Lehrgänge
Trainerfortbildungen

 
 
   

 

Turnhallenlehrgang / Workshop-Tag
am Samstag 24. März 2012 für Voltigiergruppen


Veranstalter: RFV Neustadt b. Coburg
Frankenhalle Neustadt b. Coburg
Kontakt: bernd-wera.wolniczak(at)t-online.de oder unter 0175-8912117

Einen etwas anderen Lehrgang wollten wir uns für 2012 einfallen lassen. Gesagt, getan…
Geplant ist ein ‚Workshop-Tag’ an dem wir euch eine Vielfalt an Workshops / Kurs anbieten möchten, damit
ihr euch mal etwas anders für unseren Voltigiersport fit machen / halten könnt, dabei vielleicht auch Neues
kennen lernt und hoffentlich auch viel Spaß dabei haben werdet.
Für die verschiedenen Workshops / Kurse muss sich nicht immer die ganze Gruppe anmelden, jeder einzelne
Volti kann sich in die unterschiedlichsten Workshops / Kurse eintragen. Natürlich sind auch Einzel- und
Doppelvoltigierer herzlich willkommen.
Die Abfrage, wer an welchem Workshop teilnehmen möchte, erfolgt dann über ein Anmeldeformular welches
ihr von uns zugeschickt bekommt.
In Planung sind: Akrobatik, Tao Bo, Koordination, Ringen und Raufen, Bodybalance mit Yoga, Pilates und Tai Chi, Zumba, Ballett, Turnen, Volti-Änderungen 2012 (bei Bedarf!)
(Änderungen der Workshops/ Kurse vorbehalten)

Wenn ihr Interesse habt, dann setzt euch einfach mit uns in Verbindung. Wir freuen uns auf euch!

Kosten:
Die Kosten richten sich nach der Teilnehmerzahl. Abrechnung erfolgt pro Person, je Kurs.
Natürlich würden wir uns auch sehr freuen, wenn ihr zu unserem Holzpferdeturnier kommen/bleiben würdet.
Übernachtung ist auch diesmal in der Turnhalle möglich.

   
   
   

 

Seminar mit Dr. Gerd Heuschmann:
17.3.2012 Pferdegerechtes Voltigieren.

Theorie und Praxis - Schwerpunkt Rückentätigkeit:
Anatomie und neuste biomechanischen Erkenntnisse, praktische Umsetzung  beim Voltigierpferd
für alle Ausbilder, Longenführer, Trainer, Reiter und Reitlehrer von Voltigierpferden und allgemein interessierte Pferdeausbilder

Tagesseminar in Utting am Ammersee: 
38,- Euro pro Person (Gruppenrabatt ab 4 Personen 35,- Euro pP.)

Ablauf (vorläufig): 
Vormittag: Theorievortrag  I  Mittagessen (nicht im Preis)  I 
Nachmittag: praktische Arbeit unterm Sattel und an der Longe. 
Keine anatomischen Vorkenntnisse notwendig!

Anmeldung und Information:
unter seminare@vvfischen.de bis 17.2.2012 
(bitte rechtzeitig anmelden, da von der Teilnehmerzahl 
abhängt  das Seminar stattfindet)
Mehr über Dr. Gerd Heuschmann: www.gerdheuschmann.de

hier gibt's den Flyer zum Runterladen

   
   
   

Übungsleiter-Verlängerung
Lehrgang in Franken 11./12.2.2012

Programm
Samstag, 11.02.12

10.00 – 10.30 Begrüßung und Allgemeines Annette Müller-Kaler

10.30 – 12.00 Schulung von Abgängen und Landetraining, Annette Müller-Kaler und Sonja Hering, Physioth. - Turnhalle

12.00 – 13.00 Mittagspause

13.00 – 17.30 Schulung von Abgängen und Landetraining, Annette Müller-Kaler und Sonja Hering - Turnhalle

Sonntag, 12.02.12

09.30 – 12.00 Infoblock Brigitte Ellinger, Neuerungen für 2012, Invest - Lehrsaal

12.00 – 13.00 Mittagspause

13.00 – 16.30 Gesundheits- und Wellnessprogramm für Pferde, Alice Hönigschmid - Lehrsaal und Reithalle

16.30 – 17.00 Schlußbesprechung Brigitte Ellinger, Wünsche und Anregungen - Lehrsaal

- Änderungen vorbehalten -

Ameldungen für den Lehrgang über den BRFV.

Verpflegung/Übernachtung:

Es besteht die Möglichkeit, ein Mittagessen vor Ort einzunehmen. Verbindliche Anmeldung bis 25.01.2012 bei Gerhard Pfiffer, voltigierbeauftragte-franken(at)t-online.de.

Außerdem besteht die Möglichkeit auf Matratzen im Klassenzimmer zu übernachten. (Betttuch und Schlafsack/Kissen bitte mitbringen). Übernachtung incl. Abendessen und Frühstück 15,-€.

Anmeldung ebenfalls bis 25.01.2012 bei Gerhard Pfiffer. Weitere Übernachtungsmöglichkeiten unter www.schwarzach-main.de; www.dettelbach.de; www.sommerach.de; www.volkach.de

Wegbeschreibung:

A 3 Ausfahrt Kitzingen / Schwarzach, weiter Richtung Volkach, die B 22 auf einer großen Überführung überqueren und die nächste Abfahrt rechts abbiegen. Weiter Richtung Münsterschwarzach, an der T-Kreuzung dann links abbiegen, nach ca. 150 m rechts Richtung Sportstätte abbiegen, durch das Wohngebiet geradeaus durchfahren, bis die Häuser aufhören, dann an der Kreuzung rechts Richtung Sportstätte, geradeaus, rechts am Sportgelände einen Parkplatz suchen.

   
   
   

 

Bad Boll 2012
Zukunft des Voltigierens: Neues wagen, Bewährtes entwickeln

Vom 17. bis 19. Februar 2012 ist es wieder so weit:. Dann lädt der Voltigierzirkel gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern zur Voltigiertagung in Bad Boll ein.

Die Themen der 6. Voltigiertagung 2012 in Bad Boll von „Lehrmittelkoffer Ethik“ bis „Der moderne Voltigiertrainer“
zeigen, dass dieser Sport gut aufgestellt ist und bieten Aktiven und Verantwortlichen interessante Ein- und Ausblicke auf aktuelle Entwicklungen im Voltigiersport.

Einzelheiten zum Programm und detaillierte Informatione findet ihr hier.

   
   
   

Schuften in den Ferien - Trainer B Breitensport Voltigieren

Freitag, 31.07.2010, ganz Bayern hat Ferien. Ganz Bayern? Nein! Eine kleine Truppe unbeugsamer Trainer B Breitensport-Aspiranten widersetzt sich der prüfungsfreien Zeit und stellt sich mutig den Anforderungen ihrer Prüfungskommission, bestehend aus Silvia Gern und Ulrike Rieder.

Sie haben den sinnflutartigen Regengüssen, der lähmenden Kälte und der sengenden Hitze getrotzt, widerstanden Ablenkungen wie einer parallel zu uns trainierenden Ingelsberg I oder einem sich aufdrängenden Nickerchen. Und auch verletzte Wirbel oder Schultern, Rheuma, aufgerissene Knie und Erkältungen hielten sie nicht davon ab, sich immer und immer wieder auf den Bock zu schwingen, in der Turnhalle die neusten Spiele, Falltechniken und Turnübungen zu lernen, und alles Weitere für ihre Schüler auszuprobieren. Eine Woche lang trafen alle jeden Morgen mehr oder weniger pünktlich (der Stau ist morgens auch wirklich ekelhaft) im oberen Lehrsaal der neuen Reithalle in München-Riem ein, ließen die Köpfe rauchen, arbeiteten Lehrproben aus, hospitierten ohne Ende und sogen alles auf was ihre Referentinnen (und der eine Referent) ihnen erklärten. So gut vorbereitet war es dann auch nicht verwunderlich, dass alle ihre Prüfung ohne Probleme meisterten.

Ein großer Dank geht dafür an unsere Referenten Heidi „Lieselotte“ Auerhammer, Tessa Lubben, Susi Schmidt, Petra Niemeyer und Holger Niebuhr, unsere Lehrgangsleitung Brigitte Ellinger, unsere Prüfer Frau Gern und Frau Rieder, den BRFV, der den Lehrgang trotz der geringen Anmeldungen abgehalten hat, den VV Ingelsberg, bei dem wir den Unterricht beobachten durften und von dem wir - dank Jenny - Kinder für die Lehrprobe bekommen haben, den RVV München Daglfing, von dem wir über Vroni Holzpferde, Unterrichtsmaterialien und unser Voltigierpferd „Anderl“ für die Lehrprobe bereitgestellt bekommen haben und alle anderen die zum Gelingen dieser Prüfung beigetragen haben. Danke!
Und jetzt hat wirklich ganz Bayern Ferien ;)
Vroni Engl

   
   
   

Aus 16 rauchenden Köpfen werden neue Trainer C

Zwölf der Teilnehmer aus dem Grundlehrgang und vier Teilnehmerinnen des vorjährigen Grundlehrgangs verbrachten ihre Osterferien in München-Riem zur letzten Etappe des Trainer C. Lehrgangsleiterin Alice Hönigschmid verbreitete gekonnt Aufbruchstimmung, sodass der erste theoretische Teil – motorische Fähigkeiten, Anatomie, Physiologie und Bewegungslehre, sowie Einsatzmöglichkeiten der WBO – die Gruppe noch nicht allzu sehr forderte.
Rasanter war dann schon das Longieren der Pferde mit Verena Rosenkranz....
Die folgenden zwei Tage ging es für jeweils vier Stunden zur Praxis in die Halle. Jeder durfte einige der für die Prüfung eingeteilten Pferde longieren und dabei deren ungeahnte Möglichkeiten entdecken: Zulegen lassen und Ermuntern zu fleißiger Arbeit können auch Pferde den Menschen, sobald eine Voltigierpeitsche erscheint und die sichere Begrenzung eines Longierplatzes kann auch aus Helfern bestehen, die dem Tier klar machen, dass Longenführer nicht durch die Halle gezerrt werden. Langweilig konnte uns jedenfalls nicht werden und die Ratschläge und Tipps von Verena, die sich jedem Einzelnen zuwandte, waren wie immer unbezahlbar. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle!

Unsere Mittagspausen konnten wir Gott sei Dank meist draußen auf der schönen Anlage verbringen, dank des sonnigen Wetters. Die Stimmung in der Gruppe war durchgehend sehr gut; alle waren hilfsbereit und es gab keine „Cliquenwirtschaft“, egal wer sich woher schon kannte - toll!
Trotzdem war das Osterwochenende für viele der – mittlerweile leicht angeschlagenen – Mitstreiter die willkommene Gelegenheit durchzuschnaufen und Familie und Freunde daheim zu besuchen.
Zum Endspurt warteten noch zwei Tage praktische Lehrproben mit Voltigiergruppen auf uns, die von den Vereinen Daglfing und Weilheim-Waitzacker anreisten. Ein dickes Dankeschön an Euch, eure tollen Kinder und Pferde und die Zeit, die Ihr aufgewendet habt! Ihr habt uns super geholfen!

In den Bereichen Haltung, Fütterung, Veterinärkunde, Voltigierlehre, Longierlehre, praktischem Longieren sowie praktischer Unterrichtserteilung in Reithalle und Turnhalle wurde geprüft und nach einer spannenden Beratungspause der Prüferinnen - bei stimmungsvollem Platzregen und zuckenden Blitzen –hieß es für alle: geschafft!

Bettina Johann zur Rocklage

   
   
   

Trainer C Grundlehrgang erfolgreich überstanden

Ausgerechnet über Fasching fand auf der Olympia-Reitanlage der Trainer C Grundlehrgang statt. Nachdem sich am Freitagnachmittag alle 18 Teilnehmer mehr oder weniger pünktlich eingefunden hatten, begann nach einer kurzen Vorstellungsrunde der theoretische Unterricht mit Dr. Ira Noss und später Regina Wassermann als Referentinnen.

Am Samstag ging es mit jeder Menge Theorie weiter. Nachdem wir vormittags alles zur Voltigierübungsstunde und der Organisation des Sports ausführlich besprochen hatten, brachten uns nach der Mittagspause Verena Rosenkranz und Angela Stich die Longier- und Voltigierlehre, mit Hauptaugenmerk auf dem A-Programm, näher. Wegen organisatorischer Probleme musste die anschauliche Demonstration der Haupt-kriterien von Pflicht und Kür am Holzpferd leider entfallen.

Der Sonntag startete mit der, nach zwei Tagen im Lehrsaal, nun lang ersehnten Praxis. Aufgrund eines offenbar vorangegangenen Stehtags war anfangs die konzentrierte (und vor allem kontrollierte) Arbeit mir den Pferden nur teilweise möglich. Pferdehaltung, Fütterung und Veterinärkunde stand ebenso auf dem Lehrplan wie eine Einheit in der Turnhalle wo wir viele neue und lustige Ideen austauschten und uns auf die bevorstehende Lehreignung vorbereiteten.

Am Dienstag wurde es schließlich ernst. Nach Longieren, schriftliche Prüfung und Lehrprobe hatten Constanze Graf, Maria Baumann, Simone Maak, Natascha Niggl, Constanze Heintz, Catherine Campbell, Sabine Strohmayer, Kathrin Böhm, Silke Klas-Kletz, Manuela Rappolder, Bettina Johann zur Rocklage, Peggy Stumpf, Maria Ammann, Magdalena Ziegelmeier, Fabian Berger, Angelika Heinl und Dorothée Völker ihre Prüfung zum Trainerassistenten bzw. Trainer C Grundlehrgang erfolgreich bestanden.

Zum Schluss noch ein Dankeschön an die Lehrgangsleitung Regina Wassermann, dass sie trotz langem Fahrtweg und Berufstätigkeit uns so oft wie möglich zur Seite gestanden hat. Ein großer Dank gilt auch den Referenten, die sich Zeit genommen haben uns auf die Prüfung vorzubereiten, und den Prüferinnen Silvia Gern und Brigitte Ellinger, die auf alle Rückfragen geduldig eingegangen sind.
Danke Constanze, dass du als Lehrgangssprecherin alles so gut für uns organisiert hast. Und nicht zu vergessen, danke an das griechische Restaurant Poseidon, das oftmals mit gutem Essen, Flexibilität und freundlicher Bewirtung für uns da war.

Angelika Heinl

   
   
   

"Voltigierer sind Koordinationsweltmeister

Bundesausbildertagung Voltigieren in Alt-Leiningen

Voltigieren mit Herz und Verstand - unter diesem Motto haben sich 140 Voltigiertrainer bei der Bundesausbildertagung auf der rheinland-pfälzischen Burg-Jugendherberge Altleiningen mit „Training von Kindern und Jugendlichen“ und „Gesunderhaltung, Training und Finanzierung von Voltigierpferden im Vereinsbetrieb“ auseinandergesetzt. Fachkompetente Referenten erlebten diskussionsfreudige und offene Teilnehmer. Das Ergebnis der Tagung lautete: Voltigieren stellt als hochkomplexer Sport außergewöhnliche Ansprüche an die Fähigkeiten seiner Trainer. Als kompetente Pferde-Sportler, als Sportlehrer, Gruppenleiter und Pädagogen haben Voltigiertrainer ein Anforderungsprofil, das sie selbstbewusst und zielgerichtet im Verein zu vertreten haben.
Zum zentralen Thema des Trainings mit Kindern und Jugendlichen referierte Prof. Dr. Jürgen Weineck, praktisch orientierter Sportwissenschaftler von der Universität Erlangen. Er begeisterte sich für die außergewöhnlichen Anforderungen des Voltigiersports: „Eure Sportler sind Koordinations-Weltmeister!“ Anhand zahlreicher Videobeispiele zeigte er die Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten „von der Geburt bis zum Erwachsenen“. Hierbei betonte er die Verantwortung der Eltern für die Förderung der Bewegungsfertigkeiten ihrer Kinder. Das Pferd als starkes Motiv für Bewegungslernen erleichtere Voltigiertrainern ihre Arbeit und hole die Kinder aus der Reserve.
In einem Exkurs über die Bedeutung des demokratisch-partnerschaftlichen Unterrichtsstils, gerade für den Team-Sport Voltigieren, arbeitete Antonius Kröger, Sonderschullehrer und langjähriger Mentor des heilpädagogischen Voltigierens, die besonderen Aufgaben und Herausforderungen von Voltigiertrainern als Pädagogen heraus. Gerade zu Zeiten verstärkter Orientierungsprobleme würden die Verlässlichkeit der Gruppenleiter, die Gültigkeit einer überschaubaren Anzahl von Regeln und deren konsequente Einhaltung gefordert. Aber auch die Kommunikation und Wärme in einer funktionierenden Gruppe seien für viele Jugendliche eine Art Wegweiser. Hier werden soziale Rollen eingeübt und Zuverlässigkeit erfahren. So habe der Voltigiersport auch eine große Chance, verhaltensauffällige Kinder zu integrieren und ihnen eine für sie interessante Aufgabe zu stellen.
Dr. Birgit Quinzio, Sportpsychologin von der Uni Gießen, verdeutlichte den Zusammenhang zwischen der motorischen Entwicklung und der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Sie akzentuierte, dass Kinder, die sich viel und abwechslungsreich bewegen, „ihre Neuronen im Gehirn komplexer verschalten und besser abstrakt lernen“. Lerninhalte würden besser erarbeitet und erinnert, wenn sie mit Bewegungsreizen gekoppelt würden. Kurzum: Motorisch vielseitig geförderte Voltigierer seien ihrer Meinung nach nicht nur selbstbewusster, sondern auch cleverer.
Im zweiten Hauptthema drehte sich alles um das Pferd. Der Leonberger A-Gruppen-Trainer Wolfgang Renz  befasste sich mit dem Spannungsfeld zwischen Suche/Ausbildung, Finanzierung, Förderung und Gesunderhaltung der meist vereinseigenen Voltigierpferde. Er räumte mit dem Mythos vom „superbilligen, ausgedienten Schulpferd“ als Voltigiergruppenpferd auf. Vereine sollten erkennen, dass der Erhalt der Voltigierpferde auch im Alltag Pferdeförderung voraussetze.
Dr. Achim Reusch, Tierarzt aus Baden-Württemberg, erforscht die Auswirkungen der neuen Voltigiergurte-Generation auf die Pferderücken. Seine neuen Erkenntnisse, basierend auf Röntgenuntersuchungen und anatomisch-physiologischen Fakten, ließen viele aufhorchen. Mit der Entwicklung neuer Griffformen sei der Voltigiersport in Belastungs-Dimensionen vorgestoßen, die eine intensivere Auseinandersetzung mit den daraus resultierenden Folgen erfordern würden. In einem vertiefenden Themen-Forum wurden am „lebenden Objekt“ die praktisch-technischen Details der Anpassung von Voltigiergurten an den Pferderücken mit den Trainern erarbeitet. Erwin Schütte, selbst Voltigiergurt-Entwickler und -Hersteller, trug mit seinem Fachwissen zu einer konstruktiven Diskussion dieser Erkenntnisse und zu wegweisenden Ergebnissen bei.
Unter Leitung des Allgemeinmediziners und Voltigierrichters Leonhard Laschet wurde das Risiko der chronischen Sportschäden vor allem an Knie- und Sprunggelenken der Voltigierer diskutiert. Die Teilnehmer erarbeiteten einen Maßnahmenkatalog zur Prävention von Sportverletzungen und regten Änderungen für das Regelwerk an. Zudem forderten sie eine intensivere Schulungen, vor allem der Trainer im Breitensportbereich.
Die Leiterin der Abteilung Jugend der FN, Maria Schierhölter-Otte und Gymnasiallehrerin Birgit Hohlweg  betonten die Notwendigkeit von Kooperationen zwischen Ganztagsschule und Verein. Sie stellten verschiedene Kooperationsmöglichkeiten dar, die von der Ausrichtung einer Projektwoche bis hin zum unterrichtsbegleitenden Angebot reichten.
Ein Fenster zu anderen Sportarten öffneten die Welt- und Europameister im „Rope-Skipping“. Auf begeisternde Weise zeigten sie mit dem Springseil, Wege zum Ausdauer-, Sprungkraft- und Koordinationstraining auf. Wolfgang Westrich, Leiter der „Rusty Jumpers“ aus Kaiserslautern  hatte keine Mühe, die Halle „zum Kochen“ zu bringen.
„Das war eine perfekt organisierte Tagung unter optimalen Rahmenbedingungen mit hochkarätigen Referenten“, zeigte sich Kersten Klophaus, Vorsitzender des Disziplinbeirates Voltigieren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei, begeistert. Sein Lob richtete sich vor allem an die Arbeitsgemeinschaft pfälzischer Voltigierer, welche die Veranstaltung über viele Monate hinweg vorbereitet hatte. „Die AGPV hat sich für die Durchführung weiterer Tagungsveranstaltungen auf Bundesebene im Voltigieren sehr empfohlen.“
  (fn-press)

   
   
   
 
   
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