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das Team vom Regionalverband Niederbayern/Oberpfalz
Gewinner des Rosi-Haenchen-Pokals: der Regionalverband Niederbayern/Oberpfalz, foto: J. Wilfling

Rundum gelungen:
Saisonabschluss-Turnier mit Rosi-Haenchen-Pokal

 

So richtig nach Saisonabschluss sah es noch gar nicht aus beim letzten bayerischen Turnier im niederbayerischen Rohr: es fehlten der Nieselregen und die frostigen Temperaturen, die sonst dafür sorgen, dass in der regel alle froh sind, dass die Saison zun Ende geht. Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen sorgten aber für beste Stimmung, bei der Turnierpremiere in Rohr.

 

Ein voller Turniertag am Samstag und die besondere Stimmung des Wettbewerbs der Regionalverbände am Sonntag sorgten für zwei tolle Turniertage. Vier Mannschaften gingen an den Start. Errfreulich dabei, dass alle vier Regionalverbände ein Team stellen konnten.  Oberbayern glänzte mit gleich zwei Mannschaften, die jeweils aus einer A-Gruppe, einer L- oder Juniorgruppe, einer M-Gruppe und einem Einzelvoltigierer bestanden.

 

 

Herausforderung Mannschaftswettbewerb

 

Zu diesem besonderen Wettbewerb um den Rosi-Haenchen-Pokal gehört außerdem eine E-Dressur und der abschließende Pflichtwettbewerb, bei dem aus jedem der Teams jeweils zwei Voltigierer und der Einzelvoltigierer auf einem Pferd eine Pflicht turnen. Für viele also noch einmal eine große Herausforderung, auf teilweise unbekannten Pferden zu turnen.

 

Die Ergebnisse aus den Teilprüfungen werden zusammengezählt, wobei der Mannschaftswettbewerb doppelt zählt. Am Ende ging der Gesamtsieg an den Regionalverband Niederbayern/Oberpfalz, knapp vor Schwaben, etwas dahinter wieder eng beisammen Oberbayern 2, Franken und Oberbayern 1.

 

Ein toller Saisonabschluss, reibungslos und liebevoll organisiert von Michaela Spitzhirn und ihrem Team vom Hallertauer RV Rohr. Hoffentlich nicht zum letzten Mal!

 

Bayerische Meisterschaft 2018

 

Drei Tage lang wurde inMünchen-Riem um Siege und Platzierungen gekämpft, am Ende standen sechs neue Bayerische Meister fest.

 

Den Titel bei den Seniorteam holte sich souverän der VV Ingelsberg. Das Team, das knapp an der Nominierung für die Weltreiterspiele gescheitert war, begeisterte mit seiner Western-Kür.

Auch bei den Juniorteams hieß der Sieger am Ende VV Ingelsberg, doch hier gab es einen spannenden zweikampf mit dem am Ende zweitplatzierten Team der RG Gut Waffenschmiede.

 

EM-Starter ganz vorn

 

Die bayerischen WM-Starter waren im Junior-Einzel eine Klasse für sich. Den Titel sicherte sich Gergor Klehe, der gemeinsam mit dem zweitplazierten Jannik Liersch Anfang August (beide VVI) bei der Junioren-EM in Kaposvar starten wird.

 

Bei den Senior-Einzelvoltigierern ging der Titel nach Schwaben. Julian Wilfling (Weicht) siegte vor Regina Burgmayr (VVI) und Chiara Hilverkus (Weicht).

 

Franken stand im Doppelwettbewerb ganz vorn. Bei den Senioren ging der Sieg an Ella Schneider/Annemie Szemes, bei den Junioren gewannen Amain Wittmann/Anna Brgulla, beide Paare starten fürden VuPSV Schloß Rathsberg.

 

Alle Ergebnisse unter - turniere

 

 

1. Sichtung für DM und DJM

 

Volle Hütte, tolle Leistungen und jede Menge gute Laune - das war Pferd International 2018!

Ein paar Eindrücke gibt es hier (vielen Dank Christoph Schaffa).

Trainer C Grundlagenlehrgang
Kälteunempfindlich und geprüft

 

 

Den elf Prüflingen zum Trainer C 2018 bescherte das Wetter im Landesleistungszentrum in Vaterstetten zum Grundlehrgang einen bitterkalten und vor allem schneereichen Auftakt. Das erste Wochenende im Januar mit Alexander Zebrak hatte das praktische Longieren und Wissen rund um das Voltigierpferd und seine Ausbildung im Vordergrund. Bei eisigen Minusgraden schwangen also alle Longe und Peitsche und erhielten viele hilfreiche Tipps, besonders auch für die eigenen Pferde. Bis heute kann sich keiner so ganz erklären, wie Alex es geschafft, über das Wochenende hinweg nicht in der Reithalle festzufrieren.

Das zweite Wochenende verbrachten wir zur Freude aller überwiegend im geheizten Innenraum und lernten zunächst bei Ute Ganzert einiges über menschliche Anatomie und sportmotorische Fähigkeiten und Fertigkeiten. Am Samstag widmeten wir uns mit Dr. Ira Noss den Regelwerken sowie einer pädagogischen Herangehensweise an den Voltigierunterricht. Außerdem wurden noch zahlreiche Lehrproben für den Hausgebrauch ausgearbeitet. Am Sonntag sensibilisierte uns Elisabeth Aichner für die Bedeutung angemessener Korrektursprache, was wir direkt mit einigen Voltigierern am Holzpferd in der Praxis anwenden durften. Dabei konnte jeder für sich noch einige Verbesserungsvorschläge mitnehmen.

 

Nervosität am Prüfungswochenende

 

Der dritte Block war dann auch schon das Prüfungswochenende, leider auch dieses Mal mit einigen Zentimetern Schnee. Bevor Sylvia Gern und Brigitte Ellinger uns jedoch beim Longieren und einer kleinen Gymnastiklehrprobe beurteilen konnten, besprachen wir am Freitagnachmittag zunächst mit Melanie Flenker die Durchführung von breitensportlichen Veranstaltungen und sammelten in der Runde noch einige Ideen und Anregungen rund um den Votlitag.

Samstag stellten wir uns der schriftlichen Klausur, bevor wir den restlichen Tag zusammen mit Susanne Schmidt die Lehrproben für Sonntag in Theorie und Praxis vorbereiteten. Vier Teilnehmer hatten es besonders schwer, da sie nach einem langen Tag noch die Prüfung zum LA 4 ablegen mussten, die jedoch glücklicherweise alle bestehen konnten.

Nach einiger Verwirrung und Nervosität bezüglich des Prüfungsablaufes stellten wir dann Sonntagmorgen erleichtert fest, dass unsere Longierprüfung doch nicht so schwierig und anspruchsvoll war wie befürchtet. So brachten alle auch diesen Prüfungsteil erfolgreich hinter sich. Anschließend zogen wir gruppenweise die Lehrprobenthemen in der Turnhalle und konnten auch diese in angenehmer Atmosphäre bewältigen: am Ende des Tages freuten sich alle Teilnehmer über die frohe Botschaft, dass alle bestanden hatten.

Wir danken den Referenten für die lehrreichen Wochenenden und auch den fleißigen Voltis, die sich trotz bitterer Kälte für uns als ‚Versuchskaninchen‘ zur Verfügung gestellt haben!

 

Angela Struck

 

Wollt ihr an der SDM, dem Voltigierpokal der M-Gruppen/Doppelvoltigierer oder am Voltigierpokal der L-Gruppen  teilnehmen, dann findet ihr hier die wichtigsten Infos:

 

25.-28.10.2018 Voltigierpokal der M-Gruppen & Doppelvoltigierer Zweibrücken

  • richtet eure Bewerbung bitte direkt an Brigitte Ellinger ellinger(at)reitstall-regensburg.de
  • Qualinote min. 6,0 in der laufenden Saison für M-Gruppen, 6,5. für die Doppelvoltigierer

 

... und hier noch eine Info bezüglich den neu eingeführten E-Gruppen

  • E-Gruppenstarts werden 2018 für den Breitensportbereich (anstelle des Einsteigerwettbewerbs) angedacht
  • sollten LPO-Turniere unterbesetzt sein, können nach Rücksprache und Genehmigung durch Brigitte Ellinger die E-Gruppen auch zu einem LPO-Turnier hinzu genommen werden.

Erfolgreicher Aufbaulehrgang

 

Insgesamt 11 Voltigierausbilder stellten sich in diesem Jahr der Herausforderung Aufbaulehrgang Trainer C Voltigieren - und alle erfolgreich!

 


Wie bereits in den letzen Jahren fand der Lehrgang im Landesleistungszentrum Voltigieren in Vaterstetten statt und wurde von verschiedenen Referenten begleitet.

Am ersten Wochenende widmeten wir uns der Leistungsdiagnostik und Trainingslehre mit Susanne Schmidt. Hier wurden wir unterstützt von einigen Voltigierern des Senior- und Junioren-Teams Ingelsberg, an denen wir die Tests der Leistungsdiagnostik durchführen konnten. Am zweiten Tag ging es mit Dorothea Strack um die Pflichten der Leistungsklassen A und L.

Es ging um Hauptkriterien und neue Ideen

Sportlich ging es am zweiten Wochenende zu. Freitag Nachmittag sprachen wir mit Lars Hansen die Hauptkriterien der Pflichtübungen durch. Samstag und Sonntag verbrachten wir dann mit Jochen Schillfarth und Lars Hansen in der Voltigierhalle, um die Themen für die Lehrproben am Pferd durchzusprechen. Hier wurden fleißig Ideen zu den Themen gesammelt und diese dann auch sportlich durchgeführt. 

Ein Pferdewochenende

Das dritte Lehrgangs-Wochenende startete Freitag Abend mit Bettina Völkel, die uns einiges über Anatomie und Physiologie des Pferdes sowie Krankheiten und Erste Hilfe am Pferd näher brachte. Samstag und Sonntag verbrachten wir dann mit unseren eigenen Pferden und Alexander Zebrak in der Reithalle. Hier wurden wir von Alex auf unsere Longierprüfungen vorbereitet und haben Tipps für die tägliche Arbeit bekommen.

Das vierte und letzte Wochenende war zugleich das Prüfungswochenende. Samstag Vormittag ging es mit Petra Niemeyer und Silke Förster um organisatorische Dinge des Voltigiersports. Danach ging es für uns mit Petra und Silke und unseren eigenen Voltigierern in die Reithalle, um die Lehrproben vorzubereiten.

Volles Prüfungswochenende mit Happyend

Sonntag Abend stand dann auch schon die Klausur auf dem Programm. Der Montag startete gleich morgens mit den Longierprüfungen. Anschließend fühlten uns Brigitte Ellinger, Sylvia Gern und Christine Kellermann bei der theoretischen Prüfung auf den Zahn. Hier wurden Reit- und Longierlehre, Voltigierlehre sowie Organisation und Veterinärkunde abgeprüft. Am Nachmittag konnten wir dann bei den praktischen Lehrproben in der Reithalle an unseren eigenen Voltigierern unser Können unter Beweis stellen. Bei der Schlussbesprechung konnte Brigitte Ellinger allen elf Teilnehmern zur bestandenen Prüfung gratulieren.

Die neuen Trainer C Voltigieren Leistungssport: Rosemarie Maierbacher, Monika Niedermayer (beide SV Ostermünchen), Sigrun Danner, Kathrin Mayer, Lisa Mayer (alle PSV Fembach), Mara Kräften (Gut Wildschwaige), Nadine Höck, Simone Maak (beide Chiemgauer Pferdewelt), Anna Tosolini (Regensburg), Jonathan Vogt (PSV Roggenburg), Heike Kirschbaum (Pffrd. Gerolfingen/Hesselberg).

 

Wir bedanken uns bei allen Referenten, Prüfern und bei Melanie Flenker und Alex Hartl für die Unterstützung und die Organisation des Lehrgangs! Aber natürlich auch bei unseren Voltigierern, die uns bei den Lehrproben tatkräftig unterstützt haben! Wir kommen gerne wieder!

Heike Kirschbaum

Team Schwaben gewinnt Rosi-Haenchen-Pokal 2017

 

Nach zwei Jahren Pause fand im Pferdezentrum Franken endlich wieder das traditionelle Jahresabschluss-Turnier des Landesverbandes Bayern statt. Mit der Reitanlage in Ansbach hatte der Voltigierverein Coburg-Hohenstein als Gastgeber den idealen Austragungsort gefunden, um das Pokalturnier zu Ehren von Rosemarie Haehnchen auszutragen.

Ein besonderer Wettkampf

Entgegen gewöhnlichen Turnieren treten bei diesem Wettkampf die bayerischen

Regionalverbände in Mannschaften gegeneinander an. Auch die einzelnen Prüfungen sind zum Teil abgewandelt: So ist beispielsweise die Pflichtprüfung der Einzelvoltigierer auf einem zugelosten Pferd zu turnen. Es gibt eine gemischte Gruppe, die sich aus Voltigierern verschiedener Vereine zusammensetzt und sogar eine E-Dressur ist auf einem der Mannschafts-Voltigierpferde zu reiten. Herausforderungen, die den Teilnehmern sichtlich Spaß bereiteten.

Von Anfang an die Nase vorn

Am ersten Wettkampftag gingen die L- und M-Gruppen an den Start. Auch die  Einzelvoltigierer waren gefordert und sorgten für erstaunen, wie schnell sie sich auf

die Galoppade eines anderen Pferdes einstellen konnten. Am Ende des Tages hatte

Team Schwaben mit der L-Gruppe aus Eichstätt, dem M-Team und Einzel-Starterin Chiara Hilverkus vom VRC Weicht knapp die Nase vorn. Es zeigte sich aber auch, dass die Entscheidung um den Rosemarie-Haenchen-Pokal erst am zweiten Wettkampftag fallen würde, denn der Abstand zwischen den Regionalteams betrug nur wenige Zehntel.

Mixed-Teams entscheiden

Tag zwei begann mit den Pflichten der A-Gruppen und auch hier zeichnete sich vor der Kür ein Zweikampf zwischen Franken I mit Bamberg II und den Schwaben mit Weicht V ab. Die folgende E-Dressur ging an Team Oberbayern. Angela Struck vom RFV Freising zeigte auf Newcomer Hot Phoenix eine Klasse Leistung, die mit einer Wertung von 7,0 belohnt wurde. Doch auch ihr war Team Schwaben mit Ronja Förster auf Rocky Balboa mit einer 6,8 dicht auf den Fersen. Im Finalwettbewerb, den Mixed-Teams, bestehend aus jeweils zwei ausgelosten A-, L- und M-Voltigierern und dem Einzel-Starter der Regionalmannschaft, überzeugten die Schwaben das 3-köpfige Richtergremium. Mit 6,184 Zählern sicherten sie sich den Pokal vor Franken I (6,033) und Team Oberbayern (6,0). Als besondere Überraschung durfte sich die gesamte schwäbische Mannschaft über Tickets für die Munich Indoors freuen.

 

Jürgen Wilfling

Bayerische Meister 2017

 

 

 

Bestes Wetter, beste Stimmung

 

Und schon ist's wieder vorbei - schön war das Voltigieren auf der Pferd International! Ob beim Wettkampf und der Sichtung für die DJM in der Olympiareithalle oder beim Schauprogramm im Stadion - alle haben ihr Bestes gegeben! - Die Großen dazu noch Interviews für Clip my Horse
:-)

Erfolgreicher Grundlehrgang
Elf strahlende Gesichter, elf neue Trainerassistenten. Nach intensiven Einheiten in Longieren, Trainingslehre, praktischem Unterricht und viel weiterem interessanten Input gab es das große Finale mit dem Prüfungwochenende am LLZ Voltigieren in Vaterstetten.
Die intensive Vorbereitung hat sich gelohnt. Alle Prüflinge waren zwar nervös, aber erfolgreich. Mit dem erfolgreichen Grundlehrgang Trainer C erhalten sie auch das Zertifikat Trainerassistent.
Foto von l nach r: vorne: Sigrun Danner PSV Fembach e.V. Mareike Alpers RVV München Daglfing e.V. Moni Niedermaier SV Ostermünchen e.V. Kathrin Mayer PSV Fembach e.V. Mara Kräften Gut Wildschwaige e.V. Hinten von l nach r: Nadine Höck Chiemgauer Pferdewelt e.V. Magdalena Englhart SV Ostermünchen e.V. Lisa Mayer PSV Fembach e.V. Sophie Brumbauer SV Ostermünchen e.V. Rosemarie Maierbacher SV Ostermünchen e.V. Anna Tosolini Regensburg

Herzlichen Glückwunsch!

Trainer B Voltigieren / Leistungssport Lehrgang 2016 im LLZ Voltigieren Bayern in Vaterstetten

Wir gratulieren den neuen Trainern B:

 

Michelle Arcori, Maria Baumann, Timo Fahle, Katharina Fischer, Natascha Fischer, Cornelia Hampel und Sabine Schindler

Trainer B Voltigieren / Leistungssport!

Wir gratulieren den neuen Trainern C:

 

Magdalena Dostler, Anna Eff, Lena Fischhaber, Sandra Hörmann, Dorothea Hoffmann, Franziska Hoffmann, Eva Kirschbaum, Paula Plohmer und Sabine Steger

Trainer C Voltigieren / Leistungssport!

Trainer C Voltigieren / Leistungssport Lehrgang 2016 im LLZ Voltigieren Bayern in Vaterstetten

 

Viel Spaß bei den Munich Indoors 

 

Der RVV Königsmoss hat die Karten für die Munich Indoors gewonnen und einen tollen Tag und er Olympiahalle verbracht. Nicole Kopold hatte uns für ihren Verein geschrieben und die 10 Tickets für die Munich Indoors gewonnen.

 

Die richtige Antwort auf die Frage "Wer gewann 2015 die Riders Tour?" war natürlich Janne-Friederike Meyer. 

 

 

Nominierung Voltigierpokal

 

Gruppen:                                                                               Ersatz:
 
Pffr Dinkelsbühl-Lohe I                                                             VV Büchenbach I
RVV München-Daglfing I                                                          PSV Roggenburg
VV Bamberg I
 
Doppelvoltigierer:
 
Sabine Niebauer / Tobias Berger               PSV Weilheim
Hannah Gruszka / Ann-Kristin Will            RC in der Point Poxdorf
Jana Dörr / Pia-Lisa Lebherz                     RC in der Point Poxdorf
 

Das war die Bayerische Meisterschaft 2016

Es waren vollauf gelungene Meisterschaften, wieder mal hervorragend organisiert vom RVV München-Daglfing und im stimmungsvollen Rahmen der Bayerischen Meisterschaften der anderen Pferdesportdisziplinen.

 

Neben den Meistertiteln wurden auch die Fahrkarten für die Deutschen Meisterschaften in Verden vergeben. Dort werden neben dem gesetzten Bundeskadermitglied Ingelsbeg 1 auch die zweite und dritte Mannschaft des VVI sowie die RG Gut Waffenschmiede an den Start gehen. Im Doppel qualifizierten sich zwei Duos, die eigentlich noch im Juniorbereich aktiv sind. Gwendolyn Gröller/Louisa Horn aus Gilching und Madeleine Galien/Anna Neumann vom RVC Gutenberg setzten sich durch. 

Bei den Einzelvoltigierern werden neben den gesetzten Bundeskadermitgliedern Regina Burgmayr und Julian Wilfling auch die Starnbergerin Lisa Ullmann und Sarah Sirch aus Weicht die bayerischen Farben vertreten. Die Nominierungsverantwortlichen verzichteten hier auf das Ausschöpfen der Quote, da die weiteren Bewerber die angestrebte Endnote von 7,0 aus den zwei Sichtungen nicht erreichten.

Alle Fotos: Jürgen Wilfling. Vielen Dank dafür! 

Qualifikation Voltigierpokal

 

Gruppen und Doppel, die beim Deutschen Voltigierpokal/M-Cup teilnehmen möchten, melden sich bitte möglichst schnell per Mail bei Brigitte Ellinger. Bitte den aktuellen Leistungsnachweis mit beifügen. Sollten sich mehr Gruppen melden als Bayern Startplätze hat, entscheiden die besseren Wertnoten.

Der Pokal der M-Gruppen und Duo-Voltigierer wird vom 21. bis 23. Oktober 2016 in Zweibrücken stattfinden.

Mogli in the woods

Mogli in the woods- Diese großartige Fotocollage hat Fotografin Julia Schwartz in ihrem Urlaub entworfen und dazu auf ihrer Facebookseite geschrieben:  "Julian Wilfling mit seiner Kür als Mogli aus dem Dschungelbuch hat mir auf dem CVI in Krumke eine schö
Diese großartige Fotocollage hat Fotografin Julia Schwartz in ihrem Urlaub entworfen und dazu auf ihrer Facebookseite geschrieben:  "Julian Wilfling mit seiner Kür als Mogli hat mir auf dem CVI in Krumke eine schöne Vorlage gegeben."

Freiwilliges soziales Jahr im Voltigiersport?

 

Ja, das gibt es wirklich! Der Pferdesportverein Roggenburg macht's möglich. Wer Interesse hat, alle Einzelheiten gibt es hier im Flyer.

FSJ Roggenburg
FSJ Voltigieren.pdf
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Süddeutsche Meisterschaft
Drei tolle Tage in Schwaben

 

 

 

Vom 27.05. -29.05.2016 wurden auf der Reitanlage der Fam. Meir in Ötz/Thierhaupten die Süddeutschen Meisterschaften 2016 im Voltigieren ausgetrage. Das Turnier, an dem Gruppen, Einzel- und Doppelvoltigierer aus den Landesverbänden Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Bayern teilgenommen habe, war vom Augsburger Pferdesportverein dem  PSV Weilheim hervorragend vorbereitet worden, so dass es drei rundum gelungene Turniertage wurden.

 

Bei besten Wetter gingen insgesamt 51 Pferde, 47 Einzelvoltigierer, 14 M-Gruppen, 8 Paare bei den Doppelvoltigierern, 7 Junior- und 7 S-Gruppen an den Start.

Für den Landesverband Bayern konnten sich bei den M-Gruppen das Team Dinkelsbühl-Lohe mit Adelheid Grell an der Longe von Rasputin die Bronzemedaille sichern. Der Sieg ging an die VG Schwegenheim I (Rheinland-Pfalz) mit der Endnote 6,826.

 

Auf dem tollen fünften Platz folgte mit Ampertal (6,537) das nächste Gastgeberteam. Auch die weiteren bayerischen Starter, der PSV Roggenburg 6,420 auf dem 6. Platz und der RVV München-Daglfing I mit (6,329) auf dem 7. Platz steigten ansprechende Leistungen und qualifizierten sich dementsprehcend für das Finale.

 

Bei den Juniorgruppen war Team Augsburg mit Diana Häusler an der Longe und ihrem Pferd Ikarus einziger bayerischer Starter und belegte den vierten Platz.

 

Ein Highlight war sicher auch der Wettbewerb der Einzelvoltigierer. Hier holte Julian Wilfling vom VRC Weicht den einzigen bayerischen Sieg. Auf Luino, longiert von Alexander Zebrak, begeisterte er mit  seiner „Mogli-Kür“ und wurde den Titel „Süddeutscher Meister im Einzelvoltigieren der Herren“ belohnt.

 

Bei den Damen geab es Bronze für seine Vereinskollegin Sarah Sirch (ebenfalls auf Luino,). Lisa Ullmann vom VV Starnberg folgte mit der Endnote 7,066 auf dem 6. Platz auf ihrem Pferd Way of Life, longiert von Sarah Kale. Verena Pongratz mit der Endnote von 6,936 auf dem Pferd Bentley Blue, longiert von Cornelia Hampel vom PSV Lkrs. München auf dem 8. Platz und Laura Lutz auf dem Pferd Pi Pa Po, longiert von Angela Struck, vom RFV Freising rundeten mit einer Endnote von 6,630 auf dem 9. Platz ab ab.

 

Im Einzelvoltigieren der Juniorinnen belegte Chiara Hilverkus mit einer Note von 7,002 auf dem Pferd Rolando TS den 6. Platz und ihre Teamkollegin Sema Hornberg mit der Note 6.961 auf dem Pferd Don Apart den 8. Platz.

 

Bei den Doppelvoltigieren hatte das Team Sabine Niebauer und Tobias Berger vom PSV Weilheim Pech. Nachdem sie nach dem ersten Umlauf auf dem dritten Rang lagen, hatte sich ihr Pferd The Lucky Lord in der Box vertreten und konnte im zweiten Umlauf nicht mehr an den Start gehen.

 

Das Doppel Corinna Lohrmann und Julia Weiland vom Augsburger PSV holte sich auf dem Pferd Ikarus mit Diana Häusler an der Longe den 4. Platz mit einer Endnote von 6,633. Gefolgt von Simone Hausmann und Johanna Sturm vom RFV Donauwörth-Mertingen auf Captain Jack Sperrow, longiert von Sabine Machura und einer Wertnote von 6,053 den 5. Platz und auf Platz 6 das Doppel Leonie Brötzenberger und Elisabeth Kern vom PSV Dingolfing-Behrhof auf Chellana Z, longiert von Christine Nikolaus, mit einer Wertnote von 5,836. 

 

 

Pferd International

Hammervolle Hütte

 

 

 

Spitzenleistungen vor randvollen Tribünen gab es am Himmelfahrtstag in der Olympiareithalle in München-Riem. Die erste Sichtung für die Deutsche Meisterschaft und die Deutsche Jugendmeisterschaft lockte nicht nur die besten Teams, Doppel- und Einzelvoltigierer zur Pferd International, auch viele Ehemalige, Fans und Familien hatten sich den Termin im Kalender vorgemerkt,

 

Alle Ergebnisse findet ihr unter turniersport.

Saisoneröffnung in Vaterstetten

 

Es geht wieder los - das Training hat ein Ziel! Zum ersten Turnier der neuen Voltigiersaison in Bayern trafen sich schon relativ viele Gruppen und Einzelstarter in Vaterstetten. 

 

Bei den S-Teams ging der Sieg an Gut Waffenschmiede, die Juniorteams dominierten die Gastgeber. alle Ergebnisse findet ihr unter termine 2016 - turniere.

 

 

Wer nicht dabei sein konnte, kann sich wunderbare Impressionen auf der Seite von Jürgen Wilfling unter klickvolti.de anschauen.

 

Auf eine erfolgreiche und möglichst verletzungsfreie Saison!

 

 

 

 

Grundlehrgang Trainer C Voltigieren 2016

 

Insgesamt 9 Voltigierausbilder stellten sich der Herausforderung und meldeten sich zum  Grundlehrgang Trainer C Voltigieren.

 

Wie bereits in den letzten beiden Jahren fand der Lehrgang im Landesleistungszentrum Voltigieren in Bayern in Vaterstetten statt und wurde von verschiedenen Referenten abgehalten.

 

Das erste Wochenende, 22.-24. Januar 2016 verlief größtenteils sehr theoretisch – nach dem Kennenlernen am Freitagnachmittag verbrachten wir einige Zeit mit Melanie Flenker und lernten einiges über den Breitensport, Kürgestaltung und etc.

 

Am zweiten Tag ging es zuerst theoretisch, und dann auch gleich praktisch ums Thema Korrektursprache und Bewegungssehen. Dazu verbrachte Regina Burgmayr mit uns einige Stunden in der Reithalle. Im Anschluss gings mit Melanie Flenker um Grundkentnisse der Pädagogik.

 

Der letzte Tag brachte uns einige neuen Infos über Anatomie, Grundlagen der Bewegungslehre, Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit von Kindern und Jugendlichen, sowie einige andere interessante Themen, für die sich Susanne Schmidt viel Zeit nahm. So ging das Wochenende mit einiges an neuem Wissen auch schon wieder zu Ende.

 


Das zweite Wochenende, 4.-5. März 2016 war das Longierwochenende. Am Freitag referierte Petra Niemeyer über Pferdehaltung, Fütterung und Reitlehre. Ab Samstag war Verena Rosenkrank angereist. Fast alle Ausbilder hatten ihre eigenen Pferde mitgebracht, sodass gezielt an der Verbesserung der Longenführung gearbeitet werden konnte. Auch hier konnten wir alle viele wertvolle Tipps mit nach Hause nehmen.

 

 

 

Das dritte und zugleich letzte Wochenende im Grundlehrgang war bereits das Prüfungswochenende (11.-13. März 2016). Am Freitag ging Brigitte Ellinger mit uns die verschiedenen Regelwerke und Wettkampfbestimmungen des Voltigiersports durch. Am Samstag früh begann der Tag für uns mit der schriftlichen Klausur, über alles, das wir bereits gelernt hatten. Danach verbrachten wir einige Stunden mit Susanne Schmidt um uns für Lehrprobe am nächsten Tag vorzubereiten. Der lange Tag ging erst nach 12 Stunden für uns zu Ende und begann am nächsten Morgen sehr früh mit den Longierprüfungen. Alle Prüflinge mussten unter den Augen von Brigitte Ellinger und Sylvia Gern eine Longierprüfung absolvieren. Nachdem wir mit diesen mittags bereits fertig waren, wurde es noch einmal spannend und die Gruppen für die Lehrproben wurden ausgelost. Nachdem jede Gruppe 20 min vor Beginn dann auch ihr Thema gelost hatte, zogen sich die jeweiligen Gruppen zur kurzen Vorbereitung zurück, bevor es dann auch schon losging. Jeder Prüfling musste über sein gelostes Thema eine 10-minütige Trainingseinheit halten. Im Anschluss stand die Schlussbesprechung an. Brigitte Ellinger überbrachte die freudige Botschaft, dass alle Prüflinge den Grundlehrgang bestanden haben.

 

Wir bedanken uns bei allen Referenten, Prüfern und bei Alex Hartl für die tolle Unterstützung und Verpflegung an den Lehrgangswochenenden. Wir kommen gerne wieder.

 

 

Runde Sache

 

Man kann sich seinen 50. Geburtstag schöner vorstellen als mit einer Reifenpanne auf de Autobahn. Aber was zäh anfing endete dann doch noch ganz rund. LKW-Reifen gewechselt, Weiterfahrt zur Deutschen Meisterschaft nach Alsfeld und als Happyend ein Geburtstagsessen mit den bayerischen Voltigierern.

 

Nachträglich alles Gute zum Geburtstag, Alexander Hartl! 

L-Cup geht an Gilching

 

Zwei Mal ganz vorn - das war der Sieg für das Team Gilching V im L-Cup. Insgesamt 22 Gruppen waren beim Turnier des VRC Weicht am Start, die 13 besten qualifizierten sich für das Kürfinale. Beide Umläufe gewann das Team von Melina Plass und siegte mit der Endnote 6,398 vor Coburg-Hohenstein (6,205) und dem VV Ingelsberg VI. Herzlichen Glückwunsch! 

 

 

 

 

 

 

foto: klickvolti.de

Bayerische Meisterschaft 2015 - Drei tolle Tage auf dem Behrhof

Ein Blick von außen auf die Bayerischen Meisterschaften 2015. Judith Issig, Studentin an der Deutschen Journalistenschule, hat auf dem Behrhof in Dingolfing über die Bande geschaut.

Nach den schweißtreibenden Oberbayerischen Meisterschaften standen auch die Bayerischen Meisterschaften 2015 unter gewaltigen Hitzeeinfluss. Da war es riesiges Glück, dass die Titelkämpfe zum ersten Mal überhaupt auf dem Behrhof in Dingolfing ausgetragen wurden.

Die großzügige Anlage bot den Zwei- und Vierbeinern die bestmöglichen Bedingungen: eine gut isolierte Halle, die die ganz große Hitze abhielt, viel Wasser für die Pferde und ausreichend Schatten für Aktive und Zuschauer. Trotzdem bedauerten viele Aktive, dass die Meisterschaft nicht gemeinsam mit den Reitsportdisziplinen in München-Riem stattfinden konnte. 


Schwierig war auch der Zeitpunkt der Meisterschaft, denn aufgrund der Deutschen Juniorenmeisterschaft eine Woche zuvor verzichteten einige Gruppen und Einzelvoltigierer auf den Start bzw. auf Doppelstarts, darunter der neue deutsche Juniorenmeister Ingelsberg.

 

 

Spannendes Rennen um die Tickets zur Deutschen Meisterschaft

 

Zur Premiere der Bayerische Meisterschaft im Doppelvoltigieren gingen dann auch nur drei Paare an den Start. Den ersten Meistertitel holten sich Magdalena Kammerer/Melanie Kipp vom PSV Niedergebraching. Gemeinsam mit dem Waffenschmieder Doppel Sophia Berger/Nikolas Warch, das krankheitsbedingt nicht an den Start gehen konnte, wurde das Siegerpaar für die Deutsche Meisterschaft nominiert.

Den erwartet souveränen Sieg gab es bei den Seniorteams. Ingelsberg 1, an der EM-Qualifikation hauchdünn gescheitert, zeigte eine saubere Pflicht- und zwei herausragende Kürenden und verteidigte seinen Titel. Vizemeister wurde die RG Gut Waffenschmiede, vor Ingelsberg 2. Für die DM in Alsfeld (Hessen) wurden, neben dem gesetzten Bundeskadermitglied Ingelsberg 1, Gut Waffenschmiede, Ingelsberg 2 und der viertplazierte VRC Weicht nominiert. In der Summe der Noten aus den beiden Sichtungen (Pferd International und Bayerische Meisterschaft) hatten sie einen knappen Vorsprung vor dem VV Ingelsberg 3, der als Ersatz benannt wurde.

Bei den Juniorteams verzichtete der frischgebackene Deutsche Juniorenmeister Ingelsberg auf einen Start. Die Teammitglieder waren dennoch aktiv und qualifizierten sich mit Ingelsberg 2 für die DM der "Großen". Eine Pause bekamen aber die Juniorenpferde, die in zwei Wochen zur ersten Junioren-WM nach Ermelo reisen.

Das Franken Junior-Team und München-Daglfing Junior ließen sich den "Doppelstart" DJM/BM nicht nehmen. Das Franken-Team, fünfter der DJM, holte sich souverän den Landesmeistertitel, vor Daglfing und dem Team Rathsberg.

Franziska Wagenhäuser (Münsterschwarzach) trotzte den heißen Temperaturen und ging neben dem Team auch im Junior-Einzel an den Start. Mit zwei souveränen Umläufen gelang der Dritten der Deutschen Meisterschaft, die Titelverteidigung. Bei den Senioren-Einzelvoltigierern wurde bis zur letzten Kür um die DM-Startplätze gerungen. 

Neue Titelträgerin ist Sarah Sirch vom VRC Weicht, die Dorothee Namislo aus Büchenbach und Louisa Preischl (Gut Waffenschmiede) auf die Plätze verwies. Sirch und Preischl werden zusammen mit Verena Schmidtbauer die bayerischen Farben in Alsfeld vertreten.

 

Gelungene Meisterschaft

 

Lob gab es von allen Seiten für Turnierchefin Tina Nikolaus. Die Premiere einer Bayerischen Meisterschaft auf dem Behrhof in Dingolfing ist vollauf gelungen. Die drei Richter, Brigitte Ellinger, Jochen Schilffahrt und Lars Hansen konnten selbst nach drei vollen und vor allem heißen Tagen noch entspannt lächeln. Enttäuschend nur, dass kein offizieller Vertreter des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes den Weg nach Dingolfing fand, um die neuen Meister  zu ehren und die Leistungen zu würdigen. 
C. Kellermann

Pferd International - 1. Sichtung 

Das rote Tuch namens Pilotprojekt

Vom 13.-15. Februar fanden sich viele Menschen in Vaterstettens Landesleistungszentrum ein. Die einen hatten Kaderlehrgang, die anderen Richterschulung.

Auch wenn der Termin „etwas“ spontan war und das Faschings-Wochenende sicher nicht glücklich gewählt war, waren doch fast alle aktiven bayerischen Prüfer Breitensport da. Denn die FN hatte zum Jahreswechsel dem bayerischen Breitensport ein dickes Ei gelegt – von nun an sollten möglichst nur noch besondere Menschen Breitensporttage abnehmen mit der neu gegründeten Qualifikation „Richter Breitensport“.

Selbstverständlich ging ein Aufschrei durch die Prüfer, die seit 11 und mehr Jahren dieses Amt bekleidet hatten und deutschlandweit als Vorreiter in diesem Bereich tätig waren. Das bayerische Pilotprojekt „Prüfer Breitensport“ lief schließlich hoch erfolgreich.

Nur dank des persönlichen Einsatz der LK-Beauftragten Brigitte Ellinger war es möglich, in einer eigens angepassten Schulung mit abschließendem Prüfungsgespräch den seit Jahren in der Praxis erprobten Prüfern den neuen Titel zu verleihen und auch weiterhin das ordnungsgemäße Durchführen von Breitensporttagen zu garantieren.

Nichtsdestotrotz hatten die Prüflinge Beate Bauer, Maria Mahl, Diana Oswald-Nigl, Kerstin Koslowski, Stefanie Mederer, Sabine Daffinger, Claudia Wiest,  Edeltraud Bader, Daniela Mahler und Karin Baumgärtel drei Tage Spaß. Lehrgangsleiterin Brigitte Ellinger, aber auch die Referenten Leo Laschet und Silke Gärtner lobten die produktive Atmosphäre, in der neben psychologischen Einflussfaktoren am Richtertisch auch die Redigierung der bayerischen Musterausschreibung diskutiert wurde.

Es waren sich alle einig: im Gegensatz zu Turnierrichtern, die an ein strenges Regelwerke gebunden sind, wollen die neuen Richter Breitensport Voltigieren auch weiterhin mit viel Herz, Verständnis und motivierenden Kommentaren kreative Lösungen für Probleme finden, die bei den ersten Veranstaltungen in der Voltigierer-Karriere halt so auftauchen können, um das Grundziel des Breitensporttags zu erhalten: die Motivation.

Und auch wenn fast alle Prüflinge doch ziemlich angespannt waren, haben alle mit Bravour bestanden. Dementsprechend gelöst war die Stimmung danach und alle waren sich einig: Für so ein Team kann man sogar Fasching vergessen.

Alles neu beim Trainer C

 

Der neue Lehrgang läuft zwar bereits, es ist aber nie zu spät nach bestandener Prüfung zur Trainerlizenz zu gratulieren. Der 2014er Trainer-C-Lehrgang war der erste, der in neuer Form am Landesleistungszentrum in Vaterstetten durchgeführt wurde und die Premiere ist gut geglückt. 


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5 Kursteilnehmer stellten sich der Herausforderung und verbrachten zahlreiche Wochenenden miteinander, bis am ersten Novemberwochenende als letzter Meilenstein auf dem Weg zum Trainer C die Prüfung auf dem Programm stand.

Der Aufbaulehrgang wurde von verschiedenen erstklassigen Referenten abgehalten, welche jeweils auf ihren Spezialgebieten Fachkenntnisse an die angehenden Voltigiertrainer vermittelten.

Den Anfang machte Referentin Heidi Auerhammer mit dem Themengebiet ‚methodische Übungsreihen‘. Mit ihrer Erfahrung konnte die Diplom-Sportwissenschaftlerin neue Ideen für eine interessante und abwechslungsreiche Gestaltung des Voltigiertrainings liefern.

 

Ergänzend zu diesem Themengebiet referierte Susanne Schmidt, ebenfalls Diplom-Sportwissenschaftlerin und ehemaliges Mitglied des Bundeskaders Voltigieren, über Trainingslehre und Leistungsdiagnostik. Auf die theoretische Vorarbeit folgte auch direkt die praktische Umsetzung in der Turnhalle, bei der so mancher Kursteilnehmer selbst ganz schön ins Schwitzen kam.

 

Kritik an Lehrproben

 

Genau wie beim Grundlehrgang wurde im Aufbaulehrgang besonderes Augenmerk auf das Longieren gelegt. An gleich zwei Wochenenden wurde fleißig longiert und die Referenten Verena Rosenkranz und Alexander Zebrak gaben wertvolle Tipps zur Ausbildung und Förderung von Voltigierpferden. Auch die Ausgleichsarbeit für die Pferde neben dem Voltigieren war Thema an diesen Wochenenden.

Zur optimalen Vorbereitung auf die Lehrproben reiste eigens Jochen Schilffarth an. Als international gefragter Richter ist er ein absoluter Experte in Sachen Pflicht und Kür. Auch wenn die Kursteilnehmer zu Anfang herbe Kritik für die exemplarisch vorgestellten Lehrproben einstecken mussten, schaffte er es die nötige Sicherheit in der Umsetzung der Aufgabenstellungen zu vermitteln und brachte viele neue Übungen zur Erarbeitung und Verbesserung der Pflichtelemente ein.

 

Kurz vor Beginn der Prüfungen stieg die Nervosität bei den Kursteilnehmern und so kamen zwei Tage zur intensiven Lehrprobenvorbereitung mit den beiden Richterinnen Dr. Ira Noss und Petra Niemeyer allen sehr gelegen. Die beiden Referentinnen standen den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite, spielten geduldig alle möglichen Prüfungsthemen durch und gaben Tipps und Verbesserungsvorschläge zur Unterrichtserteilung. Am Ende des Tages wich endgültig die Angst vor den gefürchteten Lehrproben und alle waren sich sicher, dass auch dieser Prüfungsteil gemeistert werden kann.

 

Umfangreiche Prüfung

 

Nach der umfassenden wochenlangen Vorbereitung begannen die einzelnen Teilprüfungen mit einer Klausur, in der das theoretische Wissen rund um die verschiedenen Themengebiete abgefragt wurde. Am nächsten Tag stand die Longierprüfung unter den Augen der beiden Prüferinnen Brigitte Ellinger und Sylvia Gern für die Prüflinge an. Für die mündlichen Prüfungen am Nachmittag mit den Schwerpunkten Reit- und Longierlehre, Voltigierlehre sowie Umwelt, Organisation des Pferdesports, Haltung und Veterinärkunde verstärkte Fachbuchautorin und Richterin Ulrike Rieder das Prüfergremium. Als letzte Teilprüfung fehlten noch die Lehrproben, bei denen die Themen zugelost wurden.


Es fiel allen ein großer Stein vom Herzen als die Prüfungsvorsitzende Brigitte Ellinger die frohe Botschaft überbrachte, dass alle Prüflinge bestanden haben. Ambitionierten Voltigiertrainern kann man diese Ausbildung nur ans Herz legen – man bekommt viele neue Ideen und Ansätze für die stetige Verbesserung der Ausbildung von Pferd und Voltigierern geboten.


Conny Hampel

 

Regelungen Gruppen- und Einzelvoltigieren für Bayern 2015

 

Für A-, L-, und M-Gruppen gelten flexible Gruppenstärken, es kann mit 6 – 8 Voltigierern und einem Ersatzvoltigierer gestartet werden. Dieser ist immer mit der Nummer 9 zu kennzeichnen. Die Gruppenstärke kann auf jedem Turnier neu gewählt werden ( bis zur Meldung vor dem Start).

 

Bei den S- und Junior-Teams wird mit 6 Voltigierern in Pflicht und Kür gestartet. Ein Ersatzvoltigierer ist nicht zugelassen, bei Ausfall eines Voltigierers kann die Prüfung mit 5 Teilnehmern beendet werden.

 

Die Pflicht wird immer (von A – S) in einem Block gezeigt. Die Pflichtzeit beträgt 1 Min pro Voltigierer.

Die Pflichten setzen sich dann wie folgt zusammen.

A-Pflicht: Aufsprung, Grundsitz, Bank-Fahne, Liegestütz, Quersitz, Knien, Stütz-Abhocken nach innen, Landung.

L-Pflicht: Aufsprung, Grundsitz, Fahne, Stehen, Stützschwung vl, halbe Mühle, Stützschwung rl, Abgang aus dem Rückwärtssitz nach innen.

M-Pflicht: Aufsprung, Grundsitz, Fahne, Mühle, Schere, Stehen, Flanke 1. Teil mit Wende nach außen.

S-Programm: Aufsprung, Fahne, Mühle, Schere 1.Teil, Schere 2.Teil, Stehen, Flanke 1.Teil, Flanke 2.Teil

 

Bei den Regionalmeisterschaften und der Bay. Meisterschaft starten alle teilnehmenden M- und S-Gruppen mit dem S-Programm, flexible Gruppenstärken sind hier für alle Gruppen erlaubt.

 

Im Technikprogramm werden lt LPO 2 Elemente ersetzt. Der Standspagat sw wird zum Standspagat rw gestützt auf dem Pferderücken,

Stehen sw mit statischer Armhaltung wird ersetzt durch knien vw zum Stehen rw mit statischer Armhaltung.

 

Qualifikationsvorgaben:

 

Bay. Meisterschaft

 

M-/S- und Junior-Gruppen: 2 x die Wertnote 6,0 in der laufenden Saison

 

M-/S-Einzelvoltigierer Jun. + Sen.: 2 x die Wertnote 6,5 in der laufenden                                                       Saison

 

Doppel: 1 x die Wertnote 6,0 in der laufenden Saison

 

L- Cup

L-Gruppen:1 x die Wertnote 5,0 in der laufenden Saison

 

Bundeskader-Mitglieder 2015

 

Der D/C-Bundeskader ist fest in bayerischer Hand. 

Maya Eisenbarth (Alexander Zebrack) mit Luino, Julia Sperl (Alexander Hartl) mit Elegante und Franziska Wagenhäuser (Annette Müller-Kaler) mit Robby Naish sind in diesen Kader berufen worden. Bei den Gruppen gehört das Juniorteam Ingelsberg dem C-Kader an.

"Voltigieren ist die natürlichste und gefahrloseste Art, ein Pferd zu besteigen und es wieder zu verlassen."

(Baptiste Loiset, Kunstreiter, 1826)

 

 

update

14.11.18

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