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Vize-Europameister 2019
VV Ingelsberg

 

Sechs Medaillen sammelten die deutschen Voltigierer bei der Europameisterschaft. Der VV Ingelsberg holte in einem packenden Zweikampf um den Titel am Ende Silber.

 

 

Es war das große Finale und eins zum Nägel kauen noch dazu. Der VV Ingelsberg sicherte sich im Finale bei den Teams den Tagessieg. Für ihre „Mexiko-Kür“ erhielten die Oberbayern auf dem Rücken des 17-jährigen Lazio 9,059 Punkte. An den Österreichern vom UVC Wildegg ging jedoch kein Weg mehr vorbei. 8,533 Punkte für die Wiener, 8,52 Punkte für Ingelsberg hieß es im Gesamtergebnis. Platz drei ging an das Team Noroc aus Frankreich (8,39), gefolgt von Schweden (7,949), Dänemark (7,933) und der Schweiz (7,817).

 

Einer ist unschlagbar

 

Die erste Entscheidung des Tages fiel bei den Herren. Lambert Leclezio, der aus Mauritius stammt und seit vergangenem Jahr für Frankreich startet, demonstrierte mit dem elfjährigen Aroc eine künstlerisch herausragende Choreografie. Für seine Darbietung erhielt der 22-Jährige 9,304 Punkte und kam insgesamt auf eine Endnote von 9,001. Damit durchbrach Leclezio als erster Athlet überhaupt die magische Grenze von über neun Punkten in einem Championat über vier Durchgänge (Pflicht, Technik, 2 x Kür). Dahinter platzierten sich mit Jannik Heiland, Thomas Brüsewitz und Jannis Drewell die dreu deutschen Cracks.

 

Deutscher Doppelsieg im Pas-de-Deux

 

Auch bei den Damen landeten alle drei deutsche Athletinnen unter den Top Zehn. Für das Highlight aus deutscher Sicht sorgte Janika Derks. Die amtierende Weltcup-Siegerin aus Dormagen turnte einmal mehr nahezu fehlerfrei durch ihre Kür zum Thema „Million Dollar Baby“. Dafür erhielt die 29-jährige Physiotherapeutin vom RSV Neuss-Grimlinghausen die Silbermedaille. Weltmeisterin wurde Katharina Luschin vom UVC Wildegg aus Wien. Die ersehnte Goldmedaille für Deutschland gab es im Pas-de-Deux. Hier konnten Chiara Congia und Justin van Gerven ihren Vorsprung Janika Derks und Johannes Kay auf in der zweiten Kür noch ausbauen.

 

Im EM-Medaillenspiegel setzte sich Österreich mit zwei Gold-, einer Silber und zwei Bronzemedaillen an die Spitze, gefolgt von Frankreich mit zwei Gold- sowie einer Bronzemedaille. Deutschland erreichte mit sieben Medaillen (1 x Gold, 4 x Silber, 2 x Bronze) das meiste Edelmetall. FN/red

 

Jannik Liersch ist Junioren-Weltmeister

Juniorenweltmeister Jannik Lierschmit Trainer Alexander Hartl, foto: klickvolti
Juniorenweltmeister Jannik Lierschmit Trainer Alexander Hartl, foto: klickvolti

Vier Wettbewerbe – vier Mal Gold, dazu zwei Mal Bronzee, das ist die traumhafte Bilanz der deutschen Mannschaft bei der Junioren-Weltmeisterschaften in Ermelo. Die bayerischen Starter war daran wesentlich beteiligt.

 

Eine dicke Überraschung gab es im Finale im Junioren-Einzel. Der Schweizer Sven Ris lag eigentlich mit einem komfortablen Abstand in Führung, doch in der Kür ging einiges schief. Fehlerfrei turnte dagegen der Ingelsberger Jannik Liersch, der bis dato auf Silberkurs rangierte. Der 17-jährige Vize-Europameister bekam für seine „Asterix“-Kür auf Elegante mit Longenführer Alexander Hartl 8,23 Punkte, gesamt 8,003. Der Aufsteiger des Tages war der frischgebackene Doppe-Weltmeister Julian Kögl. Auf dem Rücken von Daytona (Longe: Lars Hansen) zeigte er mit 8,292 Punkten die beste Kür des Tages und schob sich mit insgesamt 7,607 Punkten noch auf den Bronzerang vor.

Doppel macht mit Sieg den Auftakt

Den Auftakt des Goldregens aus deutscher Sicht machten Ronja Kähler und Julian Kögl. Mit ihrer „West-Side-Story-Kür“ kamen die 17-Jährige und ihr 18-jähriger Partner mit ihrem elfjährigen KWPN-Wallach Daytona und Longenführer Lars Hansen auf insgesamt 8,703 Punkte. Die beiden trainieren auch am bayrischen Leistungszentrum in Vaterstetten.

Bei den Juniordamen gab es am Ende Tränen der Freude. Mona Pavetic hatte bereits mit einem deutlichen Sieg in der zweiten Pflicht den Grundstein für den WM-Titel gelegt. Die 16-jährige Neusserin erhielt am Ende 8,402 Punkte. An dieses Resultat kam auch die Schweizerin Danielle Bürgi nicht mehr heran. Die amtierende Europameisterin Fabienne Nitkowski aus Hamminkeln landete im Endklassement auf Rang vier.

Kürqeen Annemie Szemes

Annemie Szemes aus Baiersdorf beendete ihr erstes Championat auf dem starken sechsten Rang. Die 17-jährige Fränkin turnte in einem leistungsmäßig sehr engen Feld im ersten Durchgang die zweitbeste, im zweiten die drittbeste Kür. Mit ihrem zwölfjährigen bayrischen Warmblut Fernando und Longenführerin Dagmar Szemes kam sie am Ende auf 7,989 Punkte.

Den Tag perfekt machte der des Juniorteams des RSV Neuss-Grimlinghausen, der den Titel bei den Teams vor Österreich und den USA gewonnen hatten. fn-press/red

 

JWM Ermelo 2019:

Bayern ist dabei

 

Nach dem Preis der Besten sind die deutschen Starter für die Junioren-WM in Ermelo nominiert worden und gleich zwei kommen aus Bayern!

Annemie Szemes (Schloss Rathsberg) wird nach ihrem zweiten Platz in Warendorf mit Fernando und Longenführerin Dagmar Szemes an den Start gehen. Jannik Liersch (VV Ingelsberg) wurde mit Elegante und Longenführer Alexander Hartl ominiert. dazu kommt das "eingebayerte" Doppel Ronja Kähler/Julian Kögl mit Daytona (Lars Hansen.

Die WM für Junioren und Senioren findet vom 24. - 28. Juli in Ermelo statt. Mehr Informationen findet ihr hier www.vaulting2019.com

 

Alle deutsche Juniorstarter:

Bei den Gruppen wird das Junior-Team des RSV Neuss-Grimlinghausen mit Smarti und Longenführerin Pauline Riedl die deutschen Farben vertreten. Als Reservist wurde die Gruppe Nordheim I Junior mit Humphrey Bogart und Longenführerin Andrea Blatz nominiert.

Bei den Damen wurden Fabienne Nitkowski (Hamminkeln) mit Dantez (Longenführerin: Iris Schulten), Mona Pavetic (Neuss) mit Eyecatcher (Alexandra Knauf) und Annemie Szemes (Baiersdorf) mit Fernando (Dagmar Szemes) nominiert. Erste Reserve ist Diana Harwardt, zweite Reserve Mara Xander.

Bei den Herren wurden Jannik Liersch (Planegg) mit Elegante (Alexander Hartl) und Simon Stolz (Bodenheim) mit Celebration (Alexandra Dietrich) für die WM aufgestellt. Über die Besetzung des dritten Startplatzes bei den Herren wird nach dem CVIO Ebreichsdorf und dem CVI Lier entschieden.

Deutsche Vertreter im Pas de Deux sind Ronja Kähler aus Stahnsdorf und Julian Kögl aus Blankenfelde-Mahlow mit Daytona (Lars Hansen) sowie Anna Löw aus Greven (Münster) und Fabian Pentrop mit Sir Valentin (Dr. Dina Menke).

WM / EM Le Mans 2016

WM-Silber für Ingelsberg 

 

Es war der krönende Abschluss der Weltmeisterschaft in Le Mans und ein Krimi bis zum letzten Abgang. Am Ende musst der Voltiigerverein Ingelsberg seine Führung nach zwei Durchgängen doch noch abgeben und holte Silber.  

Das französische Team verwies das Team des VVI mit Lazio und Alexander Hartl an der Longe auf Platz zwei, 8,343 Punkte. Die pflichtstarken Bayern kamen am Ende auf 8,260 Punkte. Auf dem dritten Platz landete das österreichische Team mit 8,159 Punkten.

Aus bayerischer Sicht gab es noch einen guten sechsten Platz von Gregor Klehe bei der gleichzeitig durchgeführter EM der Junioren. Ein Patzer in der ersten Kür verhinderte eine noch bessere Platzierung. 

Außerdem waren bayerische Pferde aus Gilching und Ingelsberg für verschiedene andere Nationen im Einsatz.

Mehr zur WM findet hier hier und den Artikel zur EM hier.

 

Dank an Sylvia Gern für die Fotos!

2015

VV Ingelsberg
Vizeweltmeister 2015 Foto: C. Ostermaier

WM-Silber für VVI-Junioren


Sechs Hundertstel haben am Ende entschieden: Vizeweltmeistertitel für Voltigierverein Ingelsberg! In einen Kopf-an-Kopf-Rennen setzt sich der Club 43 für Österreich hauchdünn durch. Im Einzel gab es dazu noch Platz vier für Gregor Klehe, Sophia Stangl wurde sechste. Die Einzeltitel gehen an Kolumbien und Österreich.

 

Schon ab der Pflicht lieferten sich der VVI und der Club 43 ein packendes Duell. Zunächst hatten die Österreicher die Nase vorn, nach der ersten Kür übernahm Ingelsberg die Führung. Lediglich in einer einzigen Situation fehlte die letzte Konzentration. Zwischen zwei Übungen rutschten gleich beide zu diesem Zeitpunkt auf dem Pferd turnenden Athleten ab und mussten den Pferderücken verlassen. Vierbeiner Lazio war für einen kurzen Moment leer – was sich am Ende deutlich in den Wertnoten widerspiegeln sollte. „Wir hatten Gold in der Hand und waren auch die stärkere Mannschaft, aber diese Unachtsamkeit war zu teuer und die Konkurrenz dafür zu stark“, verdeutlichte Ramge. Gleiche Einschätzung gab Trainer und Longenführer Alexander Hartl ab: „Mit einem Sturz ist man weg.“ Und trotzdem waren es in der Endabrechnung nicht einmal sechs Hundertstel, die beide Teams trennten (7,682 zu 7,629), auch dank guter Pferdenoten für Vierbeiner Lazio.
Drei nahezu perfekte Runden, da sollte nicht lange getrauert, sondern Silber gefeiert werden. Auf Platz drei kamen die Woodside Vaulters aus den USA (7,356), vor dem überraschend starken
Gastgeberteam.

Doppelstart für Gregor und Sophia

Im Einzel hatten sich  Sophia Stangl und Gregor Klehe, beide auch im Team des VVI, mit guten Leistungen kurz vor der Nominierung für das Championat qualifiziert, mussten also doppelt ran. Sophia Stangl beendete das U18-Championat mit Adlon  auf dem starken sechsten Rang (7,432).

Die Überraschung gelang hier Franziska Peitzmeier, die Silber holte. Gold ging auch hier mit hauchdünnem Vorsprung nach Österreich an Nicole Kritisch.Für die 16-Jährige Franziska Peitzmeier war ihre erste Championatsteilnahme dennoch ein großer Erfolg. Nachdem die Offenbacherin Chiara Congia im ersten Pflichtdurchgang patzte, reichte es bei ihr nur zu Platz fünf (7,449). 

Eine hervorragende Bilanz konnten auch die deutschen Herren einfahren. Platz zwei und vier stand nach vier Durchgängen in der neu gebauten „Amaliahal“ zu Buche. Glücklich darüber konnte vor allem Tim Andrich sein. Der 17-Jährige überzeugte mit einer schwierigen und exakt geturnten Kür, in der er den Hauptcharakter eines Computerspiels verkörpert. Der Lohn war Rang zwei in der Abschlusskür und ebenso Platz zwei in der Gesamtwertung. Platz vier sicherte sich Gregor Klehe mit der Note 7,189. für den erst 14-jährigen Championatsneuling hätte es auch noch weiter nach vorn gehen können. ein Sturz beim Sprung in der ersten Kür brachte ihn um die Medaillenchance. 

Überraschungssieg im Einzel

Für einen Überraschungssieg sorgte der Kolumbianer Juan Martin Clavijo. Der 15-Jährige gewann auch die Abschlusskür deutlich und holte sich den ersten Junioren-Weltmeistertitel.  Lambert Leclezio aus Mauritius – im Vorfeld bereits als potenzieller Weltmeister gehandelt – landete lediglich auf Rang drei. 

Der Sieg im Pas-de-Deux-Wettbewerb, der ohne deutsche Beteiligung über die Bühne ging, ging an die USA.

Alle Ergebnisse gibt es hier: www.vaulting2015.com

 FN-press/ck

Weltcup-Auftakt in München


Am ungewohnten Donnerstag ging es bereits los mit dem Voltigier-Weltcup. Grund für die Vorverlegung ist die aufgewertete Dressur im Rahmen der Munich Indoors. Trotzdem war ein hervorragendes Starterfeld zu sehen.


Beeindruckend die Leistung von Lisa Wild aus Österreich, die nach dem ersten Umlauf auch die zweite Runde überlegen gewinnen konnte: „Es freut mich wahnsinnig, gleich mit einem Sieg in die Saison zu starten. Ich habe mir für den Winter eine Menge vorgenommen.“ Wild war auch erfreut über die Änderung im Weltcup-Reglement, die in München den Voltigierern erstmals mehr Zeit schenkte. 1,20 Minuten waren jetzt für die Kür-Darbietungen vorgesehen und wurden von Wild optimal ausgenutzt.

Regina Burgmayr (VV Ingelsberg) zeigten nach einigen Unsicherheiten im ersten Umlauf einen tadellosen zweiten und kam auf Rang vier.  

Bei den Herren überraschte Weltcup-Neuling Julian Wilfling vom VRC Weicht mit Rang zwei, der Sieg ging an Viktor Brüsewitz, der auf dem Ingelsberger Adlon an den Start ging mit der Gesamtnote 8,537. „Das ist mein erster Weltcup-Sieg - ich bin richtig stolz. München kenne ich gut, ich habe vor vier Jahren mich hier mehrere Monate auf die Weltreiterspiele vorbereitet - und ich mag die Stadt.“

Im Pas de Deux ging der Sieg wieder nach Österreich. Zwar konnten Evelyn Freund und Stefanie Millinger keinen der Umläufe gewinnen, da aber die Favoriten Lindner/Wacha und die nach dem ersten Durchgang führenden Engelberty/Jacobs patzten, siegten die beiden Salzburgerinnen mit der Wertnote 8,713. pm/ck

Pia Engelberty und Torben Jacobs führen im Pas de Deux (Foto: Stefan Lafrentz)
Pia Engelberty und Torben Jacobs führen im Pas de Deux (Foto: Stefan Lafrentz)

FEI World Cup Vaulting - Damen (Nach 2 Umläufen)

1. Lisa Wild (Österreich), Robin, gesamt 8,641

2. Simone Jaiser (Schweiz), Luk, 8,372

3. Kristina Boe (Deutschland), Luino, 8,159

4. Regina Burgmayr (Deutschland), Adlon, 7,823

5. Pascale Wagner (Schweiz), Cyrano, 5,908

 

FEI World Cup Vaulting - Herren (Nach 2 Umläufen)

1. Viktor Brüsewitz (Deutschland), Adlon, gesamt: 8,537

2. Julian Wilfling (Deutschland), Luino, 8,345

3. Jannik Heiland (Deutschland), Echt Stark, 8,231

4. Lukas Klouda (Tschechien), Landar, 8,030

5. Thomas Brüsewitz (Deutschland), Echt Stark, 7,991

 

FEI World Cup Vaulting - Pas de Deux (Nach 2 Umläufen)

1. Evelyn Freund, Stefanie Millinger (Österreich), Robin, gesamt: 8,713

2. Jasmin Lindner, Lukas Wacha (Österreich), Bram, 8,593

3. Pia Engelberty, Torben Jacobs (Deutschland), Danny Boy, 8,588

4. Gera Marie Grün, Justin van Gerven (Deutschland), Danny Boy, 8,267

5. Stefan Csandl, Theresa Thiel (Österreich), Crossino, 7,543

"Voltigieren ist die natürlichste und gefahrloseste Art, ein Pferd zu besteigen und es wieder zu verlassen."

(Baptiste Loiset, Kunstreiter, 1826)

 

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10.11.2019

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