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Nominierung
Süddeutsche Meisterschaft
 

 

Nominierte Gruppen:
VV Starnberg 1
VV Ampertal 1
Pffr. Dinkelsbühl-Lohe 1
VV Bamberg 1
VPSV  Schloß Rathsberg 2
PSV Roggenburg 1

DJK Egbert Gym. Münsterschwarzach

 

Nominierte Einzelvoltigierer:
Laura Lutz RFV Freising
Verena Pongratz PSV Lkr. München
Zoe Spreng PSV Roggenburg
Bianca Müller Pffr. Dinkelsbühl-Lohe

Milena König/Leonie Blaß Münsterschwarzach

 

Nominiertes Doppel:
Zoe Spreng/Franziska Seifert, PSV Roggenburg

 

Herzlichen Glückwunsch und gutes Gelingen!

 

 

Sichtung der "Senior"-Teams bereichert Preis der Besten 

Weltklasse Gruppen kämpfen neben dem Nachwuchs um EM-Tickets

 

Warendorf (fn-press). Neben den besten Nachwuchsvoltigierern aus ganz Deutschland werden auch die drei aktuellen Topgruppen am Bundesleistungszentrum zum Preis der Besten erwartet: die Teams vom RSV Neuss-Grimlinghausen, vom VV Köln-Dünnwald und vom RV Fredenbeck. Für sie geht es um die Nominierung zu den Europameisterschaften, die in diesem Jahr zusammen mit den Junioren-WM im österreichischen Ebreichsdorf ausgetragen werden. 

 

Das sieht auch Sponsor Norka Automaten GmbH so, der sich erstmals beim Preis der Besten engagiert und dank dessen Unterstützung unter anderem alle Prüfungen am Samstag und Sonntag live im Internet von ClipMyHorse übertragen werden.

 

Unter den fünf U18-Teams, die sich beim Preis der Besten für den WM-Start 2017 empfehlen wollen, ist auch das Juniorteam aus Ingelsberg. Der erfolgreiche bayerische Voltigierverein mit Longenführer Alexander Hartl konnte im vergangenen Jahr mit seinem „Senior“-Team bei den Weltmeisterschaften 2016 Silber gewinnen. „Im Moment findet aber gerade eine Umstellung im Team statt und da auch das Championtspferd kurzfristig ausgefallen ist, konzentrieren sich die Ingelsberger in Warendorf erst einmal auf ihr Juniorteam“, erklärt Ramge. Hb

Neue Termine Meisterschaften 2017

 

Die ursprünglichen Termine der DM und DJM Voltigieren wurden von der FN wie folgt geändert:

 

DVM in Verden: 24.-27.08.2017

DJM in Aachen: 08.-10.09.2017

 

Die bayerischen Starter beim Voltigierpokal - Impressionen aus Zweibrücken

 

Alle drei bayerischen Teams standen im Finale des Deutschen Voltigierpokals 2016 in Zweibrücken. Das Top-Event der M-Gruppen beendete der RVV München-Daglfing als bestes Bayernteam auf Rang sechs. Platz neun für die Pferdefreunde Dinkelsbühl-Lohe und 14. am Ende der VV Bamberg. 

Sichtlich Spaß gemacht hat der Wettbewerb den drei Paaren, auch wenn es mit den Rängen 12, 14 und 15. für den PSV Weilheim und die zwei Teams aus Poxdorf nicht ganz zu Topten-Platzierungen reichte.

Fotos: Constanze Heintz - Dankeschön!

 

Deutsche Meisterschaft in Verden 

Ingelsberg auch DM-Zweiter

 

Für die einen war es der Saisonhöhepunkt, für die anderen der zweite Wettkampf innerhalb weniger Tage - und die zweite Medaille. Nach dem Vize-Weltmeistertitel holte sich der VV Ingelsberg auch den Vize-Titel bei der Deutschen Meisterschaft der Gruppen. 

 

Der Titel ging an die Mannschaft von VV Köln-Dünnwald, das Team Riedmüller (Hessen) kam auf Platz drei. Diese drei Teams setzten sich deutlich von den Verfolgern ab. Ingelsberg II erkämpfte sich den fünften Platz - kein anderer Landesverband hatte zwei Teams unter der besten fünf. Dazu kam eine 16. Platz für VVI 3. Pech hatte die RG Gut Waffenschmiede, die im ersten Kurumlauf einen Totalabräumer hatte und daraufhin verzichtete - Sicherheit geht vor.

 

 

30 Damen und 13 Herren traten im Einzel an. Beste bayerische Starterin war Regina Burgmayr auf Rang vier. In einem Herzschlagfinale um den Titel setzte sich Vizeweltmeisterin Kristina Boe gegen Janina Werks durch. Auf den dritten Platz kam Corinna Knauf.

Rang 13. gab 's am Ende für Sarah Sirch (Weicht) und Lisa Ullman (Starnberg) kam auf Rang 26.

 

Bei den Herren ging der Titel wie im Vorjahr an Jannis Drewell vor Viktor Brüsewitz und Daniel Kaiser. Julian Wilfling (Weicht) wurde in diesem starken Feld fünfter.

 

Torben Jacobs und seiner Partnerin Theresa- Sophie Brasch holten sich den Titel im Doppel, bayerische Starter waren hier nicht dabei. 

Insgesamt haben sich die Bayerischen Starter bei der Deutschen Meisterschaft in Verden sehr gut präsentiert.  

 

alle Ergebnisse: hier

   

DJM Redefin 2016

 

Bundessieger im Doppelwettbewerb

Luisa Horn und Gwendolyn Gröller

 

Im Pas-de-Deux bei der DJM in Reederin sicherten sich Luisa Horn und Gwendolyn Gröller vom RVC Gilching den Titel des Bundessiegers und sorgten damit für eine kleine Überraschung. Das Duo voltigierte mit Amantillado und Longenführerin Bettina Groß im zweiten Wertungsumlauf zu 7,371 Punkten. Schon den ersten Durchgang hatte das bayerische Doppel gewonnen und damit Katharina von Einern/Philippe Linderst und die EM-Starter Diana Harwardt/Julian Köge auf die Plätze verwiesen.

Bayern-Power

 

Mit dem Sieg der VV Ingelsberg 1 in der Pflicht fing die DJM für Bayern gut an,  nach der ersten Kür wusste der VVI zwar Mainz-Ebersheim vorbei ziehen lassen, dafür rückte Franken-Junior auf Platz vier vor. Auch Gilching machte zwei Plätze gut, liegt jetzt auf Rang neun. 

Ingelsberg 2 verpasste auf Rang 19 leider das Finale der besten 15 Teams am Sonntag.

 

Bayern für Deutschland
Voltigierverein Ingelsberg für WM in Le Mans nominiert

  

Im Anschluss an das internationale Voltigierturnier in Krumke hat die Arbeitsgruppe Spitzensport des Voltigierausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) das Team des VV Ingelsberg mit Lazio und Longenführer Alexander Hartl für die Weltmeisterschaften vom 18. bis 21. August im französischen Le Mans nominiert. Erste Reserve ist das Team VV Köln-Dünnwald I. Die Nominierung der Teams ist an das jeweilige Pferd gekoppelt.

Für unsere beiden bayerischen Einzelvoltigierer war nach dem Turnier in Krumke leider Schluss auf dem Sichtungsweg zur WM. Zwei Mal Platz sieben für Regina Burgmaier und Julian Wilfling reichten bei der starken Konkurrenz, gerade im Männerbereich nicht aus. 

 

Einzel- und Doppelvoltigierer für CVIO Aachen aufgestellt

Folgende Einzel- und Doppelvoltigierer starten auf der letzte WM-Sichtung im Rahmen des CVIO4* in Aachen:

 

Einzelvoltigieren Damen: Kristina Boe (Hamburg), Janika Derks (Dormagen), Corinna Knauf (Köln) mit Fabiola (Alexandra Knauf) und Pauline Riedl (Aachen)

Einzelvoltigieren Herren: Thomas Brüsewitz (Garbsen), Jannis Drewell (Steinhagen), Jannik Heiland (Seefetal), Daniel Kaiser (Delitzsch)

Pas de Deux: Janika Derks und Johannes Kay (Neuss), Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes (beide Altena)

 

Packender Zweikampf

Es war eine hauchdünne Entscheidung in der ausverkauften Krumker Arena: Nach einem Pflicht- und zwei Kürwettbewerben trennten die beiden deutschen Top-Teams in der Endabrechnung lediglich vier Tausendstel Punkte. Mit 8,38 Zählern sicherten sich die Bayern Alexander Hartl den Triumph vor dem VV Köln-Dünnwald, der das Turnier mit 8,376 Punkten abschloss.

Nach der Pflicht waren zunächst die Kölner in Führung gegangen. Das Team von Ex-Weltmeister Patric Looser hatte wenige Wochen zuvor beim CVI im belgischen Moorsele den Ausfall von Justin Van Gerven zu verkraften, der sich einen Kreuzbandriss zuzog. Doch den Kürpart des Sportsoldaten, der bis dato einen der wichtigsten Leistungsträger darstellte, konnten die Rheinländer in der Altmark auf dem Rücken von Danny Boy bereits hervorragend kompensieren, lagen in beiden Kürumläufen nur knapp hinter Ingelsberg. Die Bayern spielten auf Lazio schließlich ihre ganze Routine aus und blieben nahezu fehlerfei in der Ausführung. Rang drei sicherten sich die Hannoveraner vom RV Fredenbeck.

Preis der Besten mit zwei bayerische Siege

Gregor Klehe gewinnt  - Zukunftstrophy geht an Sarah Kintrup

 

Der Weg nach Warendorf ist aus Bayern lang und beschwerlich, aber er hat sich gelohnt. Einen souveränen Start-Ziel-Sieg legte Gregor Klehe im Wettbewerb der Einzelvoltigierer hin. Vom ersten Start an ließ der Ingelsberger keine Zweifel an seiner Dominanz aufkommen, gewann alle vier Teilprüfungen – teils sogar mit riesigen Abständen auf die Konkurrenz. Erfolgsgarant war einmal mehr Adlon, der an der Longe von Alexander Hartl stets Spitzen-Wertungen erntet.

 

Pech für Liersch

In der Totalen kam der erst 15-Jährige Klehe auf ganz starke 7,804 Punkte und sicherte sich damit die direkte EM-Nominierung. Nach dem ersten Durchgang sah es noch nach einen bayerischen Doppelsieg aus, denn Jannik Liersch lag auf Platz zwei. Allerdings verletzte er sich beim Abgang am Knie und verzichtete daher auf die zweite Kür. Platz zwei ging so an Konstantin Näser (Baden-Württemberg). 

 

 

Mainz-Ebersheim für EM nominiert

In der Gruppe lief es für den VV Ingelsberg nicht ganz so rund. Schon in der Pflicht schlichen sich viele kleine Fehler ein, so dass der Rückstand auf das Juniorteam VFZ Mainz-Ebersheim bereits deutlich war. Mit 7,526 setzten sich die Rheinland-Pfälzer auch im Gesamtergebnis durch und werden Deutschland bei der Junioren-EM in Frankreich vertreten. Die Mannschaft wurde von Alexandra Dietrich longiert und startete auf dem erfahrenen Pferd Celebration.

Für den VV Ingelsberg um Longenführerin Elisabeth Eichner bliebt auf Holt's Romeo mit 7,384 Punkten Rang zwei. Auf Platz drei landeten die Westfalen aus Brakel (7,28).

 

Kintrup gewinnt Nachwuchstrophy

Ganz groß raus kam der bayerische Nachwuchs. In der Zukunftstrophy für Nachwuchseinzelvoltigierer zwischen 12 und 14 Jahren siegte Sarah Kintrup aus Gilching. Die Zwölfjährige voltigierte auf Donatelli – longiert von Julia Handel – nach jeweils einem Pflicht- und einem Kürdurchgang zu 6,915 Puntken. Platz zwei holte Annemie Szemes aus Rathsberg (6,842), Bundestrainerin Ulla Ramge und Disziplintrainer Kai Vorberg zeigten sich begeistert von den Leistungen der jungen Akteure.

Im Pas-de-Deux gab es dann noch einen dritten Rang für das Gilchinger Doppel Gwendolyn Gröller und Luisa Horn auf Amantillado (7,178).

Deutsche Meisterschaft Alsfeld Herzschlagfinale ohne Happyend

DJM Voltigieren: Team-Titel und WM-Fahrkarte für Ingelsberg Vier weitere Podestplätze für Bayern

Der alte Meister ist auch der neue Champion: Die bayrische Mannschaft des Voltigiervereins Ingelsberg hat bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Krumke mit drei Siegen in drei Teilprüfungen souverän den Titel im Mannschaftswettbewerb gewonnen. 

Es war ein Start-Ziel-Sieg für die Bayern vom VV Ingelsberg: Mit 8,342 Punkten gewannen sie den letzten Durchgang vor dem Juniorteam Brakel (Westfalen/8,316), dem RSV Neuss-Grimlinghausen (Rheinland/8,252), Mainz-Laubenheim (Rheinland-Pfalz/8,219), Franken-Junior (Bayern/7,991) und Schenkenberg (Sachsen/7,864).

Hier findet ihr viele Starter im Video: youtube.com/user/voltistammingaburg/videos

Mit der Gesamtnote 7,904 verteidigten die Vorjahressieger damit ihren Titel, gefolgt vom RSV Neuss-Grimlinghausen (7,727). Über Bronze freute sich das Juniorteam aus Brakel. Die weiteren Plätze gingen an Mainz-Laubenheim (7,501), Franken-Junior (7,261), Mainz-Ebersheim (7,231) und Schenkenberg (7,057).

Packender Zweikampf bei den Jungs

Bei den Herren kam es zur wohl knappsten Entscheidungen in der Geschichte der Deutschen Jugendmeisterschaften: Am Ende trennten die beiden Führenden des Herren-Gesamtklassements lediglich drei Tausendstel Punkte. Über das bessere Ende – mit 7,363 Punkten – freute sich Tim Andrich. Der Favorit vom Landesverband Berlin-Brandenburg, der mit seinem Pferd Polan und Longenführerin Claudia Westerheide zuvor die ersten drei Umläufe gewinnen konnte, beendete das Championat zwar mit dem dritten Platz in der Finalkür. Der Vorsprung jedoch reichte – wenn auch hauchdünn – für seinen ersten Titel.

Knapp geschlagen war Gregor Klehe. Der 14-Jährige vom VV Ingelsberg holte mit seiner Schlusskür auf Adlon fast vier Zehntel auf den Führenden auf, kam in der Totalen aber „nur“ auf 7,36 Punkte. Enttäuschung war bei ihm nicht zu spüren. Im Gegenteil. „Gregor konzentriert sich in diesem Jahr hauptsächlich auf die Gruppe und ist eigentlich kein Einzelspezialist. Das Einzeltraining war zweitrangig. Deshalb sind wir mit dem Ergebnis extrem überrascht und zufrieden“, sagte Trainer und Longenführer Alexander Hartl. „Er hat mit seiner unbefangenen Art ein tolles Bild hinterlassen“, pflichtete Ramge bei.

Auffällig gut zeigte sich auch Jannik Liersch, der das nationale Championat auf Rang vier beendete (6,536). Der 13-Jährige aus Gilching glänzte mit hervorragend athletischer Ausstrahlung und schwierigen akrobatischen Elementen. „Ein absolutes Talent für die Zukunft“, sagte Ramge.

Zwei Bayerinnen auf dem Podest

Im Damenwettbewerb blieb Chiara Congia auch nach dem vierten Durchgang souverän an der Spitze und stellte mit einem Abstand von fast drei Zehnteln ihre aktuelle Dominanz im Bundesvergleich unter Beweis. Zwar ging der Sieg von der Finalkür an Sophia Stangl vom VV Ingelsberg, im Gesamtklassement verbuchte Congia aber 7,79 Punkte, holte sich nach dem Vize-Titel im Vorjahr ihre erste Meisterschärpe. Sophia Stangl  schob sich durch ihren Kürsieg noch von Platz fünf auf Rang zwei vor. Auf Bronze rutschte Franziska Wagenhäuser vom Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach ab, die unmittelbar vor ihrem Abgang von ihrem Pferd Robbie Naish stürzte. 

Bei den Doppelvoltigierern ging der Sieg an Natascha van der Schelde und Mia Görbing vom Landesverband Hessen. Sie voltigierten auf Corporaal, longiert von Michaela Kittel und erhielten die Note 7,524. Das war der klare Sieg vor Luisa Horn und Gwendolyn Gröller vom RVC Gilching, die auf dem Rücken von Bram zu 7,26 Punkten voltigierten. Rang drei ging nach Rheinland-Pfalz an Lara Thiel und Elisa Metz. FN/Daniel Kaiser

Packender Kampf ums EM-Ticket

Was für ein packender Zweikampf um das EM Ticket bei den Teams. Beim CVIO in Verden lieferten sich Neuss und Ingelsberg ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem jeder Fehler entscheiden hätte können. Allein sie machten keine!

Eine Pflicht- und zwei Kürrunden lang super Leistungen, am Ende ein hauchdünner Vorsprung für das Team Neuss und das EM-Ticket geht ins Rheinland.

Auch die Einzelstarter gingen leider leer aus, Julian Wilfling vom RCV Weicht kam in einem engen Wettkampf auf Rang fünf und hatte Pech, dass sein sonst so verlässlicher Luino in der Kür nicht mitspielte. Ganz vor sorgen die Brüsewitz-Brüder in Pflicht und Kür für den Aha-Effekt, schwächelten aber im Technikprogramm. Es reichte trotzdem für die EM-Fahrkarte. Mit dabei ist auch Jannis Drewell, der einen konstant starken Wettkampf in Verden zeigte.

 

Regina Burgmayr stellte sich den Belastungen des Doppelstarts in Gruppe und landete Einzel auf Rang sieben. Der Sieg ging an Anna Cavallaro, die deutschen EM-Tickets an die zweitplatzierte Corinna Knauf, die Dritte Christina Bö und Christine Kuhhirt auf Rang vier. Kuhhirt führte nach Pflicht und Kür, hätte sich mit einem völlig verpatzen Technikprogramm zum Abschluss beinah noch selbst um das EM-Tickte gebracht.

 

Gregor Klehe / foto: Daniel Kaiser
Gregor Klehe / foto: Daniel Kaiser

Preis der Besten: Bayern dominieren 

 Den mit Spannung erwarteten Zweikampf zwischen Deutschlands besten Juniorteams hat der VV Ingelsberg für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer und Longenführer Alexander Hartl setzte sich im Rahmen vom „Preis der Besten“ in Warendorf gegen die Konkurrenz aus Neuss-Grimlinghausen durch. Bei den Einzelvoltigierern siegten Gregor Klehe und Caroline Reckordt.

Das Teilnehmerfeld war schon vor dem ersten Jahreshöhepunkt stark dezimiert: Die amtierenden Vize-Europameister aus Brakel mussten ihren Start aufgrund einer Verletzung absagen. Auch das Team aus Mainz-Ebersheim konnte nicht anreisen. 

Mit 7,513 Punkten gewannen die Ingelsberger vor dem RSV Neuss-Grimlinghausen (7,288), entschieden alle drei Umläufe für sich und knüpften damit an die Erfolgslinie an, nachdem sie beim letzten Aufeinandertreffen im Rahmen der Deutschen Meisterschaften 2014 ebenfalls triumphiert hatten. Im niederländischen Ermelo wird vom 5. bis 9. August erstmals eine Weltmeisterschaft im U18-Bereich ausgetragen. „Dort kann Geschichte geschrieben werden“, verdeutlicht Bundestrainerin Ulla Ramge.

Entsprechend begehrt ist das Ticket, das seit vielen Jahren auf nationaler Ebene hart umkämpft ist. 2010 vertrat Ingelsberg letztmalig den deutschen Verband, im Anschluss gingen die Vertreter aus Hamburg (2011), Neuss (2012, 2013) und Brakel (2014) auf Bundesmission. Eine Entscheidung fiel stets zu einem frühem Zeitpunkt der Saison. Von diesem Konzept wollten Ramge, Disziplintrainer Kai Vorberg und die Arbeitsgruppe Nachwuchssport vom Voltigierausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) auch 2015 nicht abweichen. „Die besonderen Umstände ließen eine endgültige Nominierung aber nicht zu“, erklärte Ramge. Denn trotz des deutlichen Sieges der Ingelsberger wollte sich das FN-Gremium noch nicht festlegen. „Wir wollen und müssen erst die endgültige Pferdesituation abwarten“, sagte Ramge.

Neuss hatte in der Vorwoche das CVI in Belgien deutlich gewonnen. An diese herausragende Leistung konnten die Rheinländer in Warendorf nicht anknüpfen. „Leider fehlt uns noch die Konstanz, aber ich bin mir sicher, dass wir das im Laufe der nächsten Wochen stabilisieren können“, sagte Trainerin Simone Lang-Wiegele. Zudem stand den Neussern ihr Erstpferd Damiana aufgrund einer Verletzung nicht zur Verfügung. Auch auf Ersatzpferd Auxerre machten die RSV-Akrobaten, die in dieser Saison in ihrer Kür das Thema Zeit interpretieren, eine gute Figur. Die Ingelsberger, die auf Lazio an den Start gingen, zeigten ihre Choreografie mit Bezug zum Musical „Annie“. „Es war eine sehr gelungene Leistung und das Wochenende verlief aus unserer Sicht wirklich genial. Die Voltigierer haben gezeigt, dass sie unter Stressbedingungen gute Leistungen abrufen können, darauf bin ich stolz“, sagte Co-Trainerin Regina Burgmayr. Hartl lässt aktuell noch offen, ob Spitzenpferd Lazio für das Senior- oder das Juniorteam auflaufen wird. „Besondere Situationen erfordern besondere Entscheidungen. Wir brauchen einen weiteren Vergleich“, konstatierte Ramge. Dafür wird nun die Deutsche Juniorenmeisterschaft herangezogen, die Anfang Juli im sachsen-anhaltinischen Krumke ausgetragen wird.

In Krumke sollen dann auch die Entscheidungen bei den Einzelvoltigierern fallen. Bei den Damen nutzte Caroline Reckordt ihre Chance. Die Westfälin, die mit Elidano und Nina Vorberg im Zirkel unterwegs war, begab sich am zweiten Wettkampftag auf die Überholspur und zog mit 7,379 Punkten noch an der Ingelsbergerin Sophia Stangl vorbei (7,267). Bei den Herren siegte der Ingelsberger Gregor Klehe (6,738) vor Konstantin Näser aus Baden-Württemberg (6,628).

Randnotiz: Die Bayern Gregor Klehe, Sophia Stangl und Julia Sperl hatten sich eigentlich nicht regulär für den Preis der Besten über die Regionalsichtung qualifiziert, wurden aber aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen beim CVI in Italien nachnominiert. „Mit CVI-Siegen ist so etwas möglich. Das ist immer ein gutes Signal“, lautet die Ansage von Ramge.

Die Longlist der Junioren-Einzelvoltigierer für die WM in Ermelo: Chirare Congia (RPF), Franziska Peitzmeier (WEF), Caroline Reckordt (WEF), Julia Sperl (BAY), Sophia Stangl (BAY), Tim Andrich (BBR), Gregor Klehe (BAY), Konstantin Näser (BAW). FN/Daniel Kaiser

"Voltigieren ist die natürlichste und gefahrloseste Art, ein Pferd zu besteigen und es wieder zu verlassen."

(Baptiste Loiset, Kunstreiter, 1826)

 

 

update 

23.05.17

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