo eine sauber geturnte Kür, mit einem kleinen Wackler beim Sprung. Ihr fehlen noch ein wenig die ganz schweren Elemente, deshalb in der Endnote 7,643. Damit liegt sie nach dem ersten Durchgang mit Pflicht und Kür auf Platz vier (7,359).
Nicht ganz so gut lief es für die dritte Starterin Jana Linicius. Ein Wackler beim Rad und Unsicherheiten beim Bodensprung und einem Zwischenelement warfen sie von ihrem zweiten Rang nach der Pflicht auf den fünften Platz zurück.
Ganz vorn liegt vor dem Kürfinale morgen die Österreicherin Daniela Fritz, die vor allem mit ihrer Beweglichkeit beeindruckte und eine sehr flüssige Kür mit kleinen Unsicherheiten turnte. Mit 7.877 liegt sie drei Zehntel vor der Italienerin Silvia Stoppazzini, die sich nach Platz sieben in der Pflicht mit einer mit Höchstschwierigkeiten gespickten Kür auf Platz zwei schob. Mit 7,556 hat sie gerade mal drei Hunderstel Vorsprung auf Jennifer Braun (7,524)
Insgesamt sind 31 Voltigiererinnen dabei. Auch die weiter hinten Platzierten Starterinnen aus Russland, Polen oder Norwegen zeigten durchweg ansprechende und gut anzuschauende Leistungen.
Freitag:
Guter Start für deutsche Voltigierer bei Junioren-EM
Die Pflicht konnte sich sehen lassen bei den deutschen Einzelvoltigierern und dem Juniorteam des VV Ingelsberg und das nachdem die Mannschaft und die Regensburgerin Jennifer Braun auf Ersatzpferde ausweichen mussten, nachdem die geplanten Pferde Arador und Willow nicht durch die Verfassungsprüfung kamen.
Bei den Gruppen steht wieder das alte Duell an: Deutschland gegen Österreich. Nur zwei Hundertstel trennen die Teams nach dem ersten Durchgang. Bei den Einzelvoltigiererinnen führt die Österreicherin Daniela Fritz vor zwei Deutschen.
Jana Linicus hat nach der Pflicht fünf Zehntel Rückstand auf Platz eins, Jennifer Braun auf dem ungewohnten Partner Cyrano nur unwesentlich mehr. Gianna Meier folgt auf Platz fünf. Bei den Männern liegen die drei deutschen Starter auf Medaillenkurs. Es führt Thomas Brüsewitz vor Jannik Heiland und Thorben Jacobs.
Im Doppelwettbewerb liegen gleich fünf Paare nah beieinander. Erik Oese/Kristina Boe belegen Platz vier. Daniel Rein und Theresa-Sophie Bresch folgen auf dem fünften Platz. Vorn liegen nach dem ersten Durchgang zwei Österreichische Paare.
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CHIO Aachen 2010:
Starke Franzosen gewinnen Nationenpreis
Frankreich hat zum ersten Mal den Nationenpreis im Voltigieren beim CHIO Aachen gewonnen. In einem Herzschlagfinale verwiesen die französischen Voltigierer beide deutsche Teams auf die Plätze. Für jede Nation gingen die Kürleistungen einer Dame, eines Herrn und der Mannschaft in die Wertung ein.
Es ging um nicht weniger als die Tickets für die Weltreiterspiele in Kentucky. Denn diese „verteilte“ Bundestrainerin Ursula Ramge an die deutschen Einzelvoltigierer. Einzig Kai Vorberg bei den Herren war bereits nach dem Preis der Besten nominiert worden, dazu schafften Gero Mayer und Daniel Kaiser den Sprung zur WM. Bei den Frauen wurden die beiden Neusserinnen Antje Hill und Simone Wiegele sowie Sarah Kay nominiert. „Diese Nominierungen hatten sich schon auf den bisherigen Turnieren abgezeichnet“, war Ursula Ramge zufrieden mit ihren Schützlingen. „Wir haben den Team-Wettkampf und das Herren-Einzel gewonnen und Platz zwei bei den Damen belegt. Das sind nahezu 100 Prozent Ausbeute – und das gegen die gesamte hier in Aachen angetretene Weltspitze.“
Für Kai Vorberg war Aachen einmal mehr ein großer Triumph. Deutschlands Vorzeige-Voltigierer, der nach den beiden Küren und der Pflicht vor dem abschließenden Technikprogramm in Führung lag, dominierte auch die vierte Teilprüfung und sicherte sich damit wie im Vorjahr den Gesamtsieg vor dem amtierenden Europameister Nicolas Andreani (Frankreich) und seinem Schweizer Trainingskollegen Patric Looser. Ein Sieg mit Fingerzeig Richtung Kentucky. „Ich war relativ zufrieden mit der Kür, doch an ihrem Ende muss ich noch ein wenig feilen“, blieb Vorberg trotz des Erfolgs über seine ärgsten Konkurrenten mit Blick auf die WM selbstkritisch. Sein Kür-Thema „Change“, das in deutsch-amerikanischen Zitaten den Mauerbau- und Fall und die friedliche Revolution des Volkes darstellt, hat für ihn einen doppelten Sinn. Denn möglicherweise wird die WM in Kentucky auch der Schlusspunkt unter die großartige Karriere des zweifachen Welt- und Europameisters sein. Zweitbester Deutscher wurde Gero Meyer. Der amtierende Weltmeister Petr Eim (Tschechien), der Vorberg vor zwei Jahren besiegt hatte, landete abgeschlagen auf Platz neun der Gesamtwertung.

foto: Thomas Rubel
Bei den Frauen wurde der CHIO Aachen zu einem Start-Ziel-Sieg für Joanne Eccles. Die amtierende Europameisterin aus Großbritannien gewann alle vier Teilprüfungen und dominierte somit auch klar die Gesamtwertung. „Ich bin sehr gut in der Kür, aber im Pflichtteil kann es bei mir noch Verbesserungen geben“, sagt Eccles auf ihre Favoritenrolle angesprochen. „Die Top 10 der Welt liegen eng zusammen, daher darf man sich keine Schwäche bei der WM erlauben.“ Ihre Kür turnt sie zum Thema „Candle in the wind“ von Elton John. Mit Rang zwei im abschließenden Technikprogramm verbesserte sich Antje Hill noch auf zweiten Platz in der Gesamtwertung vor der US-Amerikanerin Megan Benjamin. Simone Wiegele wurde Vierte. Die amerikanische Nationalhymne erklang im „Preis der Sparkasse“, der Kür der Mannschaften. Hier siegten – in Abwesenheit der Teams, die im Nationenpreis starteten, die Woodside Vaulters aus den USA vor dem niederländischen Team Molen und der österreichischen Gruppe aus Freisaal.
Gleich in welcher Disziplin, die Nationenpreise sind immer der Höhepunkt eines Turniers. Das gilt auch für die Voltigierer, die in einer ausverkauften Halle ihren Sport auf allerhöchstem Niveau präsentierten. Der Nationenpreis im Voltigieren, bei dem je ein Einzelvoltigierer der Damen und Herren sowie ein Team gemeinsam antreten, feierte in Aachen vor drei Jahren seine Premiere und ist längst der abschließende Höhepunkt der dreitägigen Veranstaltung in der Albert-Vahle-Halle, zu der in diesem Jahr über 3000 Zuschauer kamen. Und der Nationenpreis 2010 endete mit einer Überraschung: Ganz knapp setzte sich das französische Team mit Europameister Nicolas Andreani, Ann-Sophie Musset Angus und dem Team France vor dem favorisierten Team Deutschland I mit Kai Vorberg, Simone Wiegele und der Gruppe Bleyer Rheinland und Deutschland II (Gero Meyer, Sarah Kay und das Team Rittergut Habighorst) durch. „Wir sind sehr stolz, hier gewonnen zu haben. In Aachen ist die gesamte Weltelite versammelt, dieser Sieg zählt viel für uns“, freute sich der französische Team-Chef Davy Delaire. „Dieser Sieg ist für uns eine Standortbestimmung mit Blick auf die Weltreiterspiele. Und wir freuen uns jetzt schon, im nächsten Jahr wieder nach Aachen zu kommen.“
Niels Knippertz
Der WDR übertrug den Nationenpreis zwei Stunden live. Eine kurzen Zusammenschnitt, für alles die es verpasst haben, gibt es auf der WDR homepage hier.
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| CVIO Stadl Paura 2010:
Nationenpreissieg für deutsche Voltigierer
Das Team Deutschland I hat den Nationenpreis beim internationalen Voltigierturnier im österreichischen Stadl Paura gewonnen. In einem spannenden „Länderspiel“ verwies die erste deutsche Mannschaft den Gastgeber Österreich I und Team Deutschland II auf die Plätze. Für die Wertung des Nationenpreises wurden die besten drei Kürergebnisse eines Länderteams im Einzel-, Doppel- und Gruppenvoltigieren berücksichtigt.
Die erste deutsche Mannschaft bestand aus den Einzelvoltigierern Daniel Kaiser mit Merkur und Ines Jückstock (Hamburg) mit Gatsby, den Doppelvoltigierern Lisa Blankenhorn /Caitlin Atkinson sowie der Gruppe Krumke. Deutschland II setzte sich zusammen aus Einzelvoltigierer Kai Vorberg, den Doppelvoltigierern Theresa Bresch/Daniel Rein sowie dem Team Bleyer der JRG Köln.
Flagge zeigen: die bayerischen Fans sind immer dabei
Einen von zwei deutschen Siegen holte das Juniorteams des VV Ingelsberg, die mit Adlon und Longenführer Alexander Hartl am Start waren. Platz sieben belegte das Junior-Team Gilching. Den zweiten Erfolg verbuchten die Im Doppelvoltigierer Bresch/Rein. Österreich besetzte den obersten Podestplatz bei den Seniorteams, beim Einzelvoltigieren Herren sowie U18-Einzelvoltigieren der Damen und Herren.

VVI Junior-Team (fotos: Claudia Ostermaier)
Beste Deutsche im Junior-Einzel war Jennifer Braun (Regenburg) auf Willow mit Maria Wycislo an der Longe. Überraschend war insbesondere der Ausgang bei den Herren. Obwohl Deutschland mit Daniel Kaiser, Kai Vorberg und Gero Meyer in Bestbesetzung am Start war, ging der Sieg an Österreich. Stefan Csandl, der bislang international noch keine Topveranstaltung für sich entscheiden konnte, gewann mit Power Rush vor Kaiser und Vorberg.
FN-Press dp / CK
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Österreich gewinnt Nationenpreis-Premiere im Voltigieren 2009
Heimsieg beim ersten Nationenpreis im Voltigieren. Im Rahmen des CVIO** in Wien-Freudenau verwiesen die Gastgeber Frankreich und Tschechien auf die Plätze zwei und drei. Deutschland konnte nicht entscheidend in den Länderwettkampf eingreifen. Einerseits war die deutsche Mannschaft nicht im Wettbewerb der Doppelvoltigierer vertreten, andererseits beendete das für den Nationenpreis benannte Seniorteam Ingelsberg den Wettkampf nach der Pflicht da. „Arador hatte Probleme mit den Bodenverhältnissen, deshalb haben wir den den Wettkampf nach der Pflicht nicht mehr fortgesetzt“, so Longenführer Alexander Hartl. Den Wettbewerb der Seniorteam gewann die Gruppe aus Wildegg, die sich mit 8,037 gegen Pill (7,931) durchsetzte. Auf Rang drei kam die Gruppe Lütisburg (7,576) aus der Schweiz . Bestes deutsches Team war Schenkenberg, das mit Keltic Dance, vorgestellt von Peter Wagner nach drei Teilprüfungen 7,329 Punkte verbuchte und damit Platz fünf erreichte.
Auch Ines Jückstock und Daniel Kaiser verhalfen mit ihren Ergebnissen im Einzelvoltigieren der deutschen Mannschaft, die am Ende auf Platz sechs landete, nicht mehr zu einem erfolgreichen Abschneiden. Ines Jückstock landete bei den Damen auf Rang drei, Daniel Kaiser wurde Zweiter im Herrenwettbewerb.
Siege konnten die deutschen Voltigierer dennoch verzeichnen. So gewann das Team Leonberg mit dem Pferd Leon den Wettbewerb der Juniorteams. Mit einer Gesamtpunktzahl von 7,495 siegten sie vor Ingelsberg und dem österreichischen Team Voltigierclub 43 mit 7,183 Punkten. Einen Doppelerfolg feierten auch die männlichen Junioren im Einzelvoltigieren: Platz eins ging an Viktor Brüsewitz (7,410), Platz zwei an John Massoud (6,7).
Fest in der Hand der Österreicher waren auch die Prüfungen bei den Einzelvoltigiererinnen und den Seniorteams. Bei den Damen unter 18 Jahren belegten die Gastgeber gleich alle Podestplätze, wobei der Sieg mit 7,677 an Julia Ulrich ging. Beste deutsche Teilnehmerin war Rebecca Puchinger (7,334). Nicht zu schlagen war auch die Österreicherin Katharina Faltin (8,257), die ihre Landsfrau Sissi Jarz (8,122) auf Platz zwei verwies.
Mit Nicolas Andreani kam der Sieger bei den Herren aus Frankreich. Der Vizeeuropameister profitierte bei seinem ungefährdeten Sieg von seiner Stärke im Technik- sowie Kürprogramm und hatte nach vier Teilprüfungen 8,213 Punkte auf seinem Konto. Kürstark präsentierte sich auch Daniel Kaiser, der sich mit seinen beiden Kürprogrammen zum Thema „Hexenmeister“ den Weg zum zweiten Platz (7,996) ebnete. Dritter wurde der Franzose Ivan Nousse (7,902). Genau punktgleich waren die beiden Deutschen Gero Meyer und Dennis Peiler auf den Plätzen vier sowie fünf. fn-press
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Europameisterschaft2007 in Kaposvar/Ungarn 
Fotos von der EM gibt es hier
So 12.8.:
Zwei Mal Gold, ein Mal Silber und ein Mal Bronze für das deutsche Team bei den Europameisterschaften
Den Anfang machte das Juniorteam des VV Ingelsberg mit dem Pferd Arador und Longenführer Alexander Hartl. Die Gruppe konnte sich in der Finalkür nochmals steigern und mit insgesamt 7,578 Punkten einen deutlichen Abstand zum Bronzemedaillengewinner aus der Slowakei (7,095) setzen. Damit hat Deutschland zum dritten Mal in Folge eine Medaille bei den Junioren-EM gewinnen können. Nach der Silbermedaille 2005, dem Titelgewinn 2006, reichte es in diesem Jahr erneut zu Platz zwei. Besser waren nur die Österreicher, die mit 7,833 Punkten deutlich siegten und ihre zweite Goldmedaille bei Junioren-Europameisterschaften feiern konnten.
Noch besser machte es das Seniorteam - es gab auch in der letzten Kür ihre hart erkämpfte Führung nicht mehr ab und sicherten sich mit einem sauberen Finalduchgang den Europameistertitel vor Österreich und der Slowakei.
Zum Abschluss wurde Weltmeister Kai Vorberg seiner Favoritenrolle bei den Herren ebenso gerecht wie die Österreicherin Sissi Jarz bei den Damen. Hier gab es einen Österreichischen Doppelsieg, nachdem sich Katharina Faltin Silber holte. Die Bronzemedaille ging an Nicola Ströh, Ines Jückstock wurde fünfte und Sarah Starck schlug sich auf ihrem Ersatzpferd Key West als elfte mehr als achtbar. Bei den Herren blieb der kampf um die Medaillen bis zur letzten Kür spannend. letztendlich setzte sich Kai Vorberg aber doch souverän an die Spitze vor Nicolas Andreani (Frankreich) und dem Schweizer Patrick Looser (Schweiz). Pech hatte der Tscheche petr Eim, der neach dem Sieg im Technikprogramm in der zweiten Kür seine leistung kaum zeigen konnte und auf Platz sechs zurückfiel. Gero Meyer-Nutteln und Dennis Peiler schrammten knapp an den medaillenrängen vorbe iund kamen auf Rang vier und fünf.
ck/fn-press
Der VV Ingelsberg vertritt Deutschland bei den Senioren und bei den Junioren. Im Einzelvoltigieren gehen WM-Bronzemedaillen-Gewinnerin Nicola Ströh, Ines Jückstock und Sarah Starck an den Start. Bei den Herren vertreten Weltmeister Kai Vorberg, Gero Meyer und Dennis Peiler die deutschen Farben.
R.Scharf
Do.: 9. August: Heute der erste Durchgang Pflicht:
Bei den Seniorteams liegt der VV Ingelsberg knapp hinter Österreich auf Platz zwei. Bei den Juniorteams führt das verstärkte bayerische Team nach der ersten Pflicht. Die Gruppe um Longenführer Alexander Hartl und Arador erhielt von den sechs Wertungsrichtern die Note 6,607 und übernahm damit die Führung. Knapp hinter den Deutschen, die als Titelverteidiger bei den Juniorteams nach Ungarn gereist sind, rangieren die mitfavorisierten Österreicher (6,590). Platz drei in der Zwischenwertung nimmt mit 6,311 die Mannschaft der Slowakei ein.
Nicht nur bei den Juniorteams scheint es den erwarteten Zweikampf zwischen Österreich und Deutschland zu geben. Auch bei den Seniorteams ging es in der Pflicht zwischen diesen beiden Nationen knapp zu. Allerdings erhielt hier die Mannschaft aus Österreich die beste Wertung (7,286) und verwies Deutschland (7,278), knapp auf den zweiten Platz. Die Schweiz erhielt für ihre Pflicht die Wertnote 7,166 und hält vor den verbleibenden beiden Küren mit Platz drei unmittelbaren Anschluss an Deutschland und Österreich. Der Europameister 2005 aus der Slowakei, der sein Sechserteam mit vier Männern besetzt hat, liegt mit Platz vier direkt hinter den Podestplätzen.
Kai Vorberg und Sissi Jarz führen
Kai Vorberg hat die Pflicht der Einzelvoltigierer gewonnen. Der Doppelweltmeister, der mit Picasso an den Start ging, erhielt mit 8,419 Punkten die höchste Tageswertung aller Einzelvoltigierer. Auch Vize-Weltmeister Gero Meyer-Nutteln konnte mit seinem Start zufrieden sein. Der Wahlhildesheimer (8,256 ) setzte sich mit Zeit für Robinson nach der Pflicht auf den dritten Platz. Zwischen den beiden Deutschen platzierte sich in der ersten Teilprüfung der Tscheche Petr Eim (8,370) mit Apollo auf Rang zwei. Der dritte deutsche Starter, Dennis Peiler, liegt mit seinem Pferd Massimo auf dem siebten Platz und hat mit der Note 7,904 Kontakt zu den Spitzenplätzen. Der Damenwettbewerb lief ganz nach dem Geschmack der Österreicher, die gleich alle Podestplätze in der Pflicht belegten. Titelfavoritin Sissi Jarz (7,870) siegte in der Pflicht mit Pitucelli hauchdünn vor Katharina Faltin (7,867) mit Belmondo und Christa Kristofics-Binder (7,822) mit Alonso. Fast punktgleich auf Rang vier reihte sich die Hamburgerin Nicola Ströh (7,800) mit Lanson in der Platzierungsliste ein. Sechste wurde Ines Jückstock (Hamburg/7,626) mit Dallmer´s Little Foot und auf Platz elf nach der Pflicht landete Sarah Starck (Köln/7,167) mit ihrem Ersatzpferd Key West.
dp.fn-press/ck
Fr. 10.8.: Die erste Kür geht eindeutig an Ingelsberg!
Das war doch schon mal ein deutliches Zeichen. mit einer konzentrierten Leistung in der ersten Kür holt der VV Ingelsberg für Deutschland die Führung bei den Seniorteams. Zwei zehntel Vorsprung in der Kür (8,6) bescherten den "Vampiren" auch in der Gesamtwertung desersten Durchgangs mit 7,959 die Führung vor Österreich 7,836 und der Slowakei 7,640. Insgesamt sind 14 Seniorteams am start. Nicht ganz so gut lief es bei der Juniorgruppe. Nach der Pflicht noch in Führung musste das deutschen Team die Österreicher jetzt vorbeiziehen lassen. Auch hier folgt die Slowakei auf Platz drei, allerdings mit deutlichem Abstand. mehr unter news international
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Jarz verliert WM-Bronze
Jetzt ist es endgültig: Die FEI hat das Urteil im Dopingverfahren gegen die österreichische Voltigiererin Sissi Jarz verkündet.Die Brozemedaillengewinnerin von Aachen wurde nachträglich disqualifiziert und für drei Monate (22. März bis 21. Juni) gesperrt. Außerdem muss die Steirerin eine Geldstrafe von 617 Euro plus die anfallenden Prozesskosten bezahlen. Dies meldet die österreichische Tageszeitung "Der Standard". Bei einer Dopingprobe war das Pferd von Sissi Jarz "Escudo Fox" bei den Weltreiterspielen in Aachen positiv auf den metabolen Wirkstoff Acepromazin getestet worden war, verkündet.
Damit wird die Vierplatzierte Nicola Ströh nachträglich die Bronzemedaille erhalten. Es ist das erste mal im Voltigiiersport, dass eine Medaille wegen angeblichen Dopings aberkannt wird.
Sissi Jarz, die stets ihre Unschuld beteuert hatte, meinte am Montag laut "Standat": "Ich fühle mich als Opfer, hoffe aber, dass dies alles nicht umsonst war, sondern dass man für die Zukunft daraus lernt und die Sache zum Denken anregt. Vor allem bei solchen Großereignissen wie einer WM müssen die Sicherheitsstandards überdacht werden."
Jarz möchte aber auf jeden Fall bei der EM in Kaposvar an den Start gehen.
Die Stellungnahme und das Urteil der FEI kann man unter folgendem Link nachlesen (ist allerdings auf englisch)
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Dez '06 bitterer Nachtrag:
Zum zweiten Mal überhaupt gibt es einen Dopingfall im Voltigiersport. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet ist das Pferd Escudo Fox der Österreicherin Sissy Jarz während der Weltreiterspiele positiv auf das Beruhigungsmittel Acepromazin getestet worden.
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Weltreiterspiele 2006 im Rückblick 
Deutscher Doppelsieg bei den Herren - keine Medaille bei den Damen
Der alte ist auch der neue Weltmeister: Kai Vorberg hat es wieder geschafft und kam in Aachen zu einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Mit seiner Mozart-Kür überzeugte der 25jährige Titelverteidiger gleich zwei Mal und gab sich auch in der Pflicht und im Technikprogramm keine Blöße.
Platz zwei erkämpfte sich Gero Meyer auf dem Ingelsberger Pferd Arador mit einem tollen zweiten Durchgang. Bronze ging in an den Slowakein Ladislav Mjaden. Tim-Randy Sia wurde nach einer Kür mit kleinen Wacklern fünfter.
Die neue Weltmeisterin im Einzelvoltigieren heißt Megan Benjamin und kommt aus den USA. Dahinter holte sich das Österreichische Duo Katharina Faltin und Sissi Jarz Silber und Bronze. Beste deutsche Starterin war Ines Jückstock auf Platz vier, gefolgt von Nicola Ströh und Anja Barwig.
Herzschlagfinale mit Happy End - Gold für Deutschland
Zwei Stunden Live mitfiebern am Fernsehen - ein ganz neues Gefühl für Voltigierfans. Aber vor allem die 8000, die in Aachen live dabei waren, sorgten für weltmeisterliche Stimmung. Und dann gab's Gold für Neuss nach einem Kürfinale, bei dem der Puls richtig in Schwung gebracht wurde. Nicht ganz drei Hundertstel betrug noch der Vorsprung vor dem kürstarken Amerikanern, die sich noch vor die Gruppe aus Österreich schoben. Am Ende trennten den neuen Weltmeister und den Drittplatzierten nicht einmal vier Hundertstel.
WM-Rückblick im Internet
Wer die Höhepunkte der sensationellen WM noch einmal erleben will, der kann mal auf den internetseiten von ARD und ZDF in der Mediathek stöbern. Dort finden sich diverse Fernsehberichte wie zum Beispiel der folgende:
FÜNFMAL GOLD
Und auch auf den Homepages von Kai Vorberg, Tim-Randy Sia und Anja & Sylvie Barwig findet ihr tolle Fotos, Videos und Gedanken zur WM.
Gute Quote für die erste Voltigier-Liveübertragung
200.000 Zuschauer sahen am Sonntag die Liveübertragung vom Voltigieren im WDR, das entspricht einem Markanteil von 7,2 %. Das klingt zwar nach nicht viel, vergleicht man es aber mit der vorhergehenden Sendung "Bilderbuch" ist das fast eine Verdopplung des Markanteils. Auch im "Heute Journal" konnte man abends Ausschnitte sehen,
Auch im Internet gibt es jede Menge Meldungen über die erfolgreichen Voltigierer, z. B.:
n-tv.de/sport1.de: "Drittes Gold in Aachen Voltigierer holen WM-Titel"
"Die deutsche Voltigier-Gruppe aus Neuss-Grimlinghausen hat bei der Reit-WM in Aachen die Goldmedaille gewonnen. Die Mannschaft um Longenführerin Jessica Schmitz erzielte mit dem zehn Jahre alten Wallach Cepin 8,189 Punkte und gewann damit nach 1986, 1992, 1996, 1998 zum fünften Mal den WM-Titel. Insgesamt war es der achte WM-Triumph für ein deutsches Voltigier-Team seit 1986."
etwas weniger gut informiert die netzeitung: "Deutsche Voltigierer holen doppeltes WM-Gold"
"Das deutsche Reitteam hat bei der WM in Aachen die dritte und vierte Goldmedaille gewonnen. Die Voltigierer waren in den Finals nicht zu schlagen.
Die deutschen Voltigierer haben bei den Pferdesport-Weltmeisterschaften in Aachen zwei Titel gewonnen. Die Mannschaft vom RSV Neuss-Grimlinghausen setzte sich am Sonntag im Finale knapp mit insgesamt 8,189 Punkten durch. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die USA (8,161) und Österreich (8,152). Bei den Männern gewann der Kölner Kai Vorberg (8,524) vor Gero Meyer (Hildesheim/8,161) und Ladislav Majdlen (Slowakei/8,150). "
mit mehr Informationen Die Welt: "Dibowskis Medaillentraum endet mit einer Verweigerung"
Der Vielseitigkeitsreiter und seine Stute Serve Well kommen in Sekundenschnelle vom Erfolgsweg ab. Die Voltigiererinnen Ströh und Jückstock hadern mit Wertungsrichtern. .... Nur unwesentlich besser erging es den hanseatischen Hoffnungsträgerinnen im Voltigieren. Ines Jückstock und Nicola Ströh führten das deutsche Trio an, das geschlossen auf den Plätzen vier bis sechs lag, als drei von vier Elementen geturnt waren (das Kürfinale war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet). Weltmeisterin Ströh ereilte schon bei der ersten freien Kür der Albtraum jedes Voltigierers. Sie war nah dran abzusteigen. Eine unorthodoxe Kopfbewegung ihres Wallachs Lanson brachte sie aus dem Gleichgewicht, so dass sie Mühe hatte, sich überhaupt noch auf dem Pferd zu halten. Beim Technikprogramm am Sonnabend herrschte Gänsehautatmosphäre in der mit 7000 temperamentvollen Fans gefüllten Halle. Sie tauchten den Bau in ein schwarz-rot-goldenes Fahnenmeer. Und als ihre Heldin, Nicola Ströh, die Vorführung beendet hatte, kreischten sie, als wären die Jungs von Tokio Hotel hereingestürmt. Nur die Benotung ließ zu wünschen übrig. "Schade, dass die Richter meine Leistung nicht anerkennen", kommentierte die "Handstand-Queen". Sie wolle nicht überheblich sein, "aber so schwierige Figuren und Übergänge wie ich turnt keine andere." Auch Ines Jückstock, nach der Pflicht Zweite, fühlte sich nicht immer korrekt behandelt. So hatte die Bewertung ihrer ersten freien Kür ein Pfeifkonzert ausgelöst. Abseits der Medaillenträume waren die Weltreiterspiele aber für beide ein unvergessliches Erlebnis. Eine solche Begeisterung, eine solche Zahl von Zuschauern wie in Aachen finden Voltigierer nirgends sonst auf der Erde.
unsere aktuelle Berichterstattung:
Aktuell - Sonntag
Unglaubliche Megan Benjamin
Die Goldmedaille bei den Damen ging an die US-Amerikanerin Megan Benjamin (8,421), die zuvor mit der Gruppe schon Silber geholt hatte. Zwei Österreicherinnen waren ihr dicht auf den fersen. Silber holte sich Katharina Faltin (8,311) und Bronze ging an Sissi Jarz (8,254). Dahinter platzierten sich die drei deutschen Damen (übrigens genau wie die deutschen Vielseitigkeitsreiter) auf den Plätzen vier, fünf und sechs. Nicola Ströh kam mit Lanson auf den vierten, Ines Jückstock mit Dallmers Little Foot auf den fünften und Anja Barwig mit Arador auf den sechsten Platz. Damit blieben die deutschen Damen zum ersten Mal bei einem Championat ohne Medaille.
Ergebnisse Damen
Zweites Gold für Deutschland - Kai Vorberg souverän
Kai Vorberg ist eine Klasse für sich - dahinter ist alles möglich. Das ist das Fazit des Wettkampfs der Einzelvoltigierer. Souverän zog der Kölner sein Programm durch, sein Pferd Picasso lief wie ein Uhrwerk und die beiden ließen keinen Zweifel an einer erfolgreichen Titelverteidigung. Dahinter stritten sich mindestens vier Starter um die weiteren Medaillen. Früh aus dem Rennen war Mitfavorit Matthias Lang (Frankreich), der sich nach einer missglückten ersten Kür nur knapp für das Finale der besten 15 qualifizierte. Bis zum Technikprogramm sah es nach einer Medaille für Tim-Randy Sia aus, am Ende blieb für ihn nur Rang fünf - nicht einmal zwei Hundertstel hinter der Bronzemedaille, die sich überraschend in der letzten Kür Ladislav Majdlen holte. Nur knapp davor Gero Meyer, der mit einem überragenden Technikprogramm die Grundlage für seine Silbermedaille legte.
Endergebnisse Herren
Trotz Sturz - Neuss ist Weltmeister
Da haben wohl alle einen Moment lang den Atem angehalten. Mitten in der entscheidenden Kür nahm sich Cepin eine kleine Auszeit, raste los als sei etwas furchtbares passiert. Ein kontrollierter Absturz war die Folge und nicht nur Bundestrainerin Ulla Ramge sah das Gold dahin. Aber die Neusser Gruppe kämpfte weiter, improvisierte kurzfristig um die Kür auf den Punkt zu beenden. Sie kannte solche Aussetzter ihres Pferdes bereits aus der vergangenen Saison. Zwar gewann das amerikanische Team die abschließende Kür und kam ganz nah an die Neusser heran - am Ende reichte der Vorsprung aus dem ersten Durchgang für Gold. Die USA kamen mit einer fehlerfreien Kür auf Platz zwei und erhielten dafür von einem Richter sogar die Wertnote 9,7 73. Einziger kleiner Fehler war, dass die Kür nicht ganz in der Zeit zuende war.
Österreich verspielte mit einigen kleinen Unsicherheiten in der sicher mit Abstand schwierigsten Kür aller Nationen die Silbermedaille.
Insgesamt war das Niveau bei den Gruppen sehr erfreulich, vor allem die Gruppen aus England, Brasilien und der Slowakei überraschten und begeisterten die 7000 Zuschauer in Aachen und die (hoffentlich) vielen Voltigierfans am Bildschirm.
Endergebnisse Teams
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Junioren-EM/CVI München:
Bundesteam wird Europameister - FAME-Team gewinnt Seniorenwettbewerb
Der Jubel war groß, als die endgültige Wertung durchgesagt wurde. Das Deutsche Junior Team hatte sich mit einer souveränen Finalkür den Europameister–Titel geholt. Titelverteidiger Österreich musste sich diesmal mit Platz zwei zufrieden geben. Die Bronzemedaille holte die Mannschaft aus Italien. Während andere Nationen Vereinsmannschaften auf internationale Titeljagd schickten, hatte sich die Bundestrainerin Ulla Ramge entschieden dieses Jahr ein Bundesteam zusammen zu stellen. „Wir haben Talente aus verschiedenen Vereinen in die Mannschaft geholt. Das ist nicht einfach, weil die Anfahrtswege oft sehr weit sind, aber das Team hat super zusammengearbeitet.“ Die einzige Bayerische Starterin der Auswahlmannschaft war Regina Burgmayr. Die 15-jährige nutze ihre Chance, ein letztes Mal bei den Junioren starten zu dürfen – im Herbst wird sie 16 Jahre alt. Ihr Schwerpunkt liegt eigentlich auf der Arbeit in der ersten Mannschaft des Voltigier-Vereins Ingelsberg. Mit ihrer Vereinsmannschaft wurde sie bereits Weltmeister 2004 und Vize-Europameister 2005 bei den Senioren. Die Qualifikation für die diesjährige WM verpasste das Team hauchdünn Und auch beim Heim-CVI mussten sie sich einer Gruppe geschlagen geben.
Die US-Amerikaner turnten ihre perfekt choreographierte Kür im Finaldurchgang sauber und sicher. Auch wenn das Zusammenspiel mit dem Pfaffenhofener Leihpferd Grand Gaudino noch nciht hunderprozentig klappte, lies sich das Team um Devon Maitozo den Gesamtsieg nicht mehr nehmen. in dieser form wird das Team sicher auch in Aachen um die Medaillen mitmischen. Für den Gastgeber vom Voltigierverein Ingelsberg, die das Publikum mit ihrem Tanz der Vampire begeisterten, blieb Rang zwei. Auf Platz drei folgen mit einigem Abstand die Franzosen, die durch ihre zahlreichen Salti auffielen.
 fotos:cj-fotografie
Auf Platz vier kam die Deutsche Mannschaft aus Krumke. Die weiteren Mannschaften vom Voltigier-Verein Ingelsberg belegten die Plätze sieben (Ingelsberg 2) und zehn (Ingelsberg 3).
Im Munich Vaulting Masters der Einzelvoltigierer ging es auch um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Aachen. Für Europameisterin Anja Barwig lief der Heimwettkampf auf der Olympiareitanlage alles andere als optimal. Nach einigen Patzern in der Kür und dem Technikprogramm belegte die amtierende Europameisterin aber noch Platz sechs. Für die WM ist sie aber auf Grund ihrer sonst konstant guten Leistungen nominiert. Neben der amtierenden Weltmeisterine Nicola Ströh (Hamburg) und der championatserfahrenen Ines Jückstock wurde Sylvie Barwig, Leistungsträgerin der Ingelsberger Gruppe, als Ersatz für die Weltreiterspiele im August in Aachen nominiert.
Bei den Herren siegte der amtierende Welt- und Europameister Kai Vorberg, allerdings nicht ganz so souverän wie erwartet. Für die WM zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Franzosen Matthias Lang ab, der in München auf Platz zwei kam. Überraschend stark der Oldenburger Gero Meyer, der erstmals auf dem Ingelsberger Pferd Arador startete und mit diesem eine sehr harmonische Einheit bildete. Platz vier und die Nominierung für die WM waren der Lohn. Ganz knapp ging die Entscheidung um den dritten WM-Starter aus. Tim-Randy Sia wurde in München sechster, nur fünf Hunderstel vor Dennis Peiler auf Platz sieben. Bei zwei sportlich gleichwertigen Kandidaten entschied sich der DOKR-Beirat nach einiger Beratung für Tim-Randy Sia.
Alle Ergebnisse findet ihr hier
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| Alles
hat einmal ein Ende - auch die Verfahren der FEI...
Kai
Vorberg bleibt Weltmeister. Eineinhalb Jahre nach der
WM wurde das Verfahren der FEI gegen Kai und Longenführerin
Kirsten Graf aufgrund von Verfahrensfehlern eingestellt.
In der Medikationsprobe seines Pferdes Picasso, die
anlässlich der Weltmeisterschaft in Stadl Paura
genommen worden war, waren Spuren der verbotenen Substanz
Betamethason festgestellt worden. |
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| Bondgirl
unterwegs - Anja Barwig in Dubai
Europameisterin
und Deutsche Meisterin – für Anja Barwig
hätte die Saison 2005 nicht besser laufen können.
Nichts konnte die sportlichen Erlebnisse des vergangenen
Jahres übertreffen. Bis im Dezember eine Einladung
aus Dubai kam. Die 21-jährige sollte beim höchstdotierten
Reitturnier der Welt in den Vereinigten Arabischen Emiraten
auftreten. Julia Scharf sprach mit Anja Barwig über
die Reise, Begegnungen mit dem FC Bayern und ein Abendessen
mit der Prinzessin von Jordanien.
Wie kam es dazu, dass man sich in Dubai
für Voltigieren interessiert?
Anja Barwig: Die „Al Maktoum Challenge“
ist das höchstdotierte Springreitturnier der Welt.
Im Rahmen dieses Wettkampfes wollte man alle weiteren
Pferdesportarten vorstellen. Ich wurde als Europameisterin
zusammen mit meinem Trainer Alexander Hartl dorthin
eingeladen. Wir sollten die Sparte Voltigieren dort
vertreten.
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Das
Turnier fand von Anfang Januar statt. Zu dieser
Zeit war auch der FC Bayern im Trainingslager
in Dubai. Bist du Fußballfan?
Anja Barwig: Also eigentlich schaue ich mir selten
Fußball an, aber dass die Bayern zu dieser
Zeit auch dort sein würden – davon
hatte ich gehört. Wir wussten bis zu unserer
Ankunft am Flughafen nicht, in welchem Hotel wir
wohnen würden. Als wir dann, wie die Fußballer
in den „Emirate Towers“ einquartiert
wurden, war das schon eine Überraschung.
Das
wäre der Traum eines jeden Fußballfans.
Sind dir Michael Ballack und Co mal über
den Weg gelaufen?
Anja Barwig: Ich hab sie fast nach jedem Training
gesehen. Die sind dann in ihren Trainingsklamotten
durch die Lobby gelaufen. Das erste Mal war das
schon toll. Aber dann merkt man schnell, dass
das ganz normale Sportler sind, wie wir eben auch.
Wie
war es für dich in Dubai deinen Sport zu
präsentieren?
Anja Barwig: Es war toll. Ich habe mit Kai Vorberg
zusammen voltigiert. Wir haben unsere Kür
unter dem Motto „James Bond“ gezeigt
– haben Kostüme und Musik darauf abgestimmt.
Das Publikum war begeistert. Man hatte dort erwartet,
dass Voltigieren ein Kindersport ist. Wir konnten
ihnen zeigen, dass es sich zu einem eigenständigen
Leistungssport entwickelt hat. |
Selbst
die Prinzessin soll begeistert gewesen sein.
Anja Barwig: Ja richtig. Auf ihren Wunsch hin gab es
die Show auf diesem Turnier. Haya Bint Al Hussein, Prinzessin
von Jordanien wollte den Arabern mal zeigen, dass man
mit Pferden mehr machen kann, als sie nur rennen zu
lassen. Die begeisterte Springreiterin, gab sogar einen
Empfang im Burj Al Arab, dem teuersten Hotel der Welt.
Nach dem Abendessen hat sie mich dann angesprochen.
„Jetzt weiß ich endlich, wie man am elegantesten
auf ein Pferd aufsteigt“. Ihr hat unser Programm
sehr gefallen.
Du
durftest in der Wüste auf einem Kamel reiten. Kannst
du dir vorstellen deine akrobatischen Figuren zwischen
zwei Höckern zu machen?
Anja Barwig: (lacht) Nein, auch wenn das Kamelreiten
bequemer ist, als es aussieht.
Aber mir ist mein Pferd immer noch am liebsten. Dubai
war eine tolle Reise, aber jetzt konzentriere ich mich
voll auf die Qualifikation für die Weltreiterspiele
in Aachen.
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| Anja
Barwig und Kai Vorberg sind Europameister 2005
Die
Deutschen Einzelvoltigierer haben bei den Europameisterschaften
in Italien die Goldmedaillen bei den Damen und Herren
gewonnen. Europameisterin wurde mit 8,158 Punkten Anja
Barwig (Herrsching) mit ihrem Pferd Magic Dream und
Longenführer Alexander Hartl. Bei den Herren sicherte
sich Kai Vorberg (Köln), nach seinem Weltmeistertitel
im vergangenen Jahr, mit einer Gesamtwertung von 8,429
Punkten auch den Titel bei den Europameisterschaften.
Er voltigierte in Verolanuova auf seinem Pferd Picasso
unter der Longenführung von Kirsten Graf. Den deutschen
Triumph vervollständigten Jan Bayer (Oldenburg)
und Gero Meyer (Hildesheim)mit Silber und Bronze. Bei
den Damen verpasste Ines Jückstock mit dem vierten
Platz und einer Wertung von 8,037 Punkten nur knapp
eine EM-Medaille. Die Greifensteinerin Annerose Dobler
(Kalinka/Angela Lueder) erreichte mit 7,549 Punkten
den zehnten Platz. Die Silbermedaille bei den Damen
holte sich Rikke Laumann Nielsen (DEN/8,061 Punkte)
vor der Österreicherin Sissy Jarz (8,042 Punkte).
Bei
den Gruppen gab es einen Überraschungssieger. In
einem Herzschlagfinale setzte sich das Team der Slowakei
gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich mit 7,648
Punkten die Goldmedaille. Der amtierende Weltmeister
VV Ingelsberg gewann bei den Seniorteams die Silbermedaille
(7,640 Punkte). Bronze ging an Österreich (7,577
Punkte). Für Deutschland voltigierten unter der
Longenführung von Alexander Hartl auf dem Pferd
Davidoff: Susanne Schmidt, Tim-Randy Sia, Sylvie Barwig,
Regina Burgmayr, Rebecca Kohn, Lena Möhring und
Caroline Ostermaier. Mit insgesamt sechs Medaillen war
Deutschland die erfolgreichste Nation bei den Europameisterschaften
in Italien.
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Vier
Dopingfälle - auch Voltigierpferd Picasso betroffen
In
der A-Probe des Pferdes Picasso (Voltigierer: Kai Vorberg
/ Köln) anlässlich der Weltmeisterschaften
der Voltigierer in österreichischen Stadl Paura
wurde das Vorhandensein der verbotenen Substanz Betamethason
festgestellt.
Auch
in der A-Probe des Pferdes Goldfever (Reiter: Ludger
Beerbaum / Riesenbeck) anlässlich der Olympischen
Spiele in Athen wurde das Vorhandensein der verbotenen
Substanz Betamethason festgestellt. In
der A-Probe des Pferdes Ringwood Cockatoo (Reiterin:
Bettina Hoy / Gatcombe/Rheine) wurde das Vorhandensein
der Substanz Hydroxy-Diphenhydramin, eines Abbaustoffes
der verbotenen Substanz Diphenhydramin festgestellt.
In der A-Probe des Pferdes Mary (Vierspännerfahrer:
Michael Freund / Dreieich) anlässlich der Weltmeisterschaften
der Vierspännerfahrer im ungarischen Kecskemet
wurde das Vorhandensein der verbotenen Substanz Valeriansäure
(Baldrian) festgestellt.
Kai Vorberg hat eine Erklärung für das Vorliegen
der positiven Probe: „Picasso ist vom Mannschaftstierarzt
Dr. Arnold Hülsey (Kerken) drei Wochen vor den
Weltmeisterschaften behandelt worden. Die Behandlung
war mit mir abgesprochen und extra so weit vor dem Championat
durchgeführt worden, um keinen problematischen
Fall zu produzieren. Der Mannschaftstierarzt hat mir
versichert, dass diese Behandlung völlig im Einklang
mit den nationalen und internationalen Bestimmungen
erfolgt ist."
Reinhard Wendt, Geschäftsführer des DOKR und
für den Turniersport zuständiges Vorstandsmitglied
der FN, in einer ersten Reaktion: „Ich
bin erschüttert. Jeder einzelne Fall ist eine Katastrophe.
Für das Zusammentreffen dieser vier Fälle
fehlen mir die Worte. Vor Schuldzuweisungen müssen
aber gründliche Recherchen und die Analysen der
B-Proben liegen. Die bisher vorliegenden Aussagen der
Sportler und der Mannschaftstierärzte geben uns
wichtige Hinweise. Alle vier Aktiven beteiligen sich
sehr offen an der Wahrheitsfindung. Nun folgt das vorgeschriebene
Verfahren, an dessen Ende für jeden einzelnen Fall
die vorbehaltlose Aufklärung und gegebenenfalls
notwendigen Konsequenzen stehen müssen."
Der für den 16. Oktober geplante „Olympia-Ball"
des DOKR, bei dem die deutschen Medaillengewinner der
diesjährigen internationalen Championate geehrte
werden sollten, wurde abgesagt. (fn-press)
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WM
2004 - 5.-8. August Stadl Paura
Die
Endergebnisse
Gruppe
Herren
Einzel
Damen
Einzel
Samstag:
Es könnte ein prima Finale werden...
die
Ergebnisse vom Samstag:
Gruppen
2. Pflicht:
1. Ingelsberg 7,121
2. St. Gallen 6,880
3. Coast Line 6,644
4. Italy 6,507
5. Aromer 6,500
alle
Ergebnisse
Herren
2. Pflicht
1. Kai Vorberg, 8,720
2. Matthias Lang 8,513
3. Jan Bayer 8,362
4. Tim-Randy Sia 8,188
5. Martin Arabat 8,115
6. Devon Maitozo 8,093
alle
Ergebnisse
Damen, nach der 1. Runde
1. Nicola Ströh 8,467
2. Rikke Laumann 8,385
3. Ines Jückstock 8,330
4. Maud Bousignac-Dumon 8,212
5. Anja Barwig 8,023
alle
Ergebnisse
Freitag:
Auch die Herren wollen Medaillen
Und
sind auf dem besten Weg dorthin! Nach dem ersten
Umlauf gibt es eine deutsche Doppelführung,
mit allerdings schon zwei Zehntel Vorsprung
für Kai Vorberg auf Jan Bayer. Titelverteidiger
Matthias Lang folgt auf Platz drei. Tim-Randy
Sia ist fünfter.
1.
Kai Vorberg 8,749 (Kür 9,044)
2. Jan Bayer 8,512 ( 8,844)
3. Matthias Lang (FRA) 8,487 (8,864)
4. Martin Arabat (ESP) 8,216 (8,568)
5. Tim-Randy Sia 8,0156 (8,284)
6. Martin Necela (SVK) 8,056 (8,116)
alle Ergebnisse
Donnerstag:
Ölt schon mal die Stimmbänder
Alle
Fans die noch nach Stadl fahren können
sich jetzt schon mal warm singen. Im Voltiforum
(www.voltiforum.de) unter WM-Forum gibt es zu
jedem deutschen Starter den passenden Schlachtruf.
Sensationell!!!!!
Wer
richtig zeitnah mitfiebern will, der sollte
öfter mal in das Gästebuch der österreichischen
Voltigierhomepage www.voltigieren.at
schauen, denn da gibt es im Gästebuch Live-Einträge
von den anscheinend vernetzten netten Menschen
der Musikstelle der WM. Und auch im Voltiforum
(www.voltiforum.de)
wird inzwischen fast mit dem Auslaufen die Wertnote
übermittelt!
Toller
Start für das Deutsche Team
Sowohl
im Einzel der Damen als auch bei den Gruppen
liegen die deutschen Starter nach der ersten
Pflicht in Führung. Der VV Ingelsberg wurde
seiner Favoritenrolle gerecht und führt
mit der Wertnote 7,005 vor der Schweiz (6,649),
die auf einem Ersatzpferd starten müssen
und den USA (6,450). Alle fünf Richter
hatten Alex Hartl und seine Mannschaft mehr
oder weniger klar vorn gesehen. Team Austria
mit ihrer Longenführerin Silke Bartel (Pfaffenhofen)
liegt auf Platz sechs.
Den Auftakt machten allerdings die Einzelvoltigiererinnen.
Es
führt Ines Jückstock (8,345), vor
Rikke Laumann (Dänemark, 8,250) und Nicola
Ströh (8,120). Anja Barwig liegt bei ihrer
WM-Premiere als Einzelvoltigiererin mit der
Wertnote 7,638 auf einem tollen fünften
Platz.
alle
Ergebnisse
Da
müssen die Herren morgen erst mal nachlegen...
Mittwoch:
Bayern ist stark vertreten
Neben
der Gruppe des VV Ingelsberg, die für Deutschland
im Gruppenwettbewerb an den Start geht, sind
noch einige andere "Bayern" bei der
WM vertreten. Alle Hände voll zu tun haben
wird Dr. Alexander Didczuhn als Chef-Steward.
Für den Reitrichter aus München ist
dieses Voltigierchampionat Neuland.
Rosi Haenchen hat als Mitglied des Schiedsgerichts
hoffentlich nur sehr wenig zu tun und kann sich
ganz aufs Daumen drücken konzentrieren.
Genau wie die viele bayerischen Schlachtenbummler,
die spätestens am Wochenende gen Süden
fahren.
Übrigens
gehen nur 10 Teams an den Start. Da war das
CVI in München deutlich besser besetzt!
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Sonntag:
Ein sensationelles Finale Das
gab es seit 1996 nicht mehr: Bei den Weltmeisterschaften
der Voltigierer im österreichischen Stadl
Paura gingen alle drei Goldmedaillen nach Deutschland.Goldmedaille
für Ingelsberg in der Gruppe, Gold für
Einzelvoltigiererin Nicola Ströh und Gold
auch für Kai Vorberg bei den Herren, dazu
Bronze für Ines Jückstock und Jan Bayer,
dazu zwei Mal Platz fünf für Tim-Randy
Sia und Anja Barwig. Besser gehts wohl kaum noch... Nicola
Ströh neue Weltmeisterin
Neue
Weltmeisterin bei den Damen ist Nicola Ströh.
Sie tritt damit in die Fußstapfen von Nadia
Zülow, die sich drei Mal in Folge den Titel
holte und im vergangenen Jahr ihren Rücktritt
bekannt gab. Mit dem Kürsieg in beiden Durchgängen
und der Gesamtnote 8,513 setzte sich die 23-jährige
Hamburgerin, die von Sven Henze auf Centuro vorgestellt
wurde, gegen Konkurrentinnen aus 19 Nationen durch.
Die Silbermedaille sicherte sich Rikke Laumann
aus Dänemark mit der Endnote 8,451. Ines
Jückstock, in diesem Jahr Siegerin der CVI
in Saumur/FRA und München, wurde wie schon
vor zwei Jahren in Jerez de la Frontera Dritte.
Vorgestellt wurde sie von ihrer Schwester Ruth
auf Westpoint (Endnote 8,290). Die dritte Deutsche,
Anja Barwig, belegte bei ihrer WM-Premiere als
Einzelvoltigiererin, Platz fünf (Endnote
8,004) hinter der Französin Maud Bousignac-Dumon
(Endnote 8,179). Gold
für den VV Ingelsberg
Anja
Barwig startete mit Magic Dream, longiert von
Alexander Hartl. Letzterer, früher selbst
erfolgreicher Einzelvoltigierer, fuhr von diesen
WM außerdem mit einer Goldmedaille nach
Hause. Seine Gruppe, die Mannschaft des VV Ingelsberg,
wurde bei dieser WM zum zweiten Mal nach 2000
„vergoldet“. Mit Ausnahme eines bangen
Moments zum WM-Auftakt bei der Verfassungsprüfung,
bei der Gruppenpferd Davidoff zuerst in die Holding
Box und dann ein zweites Mal vortraben musste,
brauchten die Bayern keinen Moment um ihre Vormachtstellung
zu bangen. Mit der Gesamtnote 8,014 setzte sich
die deutsche Mannschaft mit einem Riesenvorsprung
gegen den „Dauerkonkurrenten“ Schweiz
(Endnote 7,471) durch. Die Bronzemedaille holte
sich das Team aus den USA (Endnote 7,205).
Kai Vorberg „entthront“ Matthias Lang
Erstmals
wieder seit Christoph Lensing 1996, gibt es einen
deutschen Weltmeister der Einzelvoltigierer. Mit
der Endnote 8,793 siegte Kai Vorberg aus Köln
(vorgestellt von Kirsten Graf auf Picasso), Fünfter
bei WM in Jerez de la Frontera und Dritter bei
den EM 2003, vor Titelverteidiger Matthias Lang
aus Frankreich. Der zweifache Weltmeister, der
im vergangenen Jahr seinen Rücktritt bekannt
gegeben und dann überraschend beim CVI München
ein Comeback gestartete hatte, holte mit der Entnote
8,617 Silber. Die Bronzemedaille ging –
wie bei den Damen – nach Deutschland, an
Jan Bayer, vorgestellt von Sven Henze auf Aladin
(Endnote 8,537). Und auch mit der letzten Platzierung
zogen die Herren mit den Damen gleich. Hier war
es Tim-Randy Sia aus Osnabrück (vorgestellt
von Elke Lensing auf Belmondo), der hinter dem
Spanier Martin Arabat (8,269) auf dem fünften
Platz landete (Endnote 8,249). fn-press |
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Das
CVI in der Presse

Süddeutsche
Zeitung Münchener Sport |

Münchener Merkur
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Ingelsberg
1 und Anja Barwig fahren zur WM
Im
Anschluss an das internationale Voltigierturnier in
München nominierte der Disziplinbeirat Voltigieren
des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei folgende
Einzelvoltigierer und -voltigiererinnen für den
Start bei den Weltmeisterschaften in Stadl Paura/Österreich
(5. bis 8. August): Jan Bayer (Oldenburg), Anja Barwig
(Herrsching), Ines Jückstock (Hamburg), Tim Randy
Sia (Osnabrück), Nicola Ströh (Hamburg) sowie
Kai Vorberg (Köln). Reservisten sind Annerose Dobler
(Greifenstein) und Kai Sieben (Mainz) unter Vorbehalt
seiner gesundheitlichen Einsatzfähigkeit. Für
den Gruppenwettbewerb wurde bereits nach Bundessichtung
im Mai die Mannschaft des VV Ingelsberg benannt.

Ingelsberg:
nicht nur im Voltigieren spitze, auch bei der
Verpflegung weltklasse!
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Da
kommt keiner ohne Gesichtskontrolle vorbei
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Keine
Angst, wir haben uns nicht verletzt |
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VV
Ingelsberg gewinnt Vaulting-Masters 2004
Die
Generalprobe für die Weltmeisterschaften in drei
Wochen ist für die Deutschen Voltigierer hundertprozentig
geglückt. Beim Vaulting-World-Cup in München-Riem
sicherten sich die deutschen Starter in allen drei
Wettbewerben den Sieg, im Einzelvoltigieren der Herren
gab es sogar einen dreifach Erfolg.
Der VV Ingelsberg wurde seiner Favoritenrolle bei
den Gruppen vollauf gerecht. Die Gruppe von Trainer
Alexander Hartl siegte auf ihrem Pferd Davidoff überlegen
mit einem halben Punkt Vorsprung vor dem Horse Fitform
Team Essen und der Gruppe aus Lütisburg/Schweiz.
Ines Jückstock (Hoisbüttel) sicherte sich
auf ihrem Pferd Westpoint den Sieg
bei den Damen, vor der Schwedin Rikke Laumann Nielson
und Nicola Ströh aus Hamburg.
Nach einem völlig verpatzten ersten Durchgang
kämpfte sich Anja Barwig vom VV Ingelsberg noch
auf den vierten Platz vor und sicherte sich damit
ihr WM-Ticket.
Bei den Herren wurde bis zur letzten Kür um die
Podestplätze gekämpft und am Ende hatte
Tim-Randy Sia auf Belmondo die Nase vorn. Er verwies
Kai Vorberg (Köln) und Jan Bayer (Oldenburg)
auf die Plätze. Der amtierende Welt- und Europameister
Matthias Lang aus Frankreich kam nach Problemen mit
seinem Pferd nur auf Platz zwölf.
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| Offene
Europameisterschaften 2003 in Saumur
Titel
für Mainz-Laubenheim und Nadia Zülow
Ein
Stück Voltigiergeschichte schrieb Nadia Zülow
im französischen Saumur. Nach drei Weltmeistertiteln
sicherte sich die 26-jährige Sportstudentin nun
auch den dritten Titel bei einem Europachampionat. Silber
und Bronze gab es in der Herrenkonkurrenz, für
den Deutschen Meister Jan Bayer beziehungsweise Kai
Vorberg. Und bei den Gruppen konnte sich die deutsche
Mannschaft des Reitvereins Mainz-Laubenheim in einem
spannenden Duell gegen den „Dauerkonkurrenten“
Schweiz durchsetzen und ihrem Welt- nun auch den Europameistertitel
hinzufügen. „Mit vier Medaillen sind wir
sehr zufrieden, die Aktiven haben hier alle sehr guten
Sport gezeigt und die Leistungsdichte wird im vorderen
Feld immer dichter. Das macht die Sache wieder ein bisschen
spannender. Die anderen Nationen holen immer mehr auf
und lernen auch dazu“, zog Ulla Ramge (Schwerte)
die Bilanz nach ihrem ersten Championatseinsatz als
Bundestrainerin. Bereits
zum zweiten Mal nach 1995 war Saumur Austragungsort
der Voltigier-Europameisterschaften. Voltigierer aus
18 Nationen nahmen an den Titelkämpfen in der 200
Jahre alten Reithalle des Militärs, im Stadtzentrum
von Saumur, teil. Zehn Nationen hatten eine Gruppe entsandt.
Im Einzelvoltigieren gingen 38 Damen, darunter erstmals
eine Voltigiererin aus Norwegen, und 24 Herren an den
Start. Da es sich um „offene“ Europameisterschaften
handelte, waren auch Voltigierer aus Übersee -
aus USA, Argentinien und Australien - am Start.
In
der Damenkonkurrenz führte an Nadia Zülow
kein Weg vorbei. Von Anfang an setzte sich die deutsche
„Volti-Queen“ an die Spitze des Feldes,
auch wenn die erste Kür nicht ganz programmgemäß
lief und einige Improvisation erfordert hatte. „Ich
würde gerne einmal bei einem Championat in beiden
Durchgängen die gleiche Kür machen, aber das
klappt nie“, bedauerte sie. In der Finalkür
voltigierte sie dann mit einer Leichtigkeit und Souveränität,
die nicht zu überbieten war. Dafür zogen die
Richter die Kürnote 9,120. Einziger Wermutstropfen:
Auf das eigens für das Championat und diese Kür
entworfene und genähte Kürtrikot musste Nadia
Zülow verzichten, da das Richtergremium dieses
als „nicht sportgerecht“ abgelehnt hatten.
Hätte sie es trotzdem getragen, hätte sie
eine Disqualifikation riskiert. Den Titel der Vizemeisterin
sicherte sich wie schon bei den Weltmeisterschaften
die Dänin Rikke Laumann Nielsen, die Bronzemedaille
ging an die Französin Maud Bousignac-Dumont. Nicola
Ströh, vorgestellt von Kirsten Graf auf Kolumbus,
landete auf dem vierten Platz der EM-Wertung. Ines Jückstock,
im vergangenen Jahr Dritte bei den WM in Spanien, zeigte
zwei gute Pflichtdurchgänge, in der ersten Kür
allerdings lief es nicht ganz „rund“. „Bei
dieser Leistungsdichte beim Championat kann sich das
keiner erlauben“, sagte dazu Andrea Schirmacher.
Insgesamt belegte Ines Jückstock, die von ihrer
Schwester Ruth Jückstock auf Westpoint vorgestellt
wurde, Platz fünf der EM-Wertung.
Die
Herrenkonkurrenz begann schlecht aus deutscher Sicht:
Avalon, das Pferd von Tim-Randy Sia, kam nicht durch
die Verfassungsprüfung. Da Sia zu wenig Zeit blieb,
um sich möglicherweise auf eines der anderen deutschen
Voltigierpferde einzustellen, entschieden Ulla Ramge
und Andrea Schirmacher gemeinsam mit allen Beteiligten,
Ersatzmann Kay Sieben einzusetzen. Nach zwei guten Pflichtleistungen
hatte der Mannschaftsweltmeister von 2002 allerdings
Pech in der zweiten Kür, verpatzte seinen Flic-Flac-Abgang
und musste, da die Kürzeit zu Ende war, das Pferd
ohne wertbaren Kürabgang verlassen. Das kostete
wertvolle Punkte. Am Ende landete er auf Platz sieben.
Für den neuen Vize-Europameister Jan Bayer schloss
sich in Saumur ein Kreis. Schon einmal war hier am Start
- 1995 als EM-Ersatzvoltigierer im internationalen Rahmenwettbewerb
– und wurde ebenfalls Zweiter. Seither sind acht
Jahre vergangen, in denen er sich leistungsmäßig
deutlich weiter entwickelt hat. Vor allem ist ihm gelungen,
seine Nervosität in den Griff zu bekommen. „Ich
habe mit Sven Henze und Aladin zwei, auf die mich immer
verlassen kann. Da kann ich frei voltigieren und brauche
mich nur auf meine Übungen zu konzentrieren“,
begründete Bayer seinen Erfolg. „In diesem
Jahr lief einfach alles gut, nach der Pflicht war ich
vorn und musste nicht wie sonst oft in der Kür
aufholen. So konnte ich ganz locker in die Kür
gehen. Die Arena in Saumur hat mich einfach beflügelt.
Dies ist meine erste Medaille bei einem Championat und
darüber freue ich mich natürlich ganz besonders.“
Die Goldmedaille ging an den amtierenden Weltmeister
und Titelverteidiger Matthias Lang aus Frankreich, der
damit das Ende seiner Voltigierkarriere ankündigte.
Eine Kür zu Filmmusiken („Der mit dem Wolf
tanzt“) präsentierte Kai Vorberg, vorgestellt
von Kirsten Graf auf Picasso, und sicherte sich dank
Ausdrucksstärke und Ausstrahlung die Bronzemedaille.
Bis
zum letzten Kürabgang um ihre Goldmedaille kämpfen
musste die deutsche Mannschaft aus Mainz-Laubenheim.
Denn bereits im ersten Durchgang erzielte die Konkurrenz
aus der Schweiz in der Pflicht die bessere Note. Allerdings
konnten die Laubenheimer diesen Rückstand in der
Kür aufholen - trotz eines Absturzes. Souverän
überspielte die Gruppe den fehlenden Kürblock,
um dann wieder im Rhythmus ihrer Musik die Kür
zu beenden. Die Schweizer Gruppe vom SC St. Gallen verringerte
diesen Vorsprung jedoch im zweiten Pflichtdurchgang
wieder, und so musste die Entscheidung in der letzten
Kür fallen. Hier bewiesen die Laubenheimer ungeheure
Nervenstärke und Souveränität und zogen
ihre Kür, ein Gemeinschaftsprodukt von Longenführerin
Hanne Strübel, der Gruppe und Ex-Europameister
Thomas Föcking, fehlerlos durch. Als die Mannschaft
am Ende dann ganz oben auf dem Treppchen stand –
vor den Gruppen aus der Schweiz und Polen, war die Mainzer
Longenführerin froh, nochmals zum Championat gefahren
zu sein. „Zu Saisonbeginn hatte ich mir vorgenommen,
meine eigene Reiterei mehr in den Vordergrund zu stellen,
und bin auf eigenen Wunsch aus dem Bundeskader ausgeschieden“,
berichtete die ambitionierte Reiterin, die begeistert
mit ihren Haflingern unterwegs ist. „Nach den
guten Leistungen bei der Bundessichtung, beim Preis
der Besten in Wiesbaden und beim CVI Stadl Paura wurde
unsere Gruppe dann aber für Saumur nominiert. Und
darüber haben wir uns doch sehr gefreut und nochmals
hart trainiert“, blickte sie auf das letzte halbe
Jahr zurück. Maßgeblichen Anteil am Laubenheimer
Erfolg hatte auch der 19-jährige Wallach Wanderer,
der in Saumur wie am Schnürchen galoppierte und
damit seinen Beitrag zur Goldmedaille leistete. Bereits
1995 verhalf er in Saumur der heutigen Physiotherapeutin
der Voltigierer, Tanja Föcking, geborene Benedetto,
zur Goldmedaille und Ines Jückstock zur Bronzemedaille.
fn-aktuell
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WM
2002 Jerez
Einzel
Damen Endergebnis:
1. Nadia Zülow GER 8,835
2. Rikke Laumann DEN 8,555
3. Ines Jückstock GER 8,450
4. Nicola Ströh GER 8,424
5. Maud Bousignac FRA 8,409
6.Tristyn Lowe AUS 8,352
7. Eva Dravecka SVK 8,311
8. Pamela Geisler USA 8,209
9. Jacqueline Helm AUT 8,018
10. Charlotte Slagelse DEN 7,992
11. Bettina Egli SUI 7,967
12.Pernilla Lundblad SWE 7,934
13. Flavia Themudo BRA 7,921
14. Sabrina Mettler SUI 7,841
15. Samantha Smith USA 7,811
Einzel
Herren Endergebnis:
1. Matthias Lang FRA 8,973
2. Gero Meyer GER 8,771
3. Devon Maitozo USA 8,612
4. Jan Bayer GER 8,527
5. Kai Vorberg GER 8,413
6. Petr Eim CZE 8,398
7. Jakob Espesen DEN 8,214
8. Martin Necela SVK 8,203
9. Jakub Dujicek CZE 8,142
10. Patric Looser SUI 8,070
11. Ladislav Majdlen SVK 7,991
12. Daniel Carlsson SWE 7,944
13. Adam Suslowski POL 7,839
14. Dimitri Suhner SUI 7,785
15. Eric Martonovich USA 7,772
Gruppen
Endergebnis:
1.Deutschland
8,199
2. Schweiz 8,042
3. Schweden 7,821
4. Slowakei 7,755
5. USA 7,599
6. Tschechische Republik 7,539
7. Polen 7,386
8. Italien 7,091
9. Brasilien 7,061
10. Dänemark 6,978
11. Großbritannien 6,720
12. Niederlande 6,658 |
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